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    Stand : 17.09.2021 - 18:35
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Pforzheim Leben

Initiativprogramm Wohnen in Pforzheim - IP Wohnen

Pforzheim liegt günstig zwischen der Metropolregion Stuttgart und der Region Karlsruhe. Die Stadt ist sowohl an die A8 als auch an das Fernverkehrsnetz der Deutschen Bahn angeschlossen.

Die Stadt Pforzheim ist Oberzentrum der Region Nordschwarzwald und übernimmt somit wichtige Versorgung und Dienstleistungsfunktionen.

In der Stadt Pforzheim leben heute rund 125.000 Menschen verteilt auf 15 Stadt- und Ortsteile.

Aber: Pforzheim wächst. Nach aktuellen Prognosen und Daten in der Zeit von 2014-2020 um 5% und von 2020 bis 2025 um 1%. Erst danach wird das Wachstum abnehmen und negativ werden. Im Jahr 2035 wird eine Bevölkerung von 127.866 Einwohnern prognostiziert. Immer noch ein Zuwachs von fast 3000 Einwohnern im Vergleich zu heute.

Der Wohnungsmarkt in Pforzheim ist für zurzeit leider angespannt. Die Leerstandquote liegt bei rund 2%. Es herrscht also eine Vollvermietung. Allerdings sind die Mieten im regionalen Vergleich trotzdem noch niedrig. Dieses Regionale Preisgefälle trägt nicht unerheblich zur Situation des lokalen Wohnungsmarktes bei. Auch die im lokalen Vergleich eher verhaltene Bautätigkeit ist hier ein nicht unerheblicher Faktor.

Mit neuen Wohnprojekten im Zuge des Initiativprojekts Wohnen wird versucht den dringend benötigten Wohnungsbedarf zu decken.

Zukunft Wohnen in Pforzheim

Das Initiativprogramm Wohnen ist die Grundlage für die Zukunft des Wohnens in Pforzheim.

Dreh- und Angelpunkt sind die Quartiere, bestehende und neue. Denn in den Quartieren findet das „Wohnen und Leben“ statt. Die Stadt hat sich mit dem Initiativprogramm auf den Weg gemacht, Architektur und Städtebau des Wohnens für bestehende Bedarfe, sich verändernde Bedarfe und neue Nachfragen bereitzustellen und zu qualifizieren.

Die Fokus liegt hier auf:

  • Architektur und Baukultur
  • Beteiligung und Kommunikation
  • Medien und Marketing

Aber um dem Wohnen eine realistische Perspektive zu eröffnen, ist ein Bündel von Ansätzen und Instrumenten auf die Agenda zu setzen, die geeignet sind, den Herausforderungen zu begegnen.

In Bestandsquartieren setzt man auf:

  • Nachverdichtung und Konversion
  • Neubauten im Bestand
  • Tallagen qualifizieren, Halbhöhenlagen und Höhenlagen stabilisieren
  • Umnutzung, Ausbau, Aufstockung
  • Enkelesgrundstücke, Leerstand, Baulücken und Brachen

Instrumente und Partner sind:

  • Planungs- und Bauordnungsrecht
  • Instrumente zu Aktivierung von Bautätigkeit
  • Sanierungsgebiete und Sonderprogramme
  • Baugesellschaften als Partner auf dem Pforzheimer Wohnungsmarkt
  • Konzeptvergabe
  • Neubaugebiete

Handlungsansätze bieten:

  • die Wohnbauoffensive
  • die Minderung der Versorgungsengpässe Strategie IP Wohnen
  • differenzierter Wohnungsneubau
  • Qualifizierung der Wohnungsbestände
  • Entwicklungsprozess und
  • Entwicklungsstrategie

Initiativkreis

Der Initiativkreis wurde durch das Planungsdezernat der Stadt Pforzheim mit der Überschrift „gemeinsam den Wohnstandort Pforzheim entwickeln“ im Sommer 2019 ins Leben gerufen. Der Initiativkreis hat 2019 gemeinsame Ziele entwickelt. Der Handlungsbedarf soll im Dialog zwischen Verwaltung, Wohnungswirtschaft und Interessenverbänden aktiv und kooperativ angegangen und umgesetzt werden.

Der Pforzheimer Initiativkreis ist:

  • Ein Netzwerk und Bündnis für Wohnen mit dem Ziel, Wohnraumschaffung zu fördern
  • Ein Instrument für kooperatives Planen und Bauen mit dem Ziel, gemeinsam den Wohnstandort zu entwickeln und ihn an sich verändernde Wohnbiografien, Bedürfnisse und Bedarfe anzupassen
  • Impulsgeber für qualitätvolle Wohnbauentwicklung
  • Garant für gemischte integrative Quartiersentwicklung
  • Gesprächspartner für die Politik – und hierzu steht er im Austausch mit der Politik

Weiteres Vorgehen

Im Rahmen einer Dialogplattform sollen unterschiedliche Maßnahmen und Prozesse der Öffentlichkeitsarbeit, Kommunikation und Beteiligung miteinander verknüpft werden. Dabei haben sich aufgrund der derzeitigen Umstände neue Anforderungen, Verhaltensweisen und Formate etabliert. Dies wird auch weiterhin erhebliche Auswirkungen insbesondere auf Beteiligungsformate und Veranstaltungen haben, um das Thema Wohnen in eine dynamischen und nachhaltigen Prozess zu bringen.