Inhalt

Übersicht der 2011 durchgeführten Mikroprojekte

1. DAA - Deutsche Angestellten Akademie: KomM
2. Q-Prints&Service gGmbh: Stadtteilzeitung Weststadt
3. Haus der Jugend, Einrichtung der SJR Betriebs GmbH: Demokratie - mehr als ein Wort
4. Weiherbergschule GWRS Pforzheim: Sprachförderung für Schüler/innen aus dem Irak
5. SJR Betriebs GmbH: Niederschwellige Beratung für Jugendliche in allen Lebenslagen
6. Diakonisches Werk Pforzheim: Kinderleicht
7. Freundes- und Förderkreis der Bohrainschule e. V.: Miteinander schaffen wir es
8. Frank Kaiser: Weststadt - Lernhilfe
9. Weiherbergschule Pforzheim: Coolnesstraining
10. Zentrum für Lerntherapie und Lernberatung: Förderung von Hauptschüler/innen mit Lernleistungsstörungen zur Sicherung eines Schulabschlusses
11. Schmuckmuseum Pforzheim: Jugend Schmuck Museum Weststadt; Teil II
12. GBE - Gesellschaft für Beschäftigung und berufliche Eingliederung: Informationsplattform für Eltern mit interkultureller Öffnung
13. Deutsch-Türkischer Kulturverein Pforzheim e. V.: KOLBASTI-HIPHOP-Gruppe Pforzheim
14. GU-TSV Pforzheim e.V.: Basketballmannschaft für Mädchen
15. Schmuckmuseum: Weststadt-Pforzheim
16. GU-TSV Pforzheim e. V.: Jugendfußball West 

Nachfolgend werden die Projekte näher beschrieben:

Deutsche Angestellten Akademie: KomM (Kommunikationskurs mit Migrantinnen zum Schwerpunktthema Bildung und Beruf)
Zielsetzung:
 - Der Kommunikationskurs (Unterrichtssprache Deutsch, Wörterbücher etc. werden gestellt) ist als direkter Nachfolger für das im Jahr 2010 absolvierte Projekt "KoMBi" zu sehen. Dort war es gelungen eine Gruppe von Migrantinnen zusammen zu bringen, die sich über verschiedene Themen (Kinder, Alltag, Haushalt, Schwierigkeiten mit dem Leben in Deutschland) ausgetauscht haben. Dies soll nun im Projekt "KomM" fortgesetzt werden.

Schwerpunkte sollen unter anderem sein:
- Die Frauen erwerben Kenntnisse über das Berufsbildungssystem in Deutschland und Kenntnisse über das richtige Bewerben. Im zwanglosen Gespräch (unterstützt durch zielgruppengerechte Lern- und Infomaterialien) gewinnen sie einen Einblick in die Bedeutung von Abschlüssen und beruflichen Möglichkeiten, die ihnen offen stehen. Je nach persönlichen Interessen für sich selbst (Anerkennung von Berufsabschlüssen, berufliche Orientierung und Bewerbungsstrategie) und Vernetzung der Teilnehmerinnen/Mentoring miteinander können sich weitere Thematiken ergeben.
- Je nach Interessenlage der Teilnehmerinnen können verschiedene Berufsfelder und deren Anforderungen besprochen und Bewerbungsstrategien vermittelt werden.
- Die Dozentin vermittelt die Grundlagen der Bewerbung und die verschiedenen Möglichkeiten, wie eine Bewerbung gestaltet werden kann.
- Bei Bedarf kann eine persönliche Beratung und Hilfe bei der Stellensuche angeboten werden.
- Die Frauen unterstützen einander, so kann eine Frau, die gute Deutschkenntnisse hat, eine Andere bei der Formulierung einer Bewerbung unterstützen.
- Die Dozentin erhebt mögliche Unterstützungsmöglichkeiten in der TN-Gruppe und initiiert die Kontakte untereinander.
Umsetzung und Organisation:
- 14 tägiges Treffen im Kommunikationskurs (vormittags oder nachmittags bei Bedarf).
- Unterstützt durch die Dozentinnen werden Themen rund um Erziehung, Ausbildung und Beruf sowie Bewerbung besprochen sowie das dafür notwendige Vokabular erarbeitet.
- Ausflüge dienen der Vertiefung und Erweiterung. Bspw. kann ein Besuch der Agentur für Arbeit arrangiert werden (und je nach Bedarf: Betriebsbesichtigungen örtlicher Betriebe, der Stadtbibliothek etc.).

Laufzeit
01.02.11 bis 31.12.11

Ansprechpartner: Siegmar Schmidt


Q-Prints&Service gGmbH: Stadtteilzeitung Weststadt; Qualifizierung von arbeitslosen Frauen aus dem Stadtteil.
Ziele / Chronologischer Ablauf:
In 2010 wurde in einem 1. Schritt ein Redaktionsteam aufgebaut. Dies beinhaltete verschiedene Basisschulungen wie z.B. zum Thema Gesprächsführung, strategische Planung, interkulturelle Kompetenz und Layout-Erstellung. In 2011 wird im Sinne der Nachhaltigkeit mit dem Redaktionsteam daran gearbeitet, das Weststadtjournal ab 2012 als eigenständiges Medium zu etablieren. Die Zeitung nach Ablauf der Förderung durch SVO auf eigene Füße zu stellen, ist somit für 2011 Schwerpunkt in der gemeinsamen Arbeit. Dies soll über die Gewinnung von Unternehmen und Einrichtungen als Werbekunden erfolgen. Die Teilnehmerinnen werden qualifiziert Anzeigen zu akquirieren. Dies soll über folgende Umsetzungsschritte erreicht werden:
Vermittlung von Grundlagenkenntnisse im Bereich Werbung und Anzeigenakquise .
Erstellen eines Konzeptes für die jeweilige Ausgabe.
Recherche bzgl. der Einrichtungen, Institutionen, Initiativen und Betriebe , die für Anzeigenakquise in Frage kommen.
Auswertung der Recherche im Rahmen eines Workshops.
Auswahl der Betriebe, etc., die im Rahmen der Anzeigen-Akquise kontaktiert werden sollen.
Entwickeln einer Preiskalkulation.
Führen von Verkaufsgesprächen mit den entsprechenden Betrieben, etc.
Die Zeitung erscheint vier Mal jährlich. Auflage: 2.500 Exemplare

Laufzeit
01.02.11 bis 31.12.11

Ansprechpartner:  Daniela Schneider und Ina Rau


Haus der Jugend; eine Einrichtung der SJR Betirebs GmbH: Demokratie - mehr als ein Wort.
Demokratie praktisch erleb- und lebbar machen.
In der Weststadt leben viele Jugendliche mit Migrationshintergrund, mit u. ohne deutsche
Staatsangehörigkeit. Sie fühlen sich nicht integriert. Worte wie „Partizipation“, „Teilhabe“,
„Mitgestaltung“ und „Ehrenamt“ sind bedeutungsleer. Mit einem Begriff wie „Demokratie“ wird meistens ein diffuses u. unpersönliches Bild verbunden. Bestimmend ist die Erfahrung von Ausgrenzung u. Ablehnung im Alltag. Wir ermöglichen mit unserem Projekt mehr Teilhabe. Es gilt zu erreichen, dass diese jungen Menschen die demokratischen Strukturen in unserer Stadt und unserem Land erleben. Wir wissen, dass Partizipationsaufrufe nur funktionieren, wenn die Jugendlichen "mit ins Boot" geholt werden, unter besonderer Berücksichtigung des "peer to peer" Prinzips. Es gilt die jungen Menschen dort abzuholen, wo sie sind, im Jugendhaus, Schule oder Straße. Was zählt ist die persönliche Ansprache, Kontakt und eine tragfähige Beziehung. Inhaltliche Schwerpunkte sind: politische Bildung und Beteiligungsformen, das Kennen lernen und Erleben demokratischer Strukturen in der Stadt und landesweit. Dies Erreichen wir indem wir u.a. kommunale und landesweite demokratische Entscheidungsebenen wie Rathaus oder Landtag besuchen und Strukturen so erlebbar machen. Vor allem aber soll die eigene Beteiligung vor Ort, lokal praktisch umgesetzt werden. Methodische Mittel könnten sein: Plakatwände, Homepage, Graffiti, Foren, Gesprächskreise, Aktionen. Wobei wir diese Methoden mit den Jugendlichen zusammen entwickeln wollen. In welcher Form finden sie sich wieder, mit welcher Methode können wir andere erreichen u. wie drückt sich das entsprechende Lebensgefühl aus. Daher entwickeln wir mit den Jugendlichen zusammen ein passgenaues, jugendspezifisches und akzeptiertes Beteiligungsmodell – das wir jetzt noch nicht kennen können. Während wir beim 1.Schwerpunkt eher mit der Methode der Gruppe arbeiten werden (diese erreichen wir auch durch ein attraktives Programm), wird der 2. Schwerpunkt viel Einzel(fall)arbeit abfordern (und die erreichen wir durch gezielt Einzelansprache im Stadtteil). Ziel ist eine gelingende Beteiligung Jugendlicher im Stadtteil. So könnten diese sich Wege erarbeiten, einen Zugang zu einer dringend benötigten
Sporthalle und deren freien Nutzung für die Jugend der Weststadt zu bekommen. Ebenso
wäre die Entwicklung eines Jugendgemeinderats ähnlichen Gremiums im Stadtteil möglich
und denkbar. Vielleicht könnte hier ein stadtweites vernetztes Projekt seinen Anfang finden,
falls gewünscht.

Laufzeit
01.01.11 bis 31.12.11

Ansprechpartner: Martin Wetzel


Weiherbergschule GWRS Pforzheim: Sprachförderung für Schüler/innen aus dem Irak
Die Sprache in Wort und Text sind Basiskompetenzen für eine erfolgreiche Schullaufbahn. Solange diese Kompetenzen unterhalb einer definierten Grenze bleiben, ist das Schulleben für diese Schüler und Schülerinnen durch Misserfolge, Frust, Hilflosigkeit aber auch Angst geprägt. Der Mitteilungsdrang, das Knüpfen sozialer Kontakte und die Integration werden erschwert, wenn nicht sogar verhindert.
Vermehrt kommen Schüler und Schülerinnen aus dem Irak an die Weiherberg GWRS. Sie besuchen den Regelunterricht der entsprechenden Klassenstufen.
Es hat sich gezeigt, dass gerade diese Kinder starke Defizite im Bereich der  Sprachkompetenz, dem Wortschatz und der allgemeinen Handlungskompetenz aufweisen. Durch mangelnde Sprachkenntnisse sind sie beim Verstehen und Sprechen gegenüber anderen Schülern benachteiligt.
In vielen Fächern und Fächerverbünden könnten ein höheres Leistungsniveau erzielt werden, wenn speziell für diese Schüler eine intensive und individuelle Sprachförderung angeboten würde.

Ziele:
- Durch eine individuelle Sprachförderung, sollen die Sprach- und Handlungskompetenzen
  der Schülern und Schülerinnen erweitert werden, um eine leichtere Integration in den
  Schulalltag zu ermöglichen.
- Die Schüler und Schülerinnen sollen durch gezielte Förderung die Möglichkeit erhalten,
  einen qualifizierten Schulabschluss (Mittlere Reife) zu erlangen.
- Der Übergang von der Schule in den Beruf soll mit dem Projekt erleichtert werden.

Umsetzung:
Irakische Schüler und Schülerinnen mit festgestelltem Förderbedarf werden stundenweise aus dem Unterricht genommen und in Kleingruppen (4-6 Schüler/innen) gefördert.
Die Förderung findet 2-mal pro Woche parallel zum regulären Unterricht statt. Insgesamt soll die Förderung zwischen 15 und 20 Stunden betragen.

Laufzeit
08.02.11 bis 26.04.11

Ansprechpartner: Klaus Arnold


SJR Betriebs GmbH: Niederschwellige Beratung für Jugendliche in allen Lebenslagen
Im Quartier KF gibt es keinerlei Beratungsangebot für Jugendliche.
in vielen Gesprächen wurde deutlich, dass sich Jugendliche und deren Angehörige häufig, aus unterschiedlichen Gründen, nicht an eine der bereits vorhandenen städtischen Beratungsstellen wenden. Sie verwehren sich somit frühzeitig einer teilweise noch möglichen Hilfen, fallen oftmals durch das soziale Netz;
eine niederschwellige Beratung in allen Lebenslagen, mit dem Schwerpunkt auf arbeitslose Jugendliche soll sofortige Hilfestellung geben. Die Beratung wird organisatorisch, zeitlich und finanziell leicht erreichbar sein und auf Freiwilligkeit, Vertraulichkeit und Transparenz beruhen. Der Klient muss darauf vertrauen können, dass die Inanspruchnahme des Angebotes keine negativen Auswirkungen hat (z.B. muss Anonymität gewahrt werden). Das Angebot findet 2-mal wöchentlich, mit insgesamt 5 Wochenstunden (Beratung) exklusive Vor – und Nachbereitung) statt.
durch den Standort von Jugendarbeit Stadtteile mitten im Herzen der KF und die Niederschwelligkeit bzw. durch die tiefen Einblicke in die Lebenswelten der Jugendlichen an ihren verschiedenen Aufenthaltsorten, die wir durch unsere aufsuchende Arbeit im Quartier KF sowie durch unsere bereits bestehenden Angebote wie z.B. Mädchengruppe und Lernhilfe erhalten, ist der Kontakt und das Vertrauensverhältnis zu den potentiellen Klienten und deren Angehörigen oftmals schon gewährleistet und muss nicht erst aufgebaut werden;
die notwendige Fachkompetenz für Beratung in allen Lebenslagen ist vorhanden;
unser Beratungsangebot richtet sich vor allem an arbeitslose Jugendliche, denen die reale Arbeitswelt fremd ist, denen das notwendige Durchhaltevermögen aufgrund unterschiedlichster Problemlagen fehlt.
Viele Jugendliche werden zwangsweise von einer Maßnahme in die Nächste weitergereicht, ohne ihren individuellen Bedarf festzustellen.
Maßnahmen enden oftmals ohne Zukunftsperspektive. Die Jugendlichen erlernen dadurch lediglich Überlebensstrategien was die Maßnahme betrifft, aber keine eigenen Lösungsstrategien. Oftmals ist Resignation die Folge.
Wir richten uns nach den individuellen Bedarfslagen der Jugendlichen.

Laufzeit
01.01.11 bis 31.12.11

Ansprechpartner: Axel Baumbusch


Diakonisches Werk: Kinderleicht- Ein Projekt zur Förderung des beruflichen (Erst-) Wiedereinstiegs von Frauen
Ein Projekt zur „Förderung des beruflichen (Erst-) Wiedereinstiegs von Frauen“ ist für
alle in der Weststadt lebenden, sozial benachteiligten Frauen offen, die sich für den
beruflichen (Wieder-) Einstieg qualifizieren wollen. Ziel des Projektes ist es, 5 Frauen im
Bereich "Kinderbetreuung" zu qualifizieren und für den beruflichen (Wieder-)Einstieg zu
ermutigen. Dies geschieht in drei Phasen:
1. Die Teilnehmerinnen haben die Möglichkeit sich kennenzulernen; es werden Stärken der Teilnehmerinnen herausgearbeitet.
2.  In der zweiten Phase steht das Weitergeben von fachlichem Wissen im Vordergrund, als Grundlage für die praktische Arbeit. Themen wie "Entwicklung von Kleinkindern", "Selbstsicheres Auftreten" etc. werden übermittelt. Zusätzlich wird die Ausbildung als "Tagesmutter in anderen Räumen" vorgestellt. Die Frauen bekommen die Möglichkeit, nach dem Projekt daran teilzunehmen.
3.  Die letzte Phase ist die Praxisphase. Zusammen mit dem Verein "Miteinander spielen" wird zweimal in der Woche eine Kinderbetreuung für 2-3 Jährige im Lukasgemeindehaus durchgeführt. Der Verein bietet den Frauen an, innerhalb des Projektes Praxiserfahrung zu sammeln. Die Zielgruppe soll an geeigneten Orten angesprochen und geworben werden (Arbeitsagentur, Beratungsstellen, Kindertagesstätten, Schulen, Kirchengemeinden, LukasZentrum etc.) Während der Angebote wird es eine Kinderbetreuung für die teilnehmenden Frauen geben. Häufig ist gerade die fehlende Kinderbetreuung für den beruflichen (Wieder-)Einstieg eine große Hürde.

Laufzeit
01.03.11 bis 31.08.11

Ansprechpartner: Thomas Lutz


Freundes- und Förderkreis der Bohrainschule e. V.: Miteinander schaffen wir es
Schülerinnen und Schüler von Förderschulen sind oft gute "Schaffer", scheitern aber im Arbeitsalltag aufgrund ihres Verhaltens. Ziele des Sozialtrainings sind daher Verbesserung der Impulskontrolle, Stärkung der Frustrationstoleranz und Stärkung der Kooperationsfähigkeit.

Umsetzung:
Den Schülerinnen und Schülern werden Gemeinschaftsaufgaben gestellt (z.B. im Wald Naturmaterialien sammeln und daraus Kunstwerke erstellen, Gestaltungsaufgaben in der Gruppe usw.). Gerade für Förderschüler ist es keine leichte Aufgabe, sich auf Unbekanntes einzulassen und selber Lösungswege zu finden. Die dabei auftretende Anspannung entlädt sich leicht in Beleidigungen der Anderen, aber auch in der Abwertung und Zerstörung der eigenen Arbeit.

Durch Lehrkraft und Diplompsychologin werden die Jugendlichen bei der Aufgabenbewältigung gecoacht in Bezug auf
miteinander einen Plan entwickeln
die dabei auftretenden Probleme in angemessener Form ansprechen
Frustrationen aushalten
miteinander neue Lösungswege finden

Die Jugendlichen lernen folgende Fähigkeiten:
jeden zu Wort kommen lassen (Abwarten können, zuhören)
ohne Abwertung oder Beschimpfung auf die Aufgabe bezogen bleiben (sachliche Kritik)
sich einbringen und eigene Ideen formulieren (sich sprechen trauen, sich auf Neues einlassen)
Erfahrungen auswerten (Selbstreflexion)
Selbstkritik und Kritik angemessen formulieren und aushalten

Organisationsform:
Wöchentlich 2 Stunden im Schulgebäude und in der Umgebung

Laufzeit
10.01.11 bis 22.12.11

Ansprechpartner: Sabine Ott


Weststadt – Lernhilfe: Durchführung eines Mathematikunterrichts für Schulversager aus der Weststadt
Ziel des Projektes ist die Förderung von Schülern aus dem Fördergebiet, die der Gefahr
ausgesetzt sind, die Anforderungen der Abschlussprüfung von Haupt- und Realschule nicht
zu bestehen (ab Klasse 8). Die Umsetzung soll durch einen regelmäßig stattfindenden
(durchschnittlich 2-mal wöchentlich) Unterricht in den Räumen des "Hauses der Jugend"
stattfinden. Die Jugendlichen erhalten die Gelegenheit durch die Bearbeitung der
vorgegebenen Lerninhalte (Prüfungen) ihre Wissenslücken zu schließen und / oder sich
zusätzliches Wissen anzueignen und einzuüben. Der Unterricht geht auf die individuellen
Schwächen eines jeden Schülers ein, da er in Kleingruppen durchgeführt werden soll und so auch die Möglichkeit bietet, Lerninhalte aus zurückliegenden Schuljahren aufzufrischen und einzuüben. Der Unterricht wird durch eine, gerade im Bereich Schulverweigerung erfahrene, Lehrkraft durchgeführt. Aufgrund der positiven Erfahrungen der Vergangenheit haben sich erfolgreiche Absolventen bereit erklärt, bei einer Bewilligung des Projektantrags den Unterricht der Kleingruppen zu unterstützen, so dass die Effizienz des Unterrichts deutlich gesteigert werden könnte. Ebenso zeigen die vergangenen Jahre, dass der Unterricht zu Beginn und zum Ende des Schuljahres nur spärlich, dafür aber in den Monaten vor den Prüfungen besonders stark frequentiert werden wird. Um diesem Phänomen Rechnung zu tragen soll bei Bedarf der wöchentliche Unterricht reduziert bzw. erweitert werden können.

Laufzeit
01.01.11 bis 31.12.11

Ansprechpartner: Frank Kaiser
 

Weiherbergschule Pforzheim: Coolnesstraining
Ausgangspunkt:
Eine Klasse oder Gruppe mit gewaltbereiten Jugendlichen, die sich gegenseitig provozieren, abwerten. Es besteht die Gefahr von Körperverletzungen und größeren Sachbeschädigungen.
Es sind noch keine größeren Gewalttaten verübt worden.

Ziele:
1) Gewaltverhindernder Umgang mit den aggressiven Persönlichkeitsanteilen z.B. bewusste Wahrnehmung der aggressiven Gefühle, Verhalten bei Aggression und Wut (weggehen, sich abreagieren) = Notfallplan, Wahrnehmung eigener Täter-Opfer-Dispositionen (Gewalt als Lebensgefühl), Erkennen der eigenen Befindlichkeit in Konfliktsituationen, Wahrnehmung von Nähe und Aushalten von Nähe, Aushalten von Konfrontation, Aushalten von Provokation, Aushalten von Frustration und Reduzierung von Feindlichkeitswahrnehmung.
2) Die Entwicklung sozialer Kompetenzen z.B. Akzeptanz und Einhaltung von Regeln und Normen, Entwicklung und Stärkung von Selbstvertrauen, Beachtung von Grenzen, Normen und Werten anderer, Entwicklung von Empathie, Verbesserung der Kommunikation, Konfliktlösungsstrategien entwickeln und ausbauen, Übernahme von Verantwortung für das eigene Verhalten, Erkennen und Akzeptieren eigener Schwächen, Verhalten in Bedrohungssituationen.
Methoden: Erlebnispädagogische Spiele und Übungen, Visualisierung von Befindlichkeiten in Gruppen-Themen (Sexismus, Rassismus, Macht, Gewalt), Befragung: Stärken und Schwächen, Sport/ körperbetonende Spiele (=> Umgang mit Regeln), Rollen/Theaterspiele/Szenische Darstellung, Biographische Arbeit: Selbstexploration als Täter und Opfer, konfrontative Gesprächsführung (Konfrontation auf dem "heißen Stuhl" (gehört nicht unbedingt dazu, nur soweit notwendig und soweit möglich (in Bezug zur Entwicklung des Betreffenden), Provokationstests, Verhaltenstests, Verhaltenstrainings insbesondere das Verhalten in eskalierenden Situationen. Rahmenbedingungen/ Voraussetzungen d.h. Durchführung durch eine anerkannte AGT-Trainer/in und eine Co-Trainer/in, Mindestumfang sind 16 Einheiten zu je 2 Schulstunden (90 Minuten), ein belastbares Verhältnis zwischen Lehrer und Schüler, Durchführung während der Unterrichtszeit, die Lehrer müssen dauerhaft den Prozess/das Training begleiten, die Lehrer/der Klassenlehrer soll regelmäßige Übungen weiterführen (z.B. Klassenrat), Eltern sind informiert und gaben ihre Zustimmung.

Laufzeit
04.04.11 bis 31.07.11

Ansprechpartner: Jasmin Singer


Zentrum für Lerntherapie & Lernberatung: Förderung von Hauptschüler/innen mit Lernleistungsstörungen zur Sicherung eines Schulabschlusses
Ziel: Vermeidung von Schulversagen von gefährdeten Schüler/innen der Hauptschulen durch
qualifizierte Förderung in den Grundkompetenzen des Lesens, Rechtschreibens und/oder
Rechnens unter Berücksichtigung der individuellen Schwierigkeiten. Darüber hinaus sollen
die teilnehmenden Schüler/innen durch Vermittlung und Einüben von Alltagskompetenzen auf den Einstieg ins Berufsleben vorbereitet werden. Organisationsform: Training in Kleingruppen.
Umsetzung: 10 Schüler/innen mit Lernleistungsstörungen im Übergang von der 8. in die
9. Klasse werden gezielt in den Kulturtechniken zur Vorbereitung auf den Übergang ins
Berufsleben gefördert. Insbesondere sollen Schüler/innen erreicht werden, die durch
Teilleistungsstörungen schulischen Lernens wie Legasthenie, Dyskalkulie und Formen von
Aufmerksamkeitsstörungen benachteiligt sind und bis dato keine oder keine ausreichende
Förderung zum Nachteilsausgleich erhielten bzw. bedingt durch eine individuell ausgeprägte negative Lernstruktur sich nie selbst um eine Verbesserung ihrer Lernsituation bemühten. Die qualifikatorische Förderung soll in zwei Phasen durchgeführt werden, die zeitlich durch die schulischen Sommerferien, in denen die Maßnahme pausiert, voneinander getrennt sind.
Phase 1 dient der Verbesserung der Eigensteuerung der Teilnehmer/innen i. S.V. besserer
Strukturierung zu bewältigender Aufgaben, Einüben logischen Schlussfolgerns, Verlängerung des Durchhaltevermögens, Verbesserung von Konzentration und innerer Zuwendung zu gestellten Aufgaben, Erhöhung von Genauigkeit und Bereitschaft zur Selbstkontrolle. Ihre Erfahrungen aus dem in der 8. Klasse zu absolvierenden Berufspraktikum werden mit den Teilnehmer/innen reflektiert. In Phase 1 sollen auch die Faktoren, die zum schulischen Einbruch führten, diagnostisch sowie durch Befragen der Schüler/innen und ihrer Lehrkräfte, ermittelt werden, um daraus Trainingspläne für Phase 2 abzuleiten und zwei problemspezifische Lerngruppen (jeweils mit Schwerpunkt Legasthenie bzw. Dyskalkulie) bilden zu können.
In Phase 2 soll eine ausreichende Lese- und Rechtschreibkompetenz trainiert werden. Die Alltagskompetenz der Schüler/innen wird erweitert durch Verbessern von sinnentnehmendem Lesen zur Informationsaufnahme sowie Umsetzen von Anweisungen.
Die notwendigen mathematischen Grundfertigkeiten sollen, soweit möglich gesichert werden, damit in Klasse 9 erfolgreich auf den Schulabschluss hin gelernt werden kann. 

Laufzeit
01.03.11 bis 22.12.11
 
Ansprechpartner: Rainer Klawon

Schmuckmuseum: Jugend Schmuck Museum Weststadt; Teil II
Ziel des Projekts „Jugend Schmuck Museum Teil II“ ist der Ausbau und die Weiterentwicklung des Jugendmuseums Weststadt, das als SVO Projekt Ende 2010 eröffnet wurde. Die zweite Etappe dieses Kulturprojekts richtet sich an Schüler der Osterfeldrealschule mit einer inhaltlichen Neuausrichtung auf zwei Themenschwerpunkten: Neuer Themenschwerpunkt ist die Erarbeitung eines Kommunikationskonzepts. Mit dessen Hilfe soll das Jugend Schmuck Museum Weststadt im Quartier verortet und als generationenübergreifender Ort der Begegnung etabliert werden. Der zweite Schwerpunkt rückt die Persönlichkeitsbildung der Jugendlichen stärker in den Vordergrund. Die Auseinandersetzung mit dem Thema Schmuck bietet Jugendlichen vielfältigste Anlässe über Gefühle, Befindlichkeiten, Nöte zu reden. Freundschaft, Liebe beschäftigt die an der Schwelle zum Erwachsenwerden stehenden Jugendlichen ebenso wie Trauer und Verlust. Geplant ist eine noch stärkere Ausrichtung der bestehenden Ausstellung auf diese emotionalen Komponenten jugendlicher Entwicklung, die in entsprechenden Schmuckschöpfungen ihren Ausdruck finden sollen. Die Teilnehmer definieren die möglichen Zielgruppen ihres Museums, suchen nach geeigneten Kooperationspartnern und überlegen Angebote und Werbemaßnahmen, um das Museum öffentlichkeitswirksam zu positionieren. Mit dieser Fortsetzung des Projekts Jugend Schmuck Museum Teil II wird erneut der Versuch unternommen, Kultur mit Lokalbezug als Instrument der Jugendförderung einzusetzen, um die meist noch pubertären Jugendlichen in ihrer
Persönlichkeitsentwicklung zu stärken. Neben diesen personalen Kompetenzen fördert das
Projekt die sozialen Fähigkeiten der Teilnehmer.

Laufzeit
01.04.11 bis 31.07.11

Ansprechpartner: Katja Pavkovic


GBE-Gesellschaft für Beschäftigung und berufliche Eingliederung: Informationsplattform für Eltern mit interkultureller Öffnung
Einmal wöchentlich wird ein gemeinsames Treffen an der Brötzinger Grund- und Werkrealschule organisiert, welches wir für alle Eltern im Stadtteil anbieten. Im Jahr zuvor starteten wir eine Probe, inwieweit das Angebot von Eltern angenommen wird. Ziel dabei war  die Sozialisation und Vernetzung von Müttern, zumeist mit Migrationshintergrund und das Annehmen der Institution Schule als einen Ort der Begegnung. Das Angebot wurde nach und nach immer besser angenommen bis zuletzt 44 Mütter teilgenommen haben. Einmal  wöchentlich für 3 Stunden in der Mensa der Schule soll es angeboten werden. Auch bei der  "Informationsplattform für Eltern mit interkultureller Öffnung" sollen hauptsächlich Mütter die Möglichkeit bekommen, über Themen und Angebote informiert zu werden, zusätzlich sollen nun in vertrauensvoller Umgebung Entwicklungs- und Weiterbildungsmöglichkeiten für Erwachsene erarbeitet werden. In diesem Rahmen werden Referenten verschiedener Organisationen eingeladen, wie zum Beispiel Angebote hiesiger Kassen zur Gesundheitsprävention, bedarfsgerechte Informationen über das Bildungssystem in Deutschland, Ernährungsberatung speziell für Familien, Informationen über Integrationskurse, Bewerbung schreiben, Sprachkurse, Computerkurse, Weiterbildungsmöglichkeiten für Erwachsene und (Wieder-) Einstiegsmöglichkeiten ins Berufsleben. In diesem Rahmen soll auch das Projekt "SchulePlus" angeboten werden, welches von der Landeszentrale für politische Bildung für Eltern mit Migrationshintergrund erarbeitet worden ist. Zusätzlich sollen die Mütter psychologische Beratung für spezielle Themen bekommen, wie zum Beispiel Erziehung in einem fremden Land, Pubertät, Fernseh- bzw. Computerkonsum von Kindern. Ein weiteres Thema ist die Integration in die Aufnahmegesellschaft, welche für viele Mütter mit Migrationshintergrund mit großen Hemmnissen und eventuellen Diskriminierungserfahrungen belastet ist, dem versuchen wir entgegen zu wirken. Die Vorträge werden in deutscher Sprache gehalten und bei Bedarf Übersetzung angeboten. Damit die Mütter einmal die Woche sich ohne Kinder auf Themen konzentrieren können, bieten wir während dessen Kinderbetreuung an. Eine Mutter hat sich getraut zu bewerben und arbeitet nun in der Küche der Schule für die Essensausgabe. Dieser Erfolg dient uns als Vorbild für die anderen Mütter.

Laufzeit
02.01.11 bis 31.12.11

Ansprechpartner: Markus Bossert


Deutsch-Türkischer Kulturverein e. V.: KOLBASTI-HIPHOP-Gruppe Pforzheim
Kolbasti – ist ein unter Jugendlichen sehr beliebter Tanzstil. Dieser Tanzstil entwickelte sich in den 70er Jahren in der Türkei aus traditionellem Tanz - mit den Jahren formten Jugendliche in der Türkei dies zu einer etwas moderneren Version um. Jedoch erst durch Jugendliche, die aus Deutschland in ihrer Heimat waren, wurde dieser Tanzstil immer moderner gestaltet und insbesondere in Deutschland. Unser Verein plant, die Popularität dieses modern-traditionellen Tanzes aus der Schwarzmeerküste - hier im Schwarzwald mit der Mischung von Hip-Hop Schritten und Musik für die Motivation zum Tanz (auch Anfänger) und eine bessere soziale Integration von Jugendlichen verschiedener Nationalitäten einzusetzen. Durch die aktive Beteiligung von ca. 16 Jungen und Mädchen aus der Weststadt (wir möchten sowohl deutsche Jugendliche als auch Jugendliche mit Migrationshintergrund am Projekt teilnehmen lassen) wird das geplante Projekt die beiden Tanzstille Kolbasti und Hip-Hop, aber auch die Jugendlichen untereinander, auf eine neue Gemeinsamkeit verbinden. Das Projekt soll über gezielte Trainingsmethodik mit dem Schwerpunkt Kreativität, Musik, Tanz, sowie mit den Grundtugenden Teamfähigkeit und Zuverlässigkeit die Chancen der Jugendlichen in der Schule verbessern. Zur Trainigsmethodik gehören fachbezogene Lehrgespräche, Brainstorming und die Tanzschritt-Unterweisung nach der "Vier-Stufen" Methode. Am Ende soll eine Aufführung von ca. 10-15 min. zustandekommen. Der Lernort wird im Kulturhaus Osterfeld R.402 Ballettsaal sein.
Lernzielbereiche - Kognitiv: Erkennen von Zusammenhängen, fachliches Wissen. - Affektiv: Toleranz, Kommunikationsfähigkeit. Es soll darüber hinaus ein Beitrag zur sinnvollen Nutzung der Freizeit bzw. Vermeidung von Missbrauch von Alkohol und Drogen darstellen. Von der Organisationsform ist 1x wöchentlich Training mit den Teilnehmern für jeweils 3 Stunden vorgesehen. Dazu werden ein erfahrener Trainer (Vize-Europameister Break-Dance) für Hip-Hop und eine erfahrene Trainerin für den Tanzstil Kolbasti eingesetzt. Die Trainer unterrichten jeweils 42 Stunden. Das Projekt wird mit einem öffentlichen Auftritt der Teilnehmer/innen abgeschlossen. Die Projektlaufzeit ist: 01.04.2011 - 30.11.2011.

Laufzeit
01.04.11 bis 30.11.11

Ansprechpartner: Yusuf Murat Yildiz 

GU-TSV Pforzheim e. V.: Basketballmannschaft für Mädchen
Zielgruppe sind Mädchen im Alter zwischen 14 und 18 Jahren, die ansonsten keinerlei
sportliche Angebote im Quartier wahrnehmen. Ziel ist es, dass die Mädchen bei
ihren sportlichen Aktivitäten und sozialen Entwicklung gleiche Chancen erhalten und
Schlüsselqualifikationen wie Teamgeist, Pünktlichkeit, Zuverlässigkeit und Toleranz so
wie auch die Jungen über sportliche Erfahrungen erlernen und trainieren können. Dazu
soll eine Mädchenbasketballmannschaft bestehend aus Teilnehmerinnen aus der KF Weststadt gegründet werden. Durch Kontaktaufnahme mit Schulen und Eltern werden 14-18 jährige Mädchen, möglichst diverser Nationalitäten, aus dem Sanierungsgebiet Weststadt/KF- Pforzheim eine Basketballmannschaft bilden; die Projektabläufe gemeinsam planen, trainieren und gegen Mannschaften der Region antreten. Sie trainieren 1 x pro Woche für je 3 Stunden. Parallel zum sportlichen Training werden sie für den Vereinsbasketballsport wichtige soziale Kompetenzen erlangen. Durchführungszeitraum: 01. 03. 2011 – 30. 09. 2011

Von 01. 03. –31. 03. 2011 – Gespräche mit Kooperationspartnern, Gewinnung von 10 Basketball interessierten Mädchen aus der Weststadt, ausführliche Planung des Projektablaufs mit aktiver Beteiligung der Projektteilnehmerinnen.

Von 01. 04. – 30. 09. 2011 – 1x in der Woche regelmäßiges Training der Gruppe und den Erwerb- und Vermittlung ausreichender sozialen Kompetenzen, Antreten gegen andere Mannschaften. Das Projekt sollte möglichst nach Ende der Förderung fortgesetzt werden, dazu ist beabsichtigt, dass mindestens 2 Mitgliederinnen der Frauengruppe des Vereins die Betreuung der Mädchen später übernehmen.

Laufzeit
01.03.11 bis 30.09.11

Ansprechpartner: Sinasi Gülec

Schmuckmuseum: Weststadt-PF – Quartier und Stadt stellen sich vor
Eine Initiative zur Integration für Zugezogene
Das Projekt versteht sich als niedrigschwelliges Angebot für zugezogene Frauen (mit und
ohne Migrationshintergrund) im Sanierungsgebiet KF-Weststadt. Es ermöglicht ihnen, unter
fachkundiger Anleitung, ihr neues Lebensumfeld kennenzulernen, Verständnis für dessen
Gestalt und Strukturen zu gewinnen und auf diesem Weg mittelfristig die Integration der
Zugezogenen zu fördern und ein Identitätsgefühl zu erzeugen. Das Programm besteht
aus vier dreistündigen Begegnungen mit dem Quartier Weststadt und der Innenstadt
Pforzheims, das den Teilnehmerinnen im Rahmen einer Gesprächs- und praxisorientierten
Vermittlung die historischen, wirtschaftlichen und sozialen Hintergründe „ihres“ neuen
Wohnstandortes erläutert und ihnen lebenspraktische Anleitungen und Anregungen
vermittelt. Die vier Programmbausteine: 1. Quartier KF-Weststadt – Leben und Arbeiten in
Pforzheims Westen 2. Goldstadt Pforzheim – Entwicklung der Pforzheimer Schmuckindustrie Besichtigung Technisches Museum 3. Innenstadt – Der Waisenhausplatz als Wiege der Pforzheimer Schmuckindustrie Besichtigung Schmuckmuseum 4. Pforzheim einst und heute Besichtigung Schlosskirche, 50er-Jahre-Ausstellung in der Pforzheim Galerie Darüber hinaus werden persönliche Beratungsgespräche für die Teilnehmerinnen angeboten, um Fragen zu klären und die Suche nach passenden Einrichtungen in der Stadt, zugeschnitten auf individuelle Bedürfnisse, zu erleichtern. z. B. Hausaufgabenbetreuung. Zusätzlicher Kompetenzerwerb (über die Orientierungsfähigkeit hinaus): Während der Veranstaltungen haben die Teilnehmerinnen viel Gelegenheit zu sprachlicher Artikulation und somit zur Stärkung ihrer Sprach- und Sprechkompetenz. Zusätzlich beinhaltet jeder Termin, im Sinne einer ganzheitlichen Vermittlung, einen kleinen Kreativpart, bei dem die Teilnehmerinnen das jeweilige Thema künstlerisch oder kunsthandwerklich umsetzen.

Laufzeit
01.11.11 bis 31.12.11

Ansprechpartner: Katja Pavkovic

GU-TSV Pforzheim e. V.: Jugendfußball West
Wir "GU-TSV Pforzheim e. V." glauben, dass schwer erziehbare und straffällige Jugendliche durch den aktiven Fußball im Verein zu verantwortungsbewussten Bürgern kultiviert werden können. In dem Zusammenhang planen wir ein Projekt für diese Zielgruppe, das von erfahrenen Trainer und Sozialpädagogen begleitet wird. In regelmäßigen gemeinsamen Treffen, u. a., mit Einbeziehung der Eltern und Pädagogen, werden die Projektteilnehmer generell im Vereinsport aktiv sein und speziell zur Überwindung ihres Verhaltensdefizits durch aktive Trainingsmaßnahmen im Fußballsport motiviert. Ca. 6 schwer erziehbare Jugendliche aus der Weststadt sollen die Möglichkeit bekommen, 2x pro Woche für jeweils 2 Stunden kostenlos Fußball zu trainieren. Auch Sportausrüstung wie Bälle, Trikots, etc. werden ihnen vom Verein zur Verfügung gestellt. Durch all diese Maßnahmen soll das Selbstwertgefühl der Projektteilnehmer wachsen, ihr Interesse an Schule und Ausbildung gesteigert und ihre Tendenz zur Gewalttätigkeit gesenkt werden. Das Projekt wird in enger Kooperation mit dem Bezirksverein für Rechtspflege durchgeführt und von einem erfahrenen Pädagogen begleitet.

Durchführungszeitraum: 01. 03. 2011 – 30. 09. 2011
Von 01. 03. –31. 03. 2011 –

Gespräche mit Kooperationspartnern, Gewinnung von 6 schwer erziehbaren und straffälligen Jugendlichen aus der Weststadt, ausführliche Planung des Projektablaufs mit Einbeziehung der Eltern und Pädagogen. 
Von 01. 04. – 30. 09. 2011 – 2x in der Woche regelmäßiges

Training der Gruppe und den Erwerb und Vermittlung ausreichender sozialer Kompetenzen, Antreten gegen andere Mannschaften.

Laufzeit
01.03.11 bis 30.09.11

Ansprechpartner: Sinasi Gülec