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XENOS

Das Sonderprogramm „XENOS – Beschäftigung, Bildung und Teilhabe vor Ort“ ist auf das Städtebaufördergebiet „Die Soziale Stadt“ in der Oststadt begrenzt und wird zusätzlich durch das Bundesministerium für Verkehr, Bau und Stadtentwicklung gefördert. Der Bewilligungszeitraum endet am 30.09.2008.

Unter dem Dach des Gesamtprojektes

„LOGO - Lebenswerte Oststadt gemeinsam organisieren“

fördert XENOS in Pforzheim Projekte, die Stärkung von Demokratie, Toleranz und Vielfalt mit Beschäftigungsförderung verbinden.

Zentrales Ziel ist der Abbau von Fremdenfeindlichkeit und Rassismus. Aktivierung und Beteiligung der Bewohner sind weitere Bestandteile des Programms.

Zielgruppe sind vor allem Jugendliche und junge Erwachsene, die beim Zugang zu Ausbildungs- und Arbeitsplätzen und bei der schulischen und beruflichen Bildung benachteiligt sind, aber auch alle sonstigen Bewohner des Programmgebietes.

Gefördert werden integrierte lokale Projekte

Bei integrierten lokalen Projekten müssen verschiedene Partner auf lokaler Ebene mit einem eigenen Teilprojekt zu einem gemeinsamen Gesamtprojekt beitragen.

Hierzu ist es notwendig Kooperationen auf lokaler Ebene aufzubauen und bestehende zu stärken. Zu den Kooperationspartnern zählen neben den sozialen Einrichtungen auch Betriebe, Kirchengemeinden, Vereine, Mandatsträger, etc. 

„Förderung von Chancengleichheit und interkultureller Kompetenz am Übergang Schule/Beruf“

Schüler lernen in einem unterrichtsbegleitenden Sprachkurs auch Begriffe und Regeln der Arbeitswelt. Besondere Beachtung finden anstehende Bewerbungen. Weiterer Aspekt ist das Erlernen von gewaltfreier Kommunikation.

In einer Foto-AG im Rahmen des Ganztagsschulbetriebes an der Inselschule setzen sich Schülerinnen und Schüler mit der Selbst- und Fremdwahrnehmung auseinander. Hierbei wird vor allem das Thema Fremdheit  bearbeitet. Schülerinnen und Schüler fotografieren sich gegenseitig, ihre Lehrerinnen und Lehrer und ihr Umfeld. Die Ergebnisse werden in einer Ausstellung veröffentlicht.

In einer weiteren Projektgruppe setzen sich Schülern verschiedener Herkunft mit den Unterschieden ihrer Kulturen auseinander. So wird das Verständnis füreinander erhöht.

Sämtliche Projektinhalte und -ergebnisse werden dokumentiert und die entstandenen Materialien den Lehrern und Schülern zur Verfügung gestellt.