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Portenart, Jean (Résistance)

Jean Portenart ist am 2.8.1918 in Montceau-les-Mines in der Bourgogne geboren.

Er ist von Beruf Radio-Mechaniker. Mit dem Deckname „Milouin“, d.h. „Tafelente“* ist er Mitglied der Widerstandsgruppe „Réseau Alliance“* und zuständig für die Funkverbindungen zwischen der Widerstandsgruppe und London. Er wird am 16.9.1943 in Paris verhaftet und am 16.12. 1943 von Compiègne in das Gefängnis Kehl verschleppt. Dass er auch im Gefängnis Pforzheim eingesperrt war, belegt sein Name im Gefangenenbuch. Am 12.6.1944 verurteilt ihn der 3. Senat des Reichskriegsgerichts unter dem Vorsitz von Karl Schmauser wegen „Spionage“ zum Tode. Er wird in das Gefängnis Schwäbisch Hall verschleppt, das Gnadengesuch wird am 17.7.1944 abgelehnt. Am 21.8. 1944 werden er und weitere 23 Gefangene in die Schlieffen-Kaserne in Heilbronn gebracht und auf dem Schießstand der Wehrmacht in Heilbronn erschossen.

 

Seit 2010 erinnern Stolpersteine in Heilbronn an ihn und seine 23 Mitkämpfer.

 

 

Quellen:

Mémorial,

GLA KA 509 - 920,

http://reseaualliance.e-monsite.com/pages/biographie-des-membres/jean-portenart.html;

Gerhards