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Landau, Karl Leopold (heute Uri)

  • am 19. Mai 1928 in Pforzheim geboren
  • Sohn von Alfred Landau und Klara Landau, geb. Ginsberger
  • Bruder von Berta, Lise, Charlotte und Ilse Landau
  • am 22. Oktober 1940 nach Gurs deportiert
  • im Februar 1941 wird er von einer Mitarbeiterin der Quäker in das Waisenhaus in Aspet gebracht
  • am 26. August 1942 erhält er eine neue Identität als "Charles Lantier" und kommt in ein Heim der EIF
  • im Januar 1944 wird er von einem Mitarbeiter der CIMADE bei Fanny-Marie und Jean-Jacques Astier versteckt
  • im Juni 1944 muss er sich im Wald verstecken, wird aber weiterhin von der Fam. Astier versorgt, spanische Résistance-Kämpfer übernehmen seinen Schutz
  • Emigration nach Palästina, sein neuer Name dort war Uri Landau 

Quellen: Geburtsregister Pforzheim 1928. Brändle, Brigitte und Gerhard: Gerettete und ihre RetterInnen, Karlsruhe 2020