Zum Inhalte springen
  • icon4 °C
    icon
    4 °Cmin: 3 °C
    max: 4 °C
    Niederschlag : 0 mm
    Bewölkung : 100 %
    Luftdruck : 1018 hPa
    Wind : 3 m/s aus Nordwesten
    Stand : 12.04.2021 - 04:40
  • Kontrast

Tabelle 6: Nicht Überlebende

Nicht ÜberlebendeAnzahlmännl.weibl.
ermordet - Mitglieder der Résistance  42  32  10
tot im Konzentrationslager  20  16    4
tot im Krieg (zur Wehrmacht gepresst)  10  10  ---
tot aufgrund von Krankheit oder Alter    9    9  ---
tot im Gefängnis    6    5    1
tot - durch Flucht in den Tod    3    3  ---
tot am 23.2.1945    3  ---    3
tot in Spanien    1    1  ---
tot im ZwangsarbeiterInnen-Lager    1  ---    1
tot - Ort und Zeit unbekannt    1    1  ---
alle  96  77  19

Knapp 100 von fast 1000 widerständigen Menschen haben den 8.5.1945 sicher nicht erlebt, 71 von ihnen „verfolgungsbedingt“. 207 haben nachweislich überlebt. Für die anderen 611 lassen sich bisher keine Angaben finden.

Notwendig wären Abfragen bei Standesämtern im In- und Ausland, um Sterbedaten zu ermitteln, in etlichen „Fällen“ wurden datenschutzrechtliche Gründe für Nichtauskünfte angeführt.

Menschen, die sich Ende 1944/Anfang 1945 in Pforzheim aufhielten, manche im Januar oder Februar 1945 aus Gefängnissen entlassen, könnten unter den Opfern des 23.2.1945 sein, auch dazu sind Datenabgleiche nötig - die genannten drei Frauen, die am 23.2.1945 Opfer der Bomben wurden, hätten im Gefängnis überlebt.

Die aus Frankreich verschleppten NS-GegnerInnen sind wohl, wenn sie nicht wie z.B. Zwangsarbeiter aus den Vogesen Opfer der Bomben am 23.2.1845 wurden, in ihre Heimat zurückgekehrt.

Die aus Polen und der UdSSR verschleppten NS-GegnerInnen könnten sich unter den 1700 aus Polen stammenden „Displaced Persons“ befinden, die ab Dezember 1945 in der Buckenberg-Kaserne untergebracht waren, ebenso die aus der Ukraine, die dort ab 1947 untergebracht waren, doch hier fehlen jegliche Forschungen. Andere Angaben zu Personen, die sich bis zur Befreiung in Pforzheim befanden, sind vielleicht in Unterlagen über Lager für „Displaced Persons“ in der Region zu finden. Nicht ausge-wertet sind ebenfalls die Datenbanken des Internationalen Suchdienstes Arolsen.