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2011 | Erschließung Im Hinteren Tal

Dauer: Oktober 2010 - Dezember 2011

Die Straßen Hoheneckstraße, Felsenstraße, Untere Felsenstraße, Brückenstraße und „Im Hinteren Tal“ im Stadtteil Dillweißenstein werden ausgebaut.

Der Ausbau der Straßen erfolgt im Vollausbau mit unterschiedlichem Aufbau und Regelquerschnitt. Das Baugebiet ist bis auf wenige Grundstücke bebaut. Die Herstellung erfolgt abschnittsweise unter Vollsperrung.

Bauabwicklung

Die Arbeiten werden in mehreren Bauabschnitten unter Vollsperrung ausgeführt. Der Baubeginn war am 31.05.2010. Die Gesamtbaumaßnahme soll voraussichtlich bis 08.12.2011 beendet sein.

Aufbau und Querschnitte

Nach intensiver Abstimmung mit den Anliegern wurde den Forderungen nach einer Kostenreduzierung durch einen niedrigeren Ausbaustandard weitgehend entgegen gekommen.

Für den Straßenaufbau ist eine Gesamtstärke von 55 cm, für die Seitenflächen 40 cm vorgesehen. Zur Entwässerung werden als Fahrbahnbegrenzung höhengleiche Pflasterrinnen oder Straßeneinläufe eingebaut. Zur Sicherung mehrerer Gebäude und Zugänge sowie zur Überwindung von Höhenversätzen werden Mauerscheiben gesetzt und Stützwände hergestellt.

Die Querschnitte der Verkehrsflächen werden aufgrund der bestehenden Bebauung unterschiedlich gegliedert und orientieren sich weitgehend am bisherigen Bestand. Die einzelnen Verkehrsflächenabschnitte erhalten folgenden Querschnitt:

Die Straße „Im Hinteren Tal“ wird im nördlichen Abschnitt in einer Straßenbreite von 4,75 m ausgeführt. Im Bereich der Sportanlagen wird die Fahrbahn auf 5,50 m aufgeweitet. Auf der bebauten Seite wird ein 1,50m breiter Gehweg hergestellt. Die an die Gehweghinterkante angrenzenden Privatflächen werden in Asphalt angeglichen. Die Länge der quer zur Fahrbahn angeordneten Parkplätze beträgt 5,00 m.

Die „Hoheneckstraße“ erhält im Abschnitt zwischen Hirsauer Straße und Brückenstraße eine Ausbaubreite von 5,50 m und einseitig einen Gehweg. Für den weiteren Verlauf der „Hoheneckstraße“ bis zur Einmündung der Straßen „Im Hinteren Tal“ werden beidseitig Pflasterrinnen hergestellt, die dazwischen liegende Fahrbahnbreite beträgt 4,75 m. Die Seitenflächen zwischen Rinnen und Bebauung werden in Asphaltbauweise angeglichen. Ab der Einmündung mit der Straße „Im Hinteren Tal“ bis zur Einmündung der „Felsenstraße“, ist in der „Hoheneckstraße“ nur eine einseitige Rinne erforderlich. Die Fahrbahnbreite beträgt hier ebenfalls 4,75 m, die Seitenflächen zwischen Rinnen und Bebauung auf der Westseite wird in Asphaltbauweise angeglichen.

Die im weiteren Verlauf anschließende „Felsenstraße“ erhält den gleichen Querschnitt wie der vorausgehende Abschnitt der „Hoheneckstraße“. Der Parkstreifen wird in Rasenfugenpflaster hergestellt.

Die „Untere Felsenstraße“ erhält einen ungegliederten Querschnitt (Mischfläche) von ca. 7,00 m Breite, talseitig wird eine Pflasterrinne angeordnet.

Die „Brückenstraße“ wird eine Mischfläche, die als ca. 4,00 m breiter Asphaltstreifen hergestellt wird. An der tiefer liegenden Seite ist zur Entwässerung eine 30 cm breite Pflasterrinne vorgesehen. Die relativ beengten Verhältnisse geben hier die Querschnittseinteilung vor.

Befestigung, Straßenentwässerung und Beleuchtung

Die Gehwege werden (auf ausdrücklichen Wunsch der Anlieger) teilweise asphaltiert, entlang der Sportplätze bekommt der Gehweg einen Pflasterbelag aus Beton-Verbundsteinen. Die Senkrechtparkplätze im Bereich der Sportanlagen werden mit Rasenfugenpflaster hergestellt.

Das auf den Straßen- und Wegeflächen anfallende Niederschlagswasser wird über Straßeneinläufe in die Kanalisation eingeleitet. Die notwendigen Ver- und Entsorgungsleitungen sind bereits verlegt und werden nicht verändert.  

Die Straßenbeleuchtung wird großteils erneuert. Hierfür müssen bestehende Straßenlampen inklusive Masten entfernt und neu hergestellt werden einschl. erforderlicher Kabelverlegung. 

Rodungsarbeiten

Im Vorlauf der Straßenbauarbeiten erfolgten bereits im Januar und Februar 2010 die Rodungsarbeiten.

Baumschutz

Im Baugebiet (Hoheneckstraße und Im Hinteren Tal) stehen mehrere schützenswerte Bäume. Diese Bäume müssen besonders gegen evtl. Schäden im Zuge der Ausbaumaßnahmen geschützt werden.