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Egerter, Georg (Kritik am NS)

Georg Egerter ist am 27.5.1888 in Bodelshausen bei Tübingen geboren. Er ist von Beruf Metzger und Wirt in der Wirtschaft „Zum Schwanen“ in Schellbronn. Seine Frau Mina und er haben vier Kinder. Er wird am 14.5.1937 ins Gefängnis in Karlsruhe in „Schutzhaft“* gebracht, im Oktober ist er nochmals für 1 Woche im Gefängnis. Das Oberlandesgericht Stuttgart verurteilt ihn am 7.12.1937 wegen „Vorbereitung zum Hochverrat“ zu 1 Jahr und 3 Monaten, nach anderen Angaben am 30.11.1937 zu 2 Jahren und 3 Monaten. Er wird im Dezember 1938 bzw. 1939 entlassen. Er findet Arbeit in der Metallschlauchfabrik und zieht 1944 nach Pforzheim, wo er und seine Familie am 23.2.1945 ausgebombt werden.

Er überlebt. Im Verfahren um Wiedergutmachung 1947 wurde er als „politisch Verfolgter“ anerkannt.


 

Quellen:

GLA KA 480 – 143;

VVN (Künzler)