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Netzwerke

Vernetztes Arbeiten ist ein zentraler Grundsatz der Gleichstellungsbeauftragten, denn die Gleichstellung der Geschlechter ist ein Querschnittsthema. Die Gleichstellungsbeauftragte ist daher in zahlreichen Arbeitskreisen, Netzwerken und Gremien vertreten bzw. leitet diese.

Frauenbündnis Pforzheim/Enzkreis

Das Frauenbündnis ist ein Arbeitskreis von Frauengruppen, Frauenorganisationen und Frauenverbänden sowie anderen Institutionen aus Pforzheim und dem Enzkreis. Ebenso gehören dem Bündnis einzelne Frauen an, die frauenpolitisch interessiert sind. 

Das Frauenbündnis will die öffentliche Diskussion zu Frauenthemen anregen und die Verwirklichung von Gleichstellung und Chancengleichheit von Frauen voranbringen. Das kann unter anderem durch die Entwicklung von Anträgen, Vorschlägen und Forderungen sowie durch Planung, Koordinierung und Durchführung gemeinsamer Aktionen geschehen.

Die Zusammenarbeit ist in einer Geschäftsordnung geregelt.
Jährlich finden bis zu vier Sitzungen statt.


Die Ziele des Frauenbündnisses

  • Stärkung und Vernetzung der Frauenarbeit in Pforzheim und dem Enzkreis
  • Einflussnahme auf die Politik, Gesellschaft und Wirtschaft
  • Punktuelle Zusammenarbeit zu einzelnen Themen
  • Gegenseitiger Informationsaustausch - Transparenz der Arbeit der jeweiligen Gruppe
  • Offene Form der Auseinandersetzung – höchstmögliche Toleranz
  • Integration von Migrantinnen
     

Geschäftsführung / Geschäftsstelle

Aus den Reihen der Mitglieder werden für die Dauer von jeweils zwei Jahren drei Sprecherinnen gewählt. Aktuell sind dies:

  • Anette Dürr, Designerin, Christin und Aktivistin für Frauen in Not
  • Christine Fischer, Gemeinderätin, Rad- und Solawi-Aktivistin
  • Sandra Rixen, engagiert in der Politik, Fußballtrainerin

Die Geschäftsstelle des Frauenbündnisses liegt bei den Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pforzheim und des Enzkreises, die im jährlichen Wechsel die Koordination übernehmen.


Mitgliedschaft

Interessierte Frauen sind jederzeit willkommen. Über eine Gastmitgliedschaft können Sie zeitlich begrenzt unverbindich das Wirken des Frauenbündnisses kennen lernen.

Möchten Sie gerne fest dem Bündnis beitreten und sich in der Frauenarbeit engagieren, stellen Sie einen formlosen Aufnahmeantrag per Post oder Mail bzw. mündlich bei einer der Sitzungen des Frauenbündnisses. Über den Antrag entscheiden die Mitglieder in einer ordentlichen Sitzung. Der Aufnahme müssen zwei Drittel der anwesenden stimmberechtigten Mitglieder zustimmen.   

Mitgliedsbeiträge werden nicht erhoben.
 

Weitere Informationen

Webseite des Frauenbündnisses

Arbeitskreis FRAU und BERUF

Die Mitglieder des Arbeitskreises FRAU und BERUF verstehen sich als Repräsentantinnen ihrer Institution/Organisation. In ihrem jeweiligen Verantwortungsbereich vertreten sie frauen- und gleichstellungsspezifische Interessen in den Bereichen Wirtschaft und Arbeit. Hierfür engagieren sie sich qua Amt als Gleichstellungsbeauftragte oder Beauftragte für Chancengleichheit oder als Ansprechpartnerinnen im weit gefassten Kontext FRAU und BERUF in ihrer jeweiligen Institution/Organisation.


Die Ziele des Arbeitskreis FRAU und BERUF

Übergeordnetes Ziel des Arbeitskreises FRAU und BERUF ist, die Gleichstellung von Frauen und Männern im Erwerbsleben aktiv zu unterstützen und voranzubringen. Geeignete Maßnahmen sollen dazu beitragen, die Chancengleichheit von Frauen und Männern am Arbeitsmarkt zu erhöhen. Insbesondere geht es um: 

  • Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt 
  • Fachkräftegewinnung aus der „Stillen Reserve“ 
  • Familienfreundlichkeit im Unternehmen 
  • Eigenständige Existenzsicherung von Frauen 
  • Vermeidung von Altersarmut von Frauen 
  • Teilzeitausbildungen – u.a. für Alleinerziehende 
  • Erhöhung von Frauen in Führungspositionen 
  • Weibliche Unternehmensgründung/Unternehmensnachfolge 
  • Rollenuntypische Berufsorientierung und Frauen in MINT-Berufen 
  • Entgeltgleichheit 
  • Schaffung von Genderbewusstsein und Weitergabe entsprechender Expertise 

Die Mitglieder des Arbeitskreises verfügen über unterschiedliche und jeweils spezifische Frauen- bzw. Genderpolitische Expertise, fachliches Wissen im Bereich der Erwerbstätigkeit von Frauen, Kenntnisse der regionalen Wirtschafts- und Arbeitsmarktstrukturen und der relevanten regionalen wirtschaftsnahen und frauen- bzw. gleichstellungspolitischen Netzwerke.


Organisation

Die Mitglieder des Arbeitskreises FRAU und BERUF treffen sich in regelmäßigen Abständen um Ihre Aktivitäten im Themenfeld FRAU und BERUF abzustimmen, Wissen auszutauschen, gemeinsame Vorhaben zu entwickeln sowie gleichstellungsorientierte Maßnahmen mit Bezug zum Arbeitsmarkt gemeinsam zu entwickeln. Die Mitglieder des Arbeitskreises FRAU und BERUF wählen aus ihrer Mitte Sprecherinnen, welche den Arbeitskreis in Gremien, in Projekten und auf Veranstaltungen vertreten.


Weitere Informationen

Flyer des Arbeitskreis

Fachbeirat Häusliche Gewalt

Der Fachbeirat Häusliche Gewalt besteht seit . Derzeit sind dort 57 Mitglieder vertreten, die in sich aus Fachkräften unterschiedlicher Organisationen und Institutionen zusammensetzen. Die Leitung und Koordination des Fachbeirats liegt bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pforzheim und der Gleichstellungsbeauftragten des Enzkreis. 

AG gegen sexuelle Gewalt

AG Prävention von sexueller Gewalt

Steuerungsgruppe Zwangsheirat

Netzwerk FGM

Nach einer Fortbildungsveranstaltung Anfang des Jahres 2021 hat sich in Pforzheim ein Netzwerk gebildet, das gemeinsam zu dem Thema FGM arbeitet. Vertreten sind in dem Netzwerk aktuell Fachkräfte aus den Bereichen Soziale Arbeit, dem Integrationsbereich sowie dem medizinischen Bereich und dem Ehrenamt. 


Ziele 

Das Netzwerk FGM möchte Beschneidungen von Mädchen und Frauen verhindern und betroffene Frauen in Pforzheim bestmöglich begleiten und unterstützen. Dazu soll in den Bereichen „Prävention / Öffentlichkeitsarbeit“, „Vernetzung / Wissens- und Erfahrungsaustausch“, „Fortbildung“ und „Datensammlung“ zusammengearbeitet werden.

  • Durch gemeinsame Präventions- und Öffentlichkeitsarbeit soll in Pforzheim und im Enzkreis für FGM sensibilisiert werden und das Thema enttabuisiert werden.
  • Die Vernetzung im Netzwerk soll den Mitgliedern die Möglichkeit zum Austausch von Fachwissen geben;
  • Für Institutionen kann das Netzwerk eine Anlaufstelle bei Beratungsanfragen bilden 
  • Gemeinsam soll in Zukunft ein Hilfsleitfaden erstellt werden
  • Für relevante Stellen sollen Fortbildungsangebote geschaffen werden


Organisation

Das Netzwerk kommt i.d.R. dreimal jährlich zu regulären Sitzungen zusammen. Zusätzlich werden bei Bedarf ad-hoc Treffen anberaumt oder themenspezifische Unterarbeitsgruppen gebildet. Die Koordination und Leitung des Netzwerks (Inhaltliche Vorbereitung der Sitzungen, Außenvertretung, Pflege des Verteilers, Einladungsversand etc.) liegt bei der Gleichstellungsbeauftragten der Stadt Pforzheim. Es besteht die Möglichkeit, sich entweder als aktives Mitglied im Netzwerk zu beteiligen oder als assoziiertes Mitglied lediglich über die Aktivitäten des Netzwerks informiert zu werden.