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Angebote für weiterführende Schulen - ab Sekundarstufe I

Das Kulturamt Pforzheim bietet an allen sieben städtischen Museen und im Stadtraum pädagogische Veranstaltungen.

Museumspädagogisches Angebot

Archäologisches Museum Pforzheim

Im Archäologischen Museum reisen wir 2000 Jahre zurück und entdecken gemeinsam mit den Schüler*innen, wo, von wem und warum Pforzheim gegründet wurde.
Zahlreiche Originalfunde geben Auskunft über das damalige Leben (Architektur, Traditionen, Mythologie, Ernährung, Mode etc.). Gerne nehmen wir Themen aus dem Unterricht (römische Zahlen, lateinische Sprache) auf. Bei traditionellen Spielen oder dem Tragen von römischer Kleidung tauchen die Schüler*innen aktiv in die Alltagswelt der Römer ein.

Einen ersten Einblick in das römische Pforzheim gewährt der Römerjunge Lucius: https://www.youtube.com/watch?v=8-EsQBrLz4s

Projektname: Archäologieerleben
Dauer: 2 Stunden 
Kosten: 2 € pro Schüler:in
(gilt für Einrichtungen innerhalb des Stadtgebiets Pforzheim, weitere Interessierte bitte auf Anfrage)
Treffpunkt: Archäologisches Museum am Kappelhof

Museum Johannes Reuchlin

Bildung, Menschenrechte und Toleranz – früher wie heute ein heißes Thema !

An der Stelle seiner einstigen Bibliothek befindet sich heute das Museum Johannes Reuchlin. Der berühmte Pforzheimer (1455-1522) war Sprachgenie, Jurist, Professor, vor allem aber Anwalt für Toleranz und Menschenrechte. In Kleingruppen erkunden die Schüler*innen anhand von Arbeitsblättern aktiv jeweils einen Aspekt von Reuchlins Wirken und tauschen sich anschließend über ihre neuen Erkenntnisse als auch über deren gegenwärtige Relevanz aus.
Auch die lateinische Sprache darf im Zusammenhang mit Johannes Reuchlin nicht zu kurz kommen. Interessierte Lateinlehrer*innen sind herzlich eingeladen, kostenfrei eigenständige Projekte im Museum mit den Schüler*innen durchzuführen.

Projektname: Reuchlin
Dauer: 2 Stunden 
Kosten: 2 € pro Schüler:in
(gilt für Einrichtungen innerhalb des Stadtgebiets Pforzheim, weitere Interessierte bitte auf Anfrage)
Treffpunkt: Museum Johannes Reuchlin, Schloßberg 14, 75175 Pforzheim

Museum Johannes Reuchlin

Reuchlin Digital

An der Stelle seiner einstigen Bibliothek befindet sich heute das Museum Johannes Reuchlin. Der berühmte Pforzheimer (1455-1522) war Sprachgenie, Jurist, Professor, vor allem aber Anwalt für Toleranz und Menschenrechte.
Mit verschiedensten analogen und digitalen Medien, deren Potenziale ähnlich revolutionär sind wie der Buchdruck zu Reuchlins Zeiten, erforschen die Schüler*innen innerhalb des neuen Formats Reuchlin Digital das Museum. Sie drehen Filme, fotografieren und kreieren neue Welten immer im Zusammenhang mit einem inhaltlichen Aspekt des Museums. Die Schüler*innen erproben neue medienpädagogische Ansätze wie das Game-based Learning und setzen sich kritisch-reflektierend mit Medien und Inhalt auseinander.
Weitere Informationen finden Sie unter: https://reuchlin-digital.de/
Anschließende Formate in der Schule zur Medienbildung sind ebenfalls buchbar.

Projektname: Reuchlin Digital
Dauer: 2 Stunden 
Kosten: 2 € pro Schüler:in
(gilt für Einrichtungen innerhalb des Stadtgebiets Pforzheim, weitere Interessierte bitte auf Anfrage)
Treffpunkt: Museum Johannes Reuchlin, Schloßberg 14, 75175 Pforzheim

Museum Johannes Reuchlin

Reuchlin Escape

An der Stelle seiner einstigen Bibliothek befindet sich heute das Museum Johannes Reuchlin. Der berühmte Pforzheimer (1455-1522) war Sprachgenie, Jurist, Professor, vor allem aber Anwalt für Toleranz und Menschenrechte.
Ein eigens entwickelter „Escape Room“ lädt zu einer ganz außergewöhnlichen Erkundung ein! Mehr Informationen dazu finden Sie unter https://reuchlin-digital.de/reuchlin-escape/

 

 

Projektname: Reuchlin Escape
Dauer: ca. 2,5 Stunden 
Kosten: 1 € pro Schüler:in/pro Stunde
(gilt für Einrichtungen innerhalb des Stadtgebiets Pforzheim, weitere Interessierte bitte auf Anfrage)
Treffpunkt: Museum Johannes Reuchlin, Schloßberg 14, 75175 Pforzheim

Pforzheim Galerie

kreatives Schreiben

„Wenn Kunst die Sprache inspiriert“: Die Schüler*innen erkunden einzeln oder in Kleingruppen das Museum, wobei vor allem die persönliche Wahrnehmung der Kunstwerke im Vordergrund steht.
In einem zweiten Schritt gilt es, die eigenen Eindrücke zu reflektieren und in Worte zu fassen. Wortsammlungen entstehen. Auswahlprozesse finden statt. Der Kreativität sind dabei keine Grenzen gesetzt, denn von der klassischen Lyrik, über die Prosa zu kurzen dramatischen Texten mit Mono- und Dialogen ist alles möglich. So beginnen Portraits miteinander zu sprechen, Büsten flüstern ihre Gedanken, Bilder erzählen ihre Geschichten…

Projektname: kreatives Schreiben
Dauer: 2 Stunden 
Kosten: 2 € pro Schüler:in
(gilt für Einrichtungen innerhalb des Stadtgebiets Pforzheim, weitere Interessierte bitte auf Anfrage)
Treffpunkt: Pforzheim Galerie, Bleichstraße 81, 75173 Pforzheim

Pforzheim Galerie

Kunst erleben

Schüler*innen erleben Kunst in der Pforzheim Galerie: Wechselausstellungen bieten stets einen neuen Anlass, das Museum zu besuchen. Im ersten Teil der Veranstaltung erkunden die Jugendlichen aktiv die Ausstellung. Methodisch angeleitet entdecken sie zu zweit oder in Kleingruppen die Kunstwerke. Im zweiten Teil gestalten die Schüler*innen, passend zum Thema der Ausstellung, selbst ein Werk. So verbinden sich aufmerksame Wahrnehmung, beschreibend-kommunikative (Sprach-)Förderung und kunsthistorische Vermittlung mit ästhetisch-kreativem Wirken zu ganzheitlicher, nachhaltiger Bildung. Die entstanden Werke werden selbstverständlich mitgenommen.

Projektname: Kunst erleben
Dauer: 2 Stunden 
Kosten: 2 € pro Schüler:in
(gilt für Einrichtungen innerhalb des Stadtgebiets Pforzheim, weitere Interessierte bitte auf Anfrage)
Treffpunkt: Pforzheim Galerie, Bleichstraße 81, 75173 Pforzheim

Stadtmuseum

23. Februar 1945

Im Obergeschoss der alten Kirche des Stadtmuseums in Brötzingen befindet sich eine Ausstellung zur Zerstörung Pforzheims am 23. Februar 1945 sowie zum Neuaufbau in den Nachkriegsjahren.
Was passierte an diesem Tag? Warum? Was prägte den Neuaufbau Pforzheims?
Anhand anschaulicher Abbildungen, Modelle und Original-Dokumente gehen die Schüler*innen diesen Fragen selbst auf den Grund.
Phantasievoll und kreativ reflektieren sie, was eine Stadt braucht, um ihren Bedürfnissen zu entsprechen und zur „Wunsch-Stadt“ zu werden.
Historische und architektonische Kenntnisse verbinden sich mit selbst formulierten städtebaulichen Wünschen. Diese Auseinandersetzung ermöglicht Identitätsstiftung und kulturelle Teilhabe.

Projektname: Stadtmuseum 23.Feb. und Neuaufbau
Dauer: 2 Stunden 
Kosten: 2 € pro Schüler:in
(gilt für Einrichtungen innerhalb des Stadtgebiets Pforzheim, weitere Interessierte bitte auf Anfrage)
Treffpunkt: Stadtmuseum, Westliche Karl-Friedrich-Str. 243, 75172 Pforzheim

Wallberg und Stadtmuseum

Wir wechseln die Perspektive, erklimmen den Wallberg und betrachten die Stadt von oben. Wir „spüren Geschichte“: Warum „wuchs“ dieser Berg nach dem 2. WK? Was sagen uns die Stelen über die Zerstörung Pforzheims am 23.2.1945? Diese Fragen nehmen wir mit ins Stadtmuseum, welches wir nach einem 20minütigen Spaziergang erreichen.
Im OG des Museums befindet sich die Ausstellung zur Zerstörung Pforzheims sowie zum Neuaufbau in den Nachkriegsjahren. Was genau am Tag der Zerstörung geschah, weshalb ausgerechnet Pforzheim zum Angriffsziel wurde und was den anschließenden Neuaufbau Pforzheims prägte, rekonstruieren die Schüler*innen anhand diverser Exponate. In einer gemeinsamen Abschlussrunde sind Phantasie und Kreativität gefragt, wenn sich die Schüler*innen ihr Traum-/Wunsch-Pforzheim ausmalen. Wie würde Pforzheim dann wohl aussehen?

Projektname: Wallberg und Stadtmuseum
Dauer: 3 Stunden 
Kosten: 3 € pro Schüler:in
(gilt für Einrichtungen innerhalb des Stadtgebiets Pforzheim, weitere Interessierte bitte auf Anfrage)
Treffpunkt: Vor dem Krankenhaus Siloah, rechts neben dem Haupteingang bei der Sitzgruppe.
      Ende der Veranstaltung im Stadtmuseum, Westliche Karl-Friedrich-Str. 243

Stadtpädagogisches Angebot

Dillweißenstein und die Flößer

Den Flößern kann man in Dillweißenstein gut auf die Spur kommen! Die Veranstaltung ist altersgerecht aufbereitet. Die Kinder bzw. Jugendlichen erfahren anschaulich vor Ort, was das Flößerhandwerk ausmachte und wo man heute noch, z.B. beim „Goldenen Anker“ und der steinernen Brücke Anknüpfungspunkte findet. Meist mit Kreativangebot, z.B. Flöße bauen.
Gerade für Schulen in Dillweißenstein aufgrund der kurzen Wege empfehlenswert!

Dillweißenstein

Denkmal zum 1.&2. Weltkrieg

In Dillweißenstein befindet sich ein Denkmal für die Gefallenen des ersten und zweiten Weltkriegs, anhand dessen wir eine gedenkpädagogische Veranstaltung anbieten. Wieso befindet sich dieses Denkmal hier und warum sieht es so aus? Die diversen „Lesarten“ regen zum Gespräch an. Mit Fakten untermauert, setzen sich die Schüler*innen mit eigenen kreativen Ideen zur Gestaltung auseinander.
Gerade innerhalb des Themas der Weltkriege bietet sich diese Veranstaltung besonders an. Die bildnerische Umsetzung von Denkmalen kann auch Inhalt des Kunstunterrichts sein.

Flößer in der Stadt

Auf den Spuren der wilden Kerle Pforzheims: Einige Jahrhunderte lang prägten die Flößer die Stadt und sorgten für den Wohlstand Pforzheims. Wo findet man heute noch Spuren? Wir entdecken spannende Geschichten rund um die Männer, die im Schwarzwald die Bäume fällten, sie hier an der Au zu großen Flößen zusammenbanden, um damit bis nach Holland zu fahren, sie dort zu verkaufen und zu Fuß wieder nach Pforzheim zurück zu kommen!

Wir betrachten die Figur des Flößers auf der Auerbrücke. Warum nimmt sie diese körperliche Haltung ein? Beim kreativen Teil wählen die Lehrer*innen zwischen zwei Optionen aus: Die Teilnehmer*innen können vor Ort selbst Flößer-Figuren töpfern. Alternativ bauen sie kleine Flöße, welche auf Wunsch auf der Enz Richtung Meer reisen dürfen…

 

 

Geschichtssplitter

Dieser Stadtrundgang bietet einen Überblick über mehr als 2000 Jahre Pforzheimer Stadtgeschichte- und entwicklung. Beginnend bei der Gründung von Portus durch die Römer, über das Mittelalter bis in die Gegenwart, d.h. vom Archäologischen Museum Pforzheim und Altstädter Kirche über den Lindenplatz bis zur Schlosskirche mit Archivbau und Museum Johannes Reuchlin. In die Gegenwart mit dem Rathaus, Reuchlinhaus und Bahnhof. Wir werfen in die Museen und Kirchen einen fokussierten Blick und setzen uns mit den Besonderheiten der geschichtsträchtigen Orte auseinander. Prägende Einschnitte in die Stadtgeschichte, wie der 23. Februar 1945, werden ebenso kurz besprochen wie der Wiederaufbau der Stadt.

Hauptfriedhof

Der 1877 angelegte „Friedhof auf der Schanz“ gilt als einer der bedeutendsten Parkfriedhöfe im deutschen Südwesten. Er ist die letzte Ruhestätte für viele bedeutende Pforzheimer Persönlichkeiten, Familien und zahlreiche Kriegsgefallene und damit Gedenkort im Privaten wie im Öffentlichen.
Auffallend sind einerseits die vielen Gedenkstätten, andererseits die über 100 Jahre alten Gräber, die als Zeichen der Bestattungskultur und -geschichte unter Denkmalschutz stehen.
Für den Rundgang in der weitläufigen Parkanlage ist es empfehlenswert, sich einen Themenschwerpunkt zu setzen:
- 1. & 2. Weltkrieg (Mahnmale, Gräberfelder, 23. Februar) oder
- Tradition und Religion (jüdische, muslimische und christliche Bestattungskultur)
Dass die Planung des Friedhofs von Beginn an auch einen jüdischen Friedhof mit einschloss und diese Gräber von den Schändungen im Dritten Reich verschont blieben, ist eine absolute Besonderheit. Aus Respekt vor dem jüdischen Glauben sind die männlichen Teilnehmer/Schüler dazu angehalten eine Kippa als Kopfbedeckung zu tragen.
Auch immer mehr muslimische Pforzheimer*innen finden ihre letzte Ruhestätte auf dem Hauptfriedhof. ->Ort der Begegnungsstätte für interreligiöse Dialoge

 

 

Mittelalter

„Erleben, was das mittelalterliche Pforzheim ausmachte“
Was im Schulunterricht in der Theorie vermittelt wird, wird in Pforzheims Innenstadt lebendig, denn in Mitten des alltäglichen Stadttrubels finden sich zahlreiche Zeugnisse aus dem Mittelalter. Anknüpfend an ihre Vorkenntnisse aus dem Unterricht begeben sich die Schüler*innen auf eine spannende Spurensuche.
Mit Hilfe von Arbeitsblättern erhalten die Schüler*innen kurze Impulse anhand derer sie unter anderem die noch erhaltenen Teile der mittelalterlichen Schlossanlage auf dem Schlossberg entdecken. Die Suche führt uns weiter über den Nonnenmühlsteg auf den Lindenplatz und zur Stadtkirche, wo sich alles um die Flößerei und das Zunftwesen dreht. Auch die Standorte der drei in Pforzheim ansässigen Klöster werden auskundschaftet. Doch wo war zwischen all diesen interessanten Stätten der damalige Stadtmittelpunkt? Es gibt viel zu entdecken!

Pforzheim (ver)dichtet

Die Stadt als Erlebnisraum für lyrische Betrachtungen - eigene und fremde - steht im Mittelpunkt dieses Projekts. Es verknüpft das Bildungsplanthema „Stadtgedicht“ mit einer ästhetisch-literarischen Stadterkundung und dem Erstellen eigener Pforzheim-Gedichte.
Die erste Veranstaltung beinhaltete einen außergewöhnlichen Stadtrundgang, der von der genossenschaftlichen Siedlungsarchitektur der Gartenstadt Arlinger in die rumorende Innenstadt führt. An mehreren Standorten sammeln die Schüler*innen sinnliche Eindrücke unter Anleitung eines Künstlers und einer Stadtpädagogin. Lauschend, tastend, riechend und sehend erkunden die Jugendlichen verschiedenste Standorte und Plätze wie die verkehrsgeplagte Zerrennerstraße
oder das ruhige Enzufer. Aus dem Zusammenspiel ästhetischer Eindrücke und kognitivern Impulse n mit historischen Hintergrundinformationen entsteht ein Netz ganzheitlicher Erfahrungen.
Die Schülerinnen und Schüler notieren ihre Empfindungen und Eindrücke und verdichten sie im Stadtlabor und im Deutschunterricht zu lyrischen Texten.
In einer möglichen zweiten Veranstaltung im Stadtlabor visualisieren die Schüler ihre Stadtgedichte: Sie gestalten sie typografisch. So gewinnen die Gedichte eine neue ästhetische Dimension und Wertschätzung.
Selbstverständlich kann der Rundgang auch ganz individuell mit anderen Schwerpunkten und anderen Routen gestaltet werden (z.B. Innenstadt-Rundgang oder historischer Rundgang etc.)

Rathaus Tour

Alle kennen es: Unser Rathaus. Schließlich befindet es sich mitten in der Stadt. Aber warum steht es ausgerechnet dort? Was wird darin gemacht? Wie sieht es von innen aus?
Nach Möglichkeit nehmen wir im Sitzungssaal Platz, diskutieren und stimmen wie der echte Gemeinderat über ein für euch wichtiges Thema ab, z.B., welche Angebote für Jugendliche ihr euch wünscht. Demokratische Bildung ist fester Bestandteil kultureller Bildung.
Interessant ist auch die architektonische Perspektive auf das Rathausgebäude, insbesondere, da es unter Denkmalschutz steht. Was genau dies bedeutet, erfahren die Schüler*innen vor Ort.
Zum Abschluss wird das Gesehene und Erlebte im anliegenden Stadtlabor kreativ aufgearbeitet.

Schlossberg

Warum gibt es in Pforzheim einen SCHLOSSberg, eine SCHLOSSkirche, einen SCHLOSSpark?
Anhand eines Plans gehen die Schüler*innen auf Entdeckungstour und finden die Reste der alten Schlossanlage, wie die alte Stadtmauer, die Kirche, den Leitgastturm, den Archivturm oder die ehemalige Steuereinnehmerei. Im Gespräch klären wir ihre damalige und heutige Funktion.
Warum steht diese Männerfigur mit dem wallenden Mantel am Eingang des Schlossparks?
Ausgehend von dieser Figur finden wir hinter der Schlosskirche das Museum Johannes Reuchlin.
Hier angekommen haben die Schüler*innen Zeit, in Ruhe ein wenig zu stöbern und Johannes Reuchlin in seinem Leben und Wirken kennenzulernen.

Kunst im öffentlichen Raum

Wer aufmerksam durch Pforzheim geht, kennt sie. Und hat man sie einmal wahrgenommen, entdeckt man immer wieder neue: Die wunderbaren Skulpturen in Pforzheims Innenstadt!
Welche wir uns genau anschauen, kann gerne vorab besprochen werden. Auf große Resonanz stoßen „der Dicke“, der „Horchende“ oder die „Endzeit-Skulptur“ am Rathaus als auch die „Sonne und Mond“-Skulpturen von Lüpertz im Blumenhof oder die Plastik von W. Pokorny im Schlossgarten. Es gibt eine große Auswahl. Wir beraten Sie gern, was am besten zu Ihrem aktuellen Unterrichtsstoff passt.
An den Rundgang in der Stadt schließt sich ein kreativer Workshop im Stadtlabor an.

Projekte der Kulturellen Bildung

Bildtafelprojekt zum 23.Feb. 1945

digitaler Koffer

Seit über 4 Jahren gestalten Pforzheimer Jugendliche im zweijährigen Wechsel die Bildtafeln zum 23. Februar, welche traditionell den Blick auf das zerstörte Pforzheim zeigen unter der Fragestellung, wie die Bilder gestaltet sein müssten, damit andere junge Menschen „daran hängen“ bleiben, sich damit auseinandersetzen den Blick von der Vergangenheit in die Gegenwart richten und in die Zukunft, einen Diskurs beginnen auch zwischen den Generationen.

Bisher haben sich fast 400 Jugendliche an dem Projekt beteiligt. Um ihre Tafeln auch 2022 wieder in der Innenstadt zeigen zu können, gibt es ab sofort einen digitalen Koffer, welche es der Lehrkraft erlaubt völlig eigenständig am Projekt zu arbeiten (Geschichtliche Fakten, Methodische Heranführung, Archivmaterial, Beispiele aus den vergangenen Jahre, Ablaufstruktur etc.). Fordern Sie den digitalen Koffer bei Susanne Reinmüller an. Sie beantwortet auch gern Ihre Fragen.

Individuelle Projekte in der Oberstufe

„Wir planen gemeinsam mit Ihnen Ihr gewünschtes Projekt.“

Selbstverständlich bieten wir auch den Klassen der Oberstufe gerne projektorientierte Veranstaltungen an. Da die Anforderungen an diese bisher sehr individuell auf die Klassen zugeschnitten waren, möchten wir Sie bitten, sich mit Ihrem Thema und Ihren Wünschen an uns zu wenden, damit wir gemeinsam ein bestmögliches Format für Ihre Schüler*innen konzipieren können. Rund um die Stadtgeschichte lässt sich viel gestalten! So entstand beispielsweise die Veranstaltung „Geschichtssplitter“, als sich eine Geschichtslehrerin zum Abschluss nach dem Abitur einen Rundgang für ihre Schüler*innen wünschte, bei dem von der Gründung Pforzheims durch die Römer im Archäologischen Museum bis zum Neuaufbau Pforzheims die wichtigsten „Spuren“ erlaufen wurden.
Wenden Sie sich gerne direkt an Susanne Reinmüller. Wir sind gespannt auf Ihre Ideen!

Stadterkundung

„Wir entdecken Pforzheims Kreativität und Konstruktionsgeschick im Stadtbild“

Im Rahmen dieses Projekts lernen die Schüler*innen Pforzheim auf eine neue Art und Weise kennen. Wer seinen Blick schärft und den städtischen Trubel ein wenig ausblendet, entdeckt unzählige Besonderheiten. Bei drei Terminen werden stadtbildprägende Gebäude Pforzheims vor Ort etwas genauer unter die Lupe genommen, wie beispielsweise das Reuchlinhaus, das Rathaus, die Schlosskirche oder der Archivturm. Der Schwerpunkt liegt auf den architektonischen Merkmalen, wobei neben den Materialien, Strukturen und Formen auch geschichtliche Aspekte Eingang finden. Ziel ist es, die Orientierung und Identifikation der Schüler*innen in der Stadt zu fördern.

Nach der fachkundlichen Untersuchung der Gebäude durch die Schüler*innen ist im Stadtlabor ihre Kreativität gefragt: Beim Entwerfen von Stadtmodellen, dem Bauen von Türmen, dem Erstellen von Fotocollagen und Errichten von Bambus-Konstruktionen knüpfen die Schüler*innen mit praktischen Arbeiten an das Erlebte an und fördern so nachhaltig den neuen Erkenntniserwerb.

Pforzheim im 1.Weltkrieg

„Von geschichtlichen Hintergründen, historischen Zeugnissen und gelebter Gedenkkultur“

Der Erste Weltkrieg und seine Geschichte standen in Deutschland lange Zeit im Schatten der Auseinandersetzung mit der NS-Diktatur und den Gräueln des Zweiten Weltkriegs. Bei unseren europäischen Nachbarn dagegen nimmt die Erinnerung an diese erste kriegerische Katastrophe des 20. Jahrhunderts einen zentralen Platz ein.
Mit der Projektreihe „Pforzheim im Ersten Weltkrieg“ möchten wir diese Lücke schließendiesen Abschnitt in der Geschichte wieder in den Fokus rücken: Die Schüler*innen werden Orte in der Stadt aufsuchen, an denen der Erste Weltkrieg und seine Folgen heute noch erfahrbar sind.

Vier verschiedene Stationen lassen sich zu Rundgängen zusammenstellen, die ein Bild des Krieges und seiner Auswirkungen auf die damaligen Menschen in Pforzheim entstehen lassen:
1. Die Villen des Rodviertels und das Kollmar & Jourdan-Fabrikgebäude in der Bleichstraße (Villen, Kollmar & Jourdan-Fabrikgebäude) zubieten Anlass sich mit den Ursachen des Ersten Weltkriegs und zur der Kriegswirtschaft. Auseinanderzusetzen.
2. In der Innenstadt stehen hingegen die Themen Militarismus und Kriegswirklichkeit im Vordergrund, wenn die Schüler*innen den Sedanplatz, den Turnplatz, den Bahnhof und der „Knienden Jüngling“ erkunden. (Sedanplatz, „Kniender Jüngling“, Turnplatz, Hauptbahnhof) zu Militarismus und Kriegswirklichkeit.
3. Im Stadtarchiv stöbern wir uns durch (Fotos, Briefe, und Zeitungsberichte aus der Zeit) und erfahren so mehr zur zeitgenössischen Darstellung des Krieges.
4. Auf dem Hauptfriedhof dreht sich am (Soldatengräberfeld und an zahlreichen Einzelgräber) zu alles um die Themen Erinnerungs- und Gedenkkultur.
Bei Fragen und individuellen Wünschen können Sie sich gerne direkt an uns wenden!