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    Stand : 17.05.2021 - 17:39
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2009 | Umgestaltung Höllgasse

Die Höllgasse ist ein ca. 20 Meter breiter Durchgang zwischen dem Marktplatz und der Blumenstraße. Die Gesamtfläche beträgt knapp 750 m².

Bestand 2008

Der größte Teil der Höllgasse ist unterbaut. Unter dem zentralen und nördlichen Teil befindet sich eine zweigeschossige private Tiefgarage. Unter dem südlichen Teil der Höllgasse liegen ein Untergeschoss (Geschäftsräume) und darunter zwei Tiefgaragengeschosse.

Der Belag der Höllgasse besteht aus Betonplatten (in verschiedenen Formaten) mit hellem und dunkelgrauem Splittvorsatz (Baujahr vermutlich 1971). Grob geschätzt ein Drittel der Betonplatten ist bereits durch Asphaltflicken ersetzt. Vor allem in den als Durchfahrten genutzten Bereichen sind großflächige Schäden festzustellen (gebrochene, wackelnde Platten, Pfützenbildung usw.), der Belag befindet sich in Auflösung. Einige der Regeneinläufe sind verstopft bzw. funktionslos.

Im nördlichen Teil der Höllgasse ist von der Blumenstraße her eine 5 Meter breite Feuerwehr-Rettungsfläche ausgewiesen.

Nach Fertigstellung des neu gestalteten Marktplatzes und Marktplatz-Umfelds ist eine Umgestaltung der Höllgasse nicht länger aufschiebbar. 

Planung

Die Höllgasse ist in unmittelbarer Nachbarschaft zum Marktplatz und soll ein attraktiver Verbindungsraum zwischen dem Marktplatz und dem südlichen Teil der Fußgängerzone (Blumen-/Brüder-/Lammstraße) werden.

Für die Höllgasse ist die Fortsetzung des Belags aus dem Marktplatz-Umfeld geplant.

Drei kreisrunde Pflanzbeete mit integrierten Sitzgelegenheiten sollen diesen Bereich gliedern und zum Aufenthalt einladen. Als Bepflanzung werden blühende, stadtklimafeste Kleinbäume (Blasenbaum, botanisch Koelreuteria) vorgeschlagen, die eine Funktion als „lebendige Sonnenschirme“ übernehmen sollen.

Besonders knifflig bei der Planung waren neben den Anforderungen der Feuerwehr-Rettungsflächen vor allem die Berücksichtigung der begrenzten Tragfähigkeit der ca. 40 Jahre alten Tiefgaragen-Decke und die Oberflächenentwässerung mit Anschluss an die bestehende Tiefgaragenentwässerung. Auch bei den Bauarbeiten selbst ist mit höherem Aufwand zu rechnen, da z.B. nur leichtere Baugeräte eingesetzt werden können oder evtl. zusätzliche Schutz- oder Trennlagen erforderlich werden.

Bauzeit

Der Kiosk wurde im Juli 2009 abgebrochen, im September 2009 wurde mit den Tiefbauarbeiten begonnen. Am 8. Dezember konnten die Bäume gepflanzt werden.