Zum Inhalt springen

Kälber, Lydia („verbotener Umgang“)

Lydia Kälber ist am 2.1.1913 in Öschelbronn geboren. Sie arbeitet als Haustochter. Nach 1940 hat sie „verbotenen Umgang“ mit dem polnischen Kriegsgefangenen Leo Pospirsnik, der in Öschelbronn in der Landwirtschaft eingesetzt ist. Da sie 1942 ein Kind erwartet, verhaftet sie die Gestapo am 18.9.1942. Sie ist bis 29.10.1942 im Gefängnis Pforzheim eingesperrt. Vom 13.5. bis 1.6.1943 ist sie erneut in Pforzheim in Haft, dann verschleppen die Nazis sie in das Konzentrationslager Ravensbrück, dort ist sie vom 9.6.1943 bis 8.9.1944 eingesperrt. Die Schicksale des Kindes und von Leo Pospirsnik, der nach 155 Tagen im Gefängnis am 18.2.1944 ins Konzentrationslager Flossenbürg verschleppt wird, sind nicht bekannt.

Das weitere Schicksal von Lydia Kälber ist nicht bekannt.


 


 

Quellen:

VVN (Da 80);

GLA KA 480 – 6170;

Haller S. 25