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Woche der Brüderlichkeit

Dialog der Religionen

06.03 – 13.03.2022                                                                                                                     

Die diesjährige „Woche der Brüderlichkeit“ wird überschattet vom Krieg mitten in Europa, ausgelöst von Putins völkerrechtswidrigem Angriff Putins auf die Ukraine. Wir sind fassungslos und bestürzt. Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine. Mit der Mahnwache am 25. Februar haben viele Pforzheimerinnen und Pforzheimer sowie Menschen von außerhalb ein deutliches Zeichen für den Frieden und gegen kriegerische Gewalt gesetzt.

Gerade jetzt ist es wichtig, die Stimme für Begegnung, Dialog und für den Frieden zu erheben. Die Woche der Brüderlichkeit steht in Pforzheim seit Jahrzehnten für den interreligiösen und interkulturellen Austausch und für ein friedliches Miteinander aller in unserer Stadtgesellschaft.  Das ist die zentrale Botschaft auch in diesem Jahr, in dem die Woche der Brüderlichkeit auf Bundesebene zum 70. Mal begangen wird.

Die Woche der Brüderlichkeit ist ein zentraler Bestandteil unserer Friedens- und Gedenkkultur, die uns achtsam macht für das, was uns verbindet: das Eintreten für den Frieden.

Seit 70 Jahren ist die »Woche der Brüderlichkeit« eine bundesweit jährlich im März stattfindende Veranstaltung für die christlich- jüdische Zusammenarbeit. In Pforzheim hat sich die »Woche der Brüderlichkeit« zu einer Begegnung von Kulturen und Religionen entwickelt, bei der verschiedene Kirchengemeinden, Religionsgemeinschaften und Kulturinstitutionen das Programm mitgestalten. Das diesjährige Motto der „Woche der Brüderlichkeit“ lautet: „Fair Play - Jeder Mensch zählt“.

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Filmvorführung: Adolf Rosenberger – Der Mann hinter Porsche

Adolf Rosenberger, geboren 1900 in Pforzheim als Sohn assimilierter jüdischer Eltern, gründete 1930/31 mit Ferdinand Porsche und Anton Piëch die Porsche GmbH in Stuttgart.

Mit anschließendem Vortrag von Dr. Christoph Rückel (Aufsichtsratsvorsitzender Adolf Rosenberger gGmbH) und Gespräch mit dem Regisseur Eberhard Reuß sowie dem Rosenberger-Großneffen Hartmut Wagner
Kooperationspartner: Jüdische Gemeinde, Löbliche Singergesellschaft von 1501 Pforzheim, Kommunales Kino

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Vortrag von Dr. Michael Blume

Dr. Michael Blume ist der Antisemitismusbeauftragter der Landesregierung Baden-Württemberg.

Das Thema seines Vortrages lautet: »Weltliche Bildung aus der Thora – Jeder Mensch zählt«

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Digitale Eröffnungsfeier

Eröffnung durch Kulturbürgermeisterin Sibylle Schüssler
Einführung Pfarrerin Dorothea Patberg: »70 Jahre Woche der Brüderlichkeit – was wir aus dem Rückblick lernen können«
Diskussion mit Vertreterinnen und Vertretern der Glaubensgemeinschaften zum Thema: »Wie ist die Woche der Brüderlichkeit entstanden?«

Mitwirkende:
Rami Sulimann, Jüdische Gemeinde Pforzheim
Pfarrer Georg Lichtenberger, Katholische Kirche
Schuldekanin Katharina Vetter, Evangelische Kirche
Dr. Süleyman Davulcu, Aleviten
Ikram Aslam, Ahmaddiyya Muslim Jamaat
Moderation: Tobias Gfell, Pastoralreferent

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