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    Stand : 03.08.2021 - 15:38
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Stadtmuseum Pforzheim

Geschichte und Geschichten aus Pforzheim

Das historische denkmalgeschützte Museumsareal mit dem Alten Schulhaus, der Pfarrkirche und dem liebevoll gepflegten Kräutergarten nimmt Besucher:innen auf eine spannende Zeitreise durch die Pforzheimer Stadtgeschichte vom Mittelalter bis zur Nachkriegszeit. In originalgetreuen Werkstätten werden die traditionellen Gewerbe aus der Region anschaulich dargestellt. Die Druckerpresse nach historischem Vorbild versinnbildlicht die erste Medienrevolution zu Zeiten Johannes Reuchlins. Ebenfalls ein Highlight des Stadtmuseums ist der funktionstüchtige Nachbau des Benz-Patent-Motorwagens, dem sogenannten Bertha-Benz-Mobil. Sonderausstellungen beleuchten aktuelle Themen und neuere Aspekte der Stadtgeschichte.

Die städtischen Museen sind wieder geöffnet! 

Damit Sie sich in unseren Räumlichkeiten sicher fühlen, gibt es weiterhin einige Sicherheitsrichtlinien, an die wir uns halten.

Hierzu gehören:

  • Besucherlimitierung durch Quadratmeterbegrenzung
  • Abstands-und Hygieneregeln
  • Maskenpflicht
  • Dokumentationspflicht zur Kontaktnachverfolgung

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Dauerausstellung

Handwerk und Traditionsindustrie

Von Flößern und Goldschmieden...

Im Erdgeschoss des Alten Schulhauses werden Sie in die traditionell in Pforzheim ansässigen Handwerke eingeführt.

Vollständig erhaltene Uhrmacher- und Goldschmiedewerkstätten vermitteln ein lebendiges Bild der Pforzheimer Traditionsindustrie. Modelle und Schautafeln veranschaulichen die Berufe des Gerbers und Flößers. Schuhmacher-, Sattler und Büstenbinder-Werkstätte runden das Bild ab.

Im Obergeschoss sind in der Abteilung "Wohnen in Stadt und Land" Einrichtungen von Bürgern- und Bauernwohnräumen zu sehen.

Stadtgeschichte

...von der Fürstenhochzeit...

In der Pfarrkirche werden die wichtigsten Ereignisse der Stadtgeschichte vom 12. bis ins 20. Jahrhundert gezeigt:
Hier ist ein Klassenzimmer, der von Melanchthon und Reuchlin besuchten Lateinschule, zu sehen, außerdem die Fürstenhochzeit des Markgrafen Karl I mit Katharina von Österreich 1447, der "Weiberkrawall": ein tumultartiger geführter Privilegienstreit um 1700, sowie die Pest 1501 und die Stadtbrände im 17. Jahrhundert.

 

...und der Zerstörung 1945

Das Obergeschoss der Pfarrkirche widmet sich der Zerstörung der Stadt am 23. Februar 1945.
Hier ist auch ein Kino eingerichtet, in dem Filme zur Stadtgeschichte gezeigt werden.

Kräutergarten

Ein verwunschener Ort zum Verweilen

Auf dem Areal des Stadtmuseums befindet sich ein stiller verwunschener Kräutergarten. Dort sind Skulpturen von Emil Salm und Ignaz Lengelacher aufgestellt.

Mit einem Barfußpfad, Obstgarten und seiner besonderen Atmosphäre lädt er zum Verweilen ein.

In einer alten Scheune ist ein Lapidarium (Steinsammlung) untergebracht. Sie zeigen vor allem Grenzsteine aus dem 16.- 19. Jahrhundert sowie Fragmente spätmittelalterlicher Grabplatten.

Aktuelle Sonderausstellung

Wanderausstellung "13. Ortszeit"

04.07. - 26.09.2021

Die „Ortszeit“ ist ein Ausstellungsprojekt, das in Zusammenarbeit zwischen der Stadt Pforzheim, dem Enzkreis sowie den Landkreisen Calw und Freudenstadt und dem Pforzheimer Kulturrat e.V. durchgeführt wird. Dabei soll die Kulturregion Nordschwarzwald nachhaltig gestärkt werden und die Vielfalt, aber auch die Qualität der Künstlerinnen und Künstler in dieser Region gewürdigt und präsentiert werden.

Die Schau, die einen Überblick über das hiesige, zeitgenössische Kunstschaffen vermittelt, umfasst 61 Werke von 40 Kunstschaffenden, die von einer unabhängigen Jury ausgewählt wurden. Der Ausstellungstitel „BEWEGT“ hat die Künstlerinnen und Künstler dazu herausgefordert, sich mit einem zentralen Thema der Kunst auseinanderzusetzen.

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