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Wie kann ich einen Baum spenden?

Sie können bereits ab 20 € einen Beitrag zur Finanzierung der geplanten Neupflanzungen leisten. 

Spendenkonto:

Empfänger: Stadt Pforzheim     

IBAN: DE 24 6665 0085 0000 8220 35       

BIC: PZHSDE66           

Kreditinstitut: Sparkasse Pforzheim Calw       

Verwendungszweck: 5.3088.000030.5

Ab einem Betrag von 200 € stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus. 

Wir freuen uns über Ihre Spende!

"Mein Baum"

Ab einem Spendenbetrag von 750 € können Sie sich aus einer von uns erarbeiteten Liste mit Standorten und jeweils dort vorgesehener Baumart "Ihren" Baum auswählen. 

Spendenkonto

Auf folgendes Konto können Sie Ihre Spende ab 20 € direkt überweisen: 

Spendenkonto:

Empfänger: Stadt Pforzheim     

IBAN: DE 24 6665 0085 0000 8220 35       

BIC: PZHSDE66           

Kreditinstitut: Sparkasse Pforzheim Calw       

Verwendungszweck: 5.3088.000030.5

Ab einem Betrag von 200 € stellen wir Ihnen eine Spendenbescheinigung aus. 

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Wann wird gepflanzt?

Die „klassische“ Pflanzzeit erstreckt sich von November bis April. In diesem Zeitraum haben die Laubgehölze die Blätter abgeworfen und sind in einer Ruhephase. Gepflanzt werden kann auch nur in frostfreien Perioden. In Sonderfällen können zwar in Großbehältern herangezogene Bäume (‚Containerware‘) sogar ganzjährig gepflanzt werden, was jedoch erheblich teurer ist, als die normale Ballenpflanzung im Winterhalbjahr.

Aus logistischen Gründen erfolgt die Pflanzung immer in räumlichen Abschnitten (Stadtteile, Straßenzüge), um Maschinen und Baustellenmaterial optimal zu nutzen und „kurze Wege“ einzuhalten.

Aus diesem Grund – und aufgrund der Witterungsabhängigkeit der Pflanzarbeiten – kann der genaue Pflanztermin eines konkreten Baums leider nicht im Voraus bekannt gegeben werden.

Kann ich mitbestimmen, was für ein Baum aus meiner Spende gepflanzt wird?

Das Artenspektrum der in Pforzheim gepflanzten Bäume ist sehr vielfältig. Es gibt sehr viele unterschiedliche Gesichtspunkte, die bei der Auswahl einer für den jeweiligen konkreten Standort geeigneten Baumart zu beachten sind. Da es sich hier auch ganz überwiegend um Nachpflanzungen innerhalb bereits bestehender Bestände, Baumreihen und Alleen handelt, steht die jeweilige Baumart und Sorte bereits in der Regel schon fest. Die Festlegung des Baumartenkonzepts liegt ausschließlich beim Grünflächen- und Tiefbauamt.

Urkunde für eine Spende als Geschenkidee

Sind Sie noch auf der Suche nach einem sinnvollen Geschenk?  Ab einem Spendenbetrag von 20 Euro stellen wir Ihnen eine Urkunde für Ihre Spende aus. Mit dieser Spende wird die Pflanzung eines neuen Stadtbaumes mitfinanziert.

Ab einem Spendenbetrag von 750 Euro wird ein neuer Stadtbaum finanziert und Sie können sich "Ihren" Baum aus unserer erarbeiteten Liste mit Standorten und Baumarten aussuchen. 

Kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular.

Ihr direkter Kontakt für Rückfragen

Sie haben Interesse, aber noch einige Fragen zu unserer Baumspendenkampagne?

Rufen Sie uns einfach an, wir helfen Ihnen gerne weiter:

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oder kontaktieren Sie uns über unser Kontaktformular.

Allgemeine Fragen zu Stadtbäumen

Was kostet ein Stadtbaum?

Im Durchschnitt kostet die Neupflanzung eines Baums in der Stadt etwa 1.200 €. Darin inbegriffen ist die Vorbereitung des Pflanzstandorts, der Baumeinkauf, die Pflanzung und die Pflege in den ersten drei Standjahren. Der reine Baumeinkauf macht aber nur etwa 20 % der Gesamtkosten aus.

Warum sind Stadtbäume so teuer?

Gepflanzt werden nicht irgendwelche Junggehölze, sondern in spezialisierten Baumschulen über 10 bis 15 Jahre herangezogene Jungbäume bestimmter Arten und Sorten, die sich für den Einsatz in Städten, Parks und an Straßen besonders eignen. Die Bäume sind mehrfach verpflanzt („verschult“), um das Wurzelwerk in einem verpflanzbaren Wurzelballen zu konzentrieren. Solche Bäume haben eine Größe von ca. vier Metern, einen Stammumfang von 20 bis 25 Zentimetern, einen geraden Stamm, eine nach oben gezogene Krone („Hochstamm“) und einen großen, mit Drahtgewebe gesicherten Erd- und Wurzelballen. Den größten Anteil der Gesamtkosten macht aber nicht der Jungbaum selbst aus, sondern die sorgfältige Vorbereitung des Pflanzstandorts. Diese ist erforderlich, um dem Baum einerseits gute Startbedingungen zu geben, aber auch auf Dauer – also Jahrzehnte – gutes Wachstum, Stabilität und Vitalität zu gewährleisten. So wird die Pflanzgrube entsprechend groß ausgehoben, je nach Erforderlichkeit werden spezielle Pflanzsubstrate aufgefüllt. Für die Verankerung des Jungbaums sind Baumpfähle erforderlich, je nach Standort auch Schutzgitter oder Schutzpoller. Dazu kommen ein Stammschutz (z.B. Anstrich) und – wiederum standortabhängig - Bewässerungshilfen. Bis der Baum sein Wurzelwerk am Pflanzstandort wieder voll ausgebildet hat, ist er je nach Witterungsverlauf auf regelmäßige Wassergaben und Düngung angewiesen. Die Pflanzung eines Baums an einer Straße oder gar inmitten einer befestigten Fläche ist im Vergleich zur Pflanzung „auf der grünen Wiese“ erheblich aufwändiger.

Warum können an manchen Stellen keine Stadtbäume gepflanzt werden?

Grundsätzlich muss am Ort einer Baumpflanzung sowohl unterirdisch (Wurzeln ) wie oberirdisch (Stamm und Krone) der Platz für die jeweils gewählte Baumart und Sorte im ausgewachsenen Zustand bereitstehen. Für den Untergrund bedeutet dies, dass keine Versorgungsleitungen (Gas, Wasser, Strom, Fernwärme, Telekommunikation) oder Abwasserleitungen unmittelbar im Wurzelraum verlaufen und ein ausreichender Abstand eingehalten wird; im Zweifelsfall können Schutzmaßnahmen wie unterirdische Baumquartiere oder Wurzelschutzabtrennungen eine Lösung bieten, diese verteuern aber die Kosten einer Baumpflanzung nochmals erheblich. Im oberirdischen Raum muss sichergestellt sein, dass der Baum nicht mit der Straßenbeleuchtung, mit Blickbeziehungen auf Lichtsignalanlagen oder mit Feuerwehrrettungswegen (z.B. Anleiterflächen) in Konflikt steht. Auch der Abstand zu anderen Bäumen muss mit der künftigen Größenentwicklung in Einklang stehen. Die zur Verfügung stehende Vielfalt an Baumarten und Sorten bietet aber ein breites Spektrum verschiedener Größen und auch Kronenformen an (z.B. Kleinbäume, säulenförmige Bäume usw.), so dass für manche Situation sich eine entsprechende Lösung finden lässt. Wenn aus einer geschlossenen Reihe alter, groß gewachsener Bäume ein Baum ausfällt, dann ist bisweilen die Nachpflanzung in der entstehenden Lücke problematisch, weil der kleine Jungbaum der Licht- und Wurzelkonkurrenz der benachbarten Altbäume nicht gewachsen ist und sich kaum entwickeln kann.

Gibt es eine Anwachsgarantie – warum sterben manche Jungbäume ab?

Trotz optimaler Vorbereitung der Jungbäume in der Baumschule und guter Startbedingungen am neuen Standort bedeutet der „Umzug“ für einen ca. 15-jährigen Baum eine erhebliche Stress-Situation. Das Wurzelwerk wurde erheblich reduziert, der neue Standort unterscheidet sich hinsichtlich Boden, Umgebungsklima, Sonnen- und Hitzeeinstrahlung usw. oftmals deutlich von einem Baumschulacker. Ausgraben, Transport, Lagerung und Wiedereinpflanzen ziehen starke Belastungen nach sich. Trotz der genannten Schutz- und Pflegemaßnahmen in den Anfangsjahren gibt es also immer wieder Bäume, die es „nicht packen“, und z.B. so geschwächt sind, dass sie eine der vielen Pilzerkrankungen nicht abwehren können und daran eingehen. Insgesamt geht die Forschung davon aus, dass der Standort „Stadt“ für Bäume derart anspruchsvoll ist, dass sie nur etwa die Hälfte ihrer an sich natürlichen Lebenserwartung erreichen – bei Straßenbäumen gar nur ein Viertel. Als Beispiel: der sehr häufig als Straßenbaum eingesetzte Spitz-Ahorn hat so als Straßenbaum eine Lebenserwartung von maximal 45 Jahren. Außerdem geht die Forschung von einer jährlichen Absterberate innerstädtischer Straßenbäume von ca. 4 bis 5% aus, also jeder zwanzigste bis fünfundzwanzigste Baum. Allein diese statistische Betrachtung unterstreicht die Erforderlichkeit kontinuierlicher Bestandspflege und Nachpflanzung.

weitere Informationen rund um das Thema "Stadtbäume"

Wenn Sie weitere Informationen rund um das Thema "Stadtbäume" suchen, empfehlen wir Ihnen einen Besuch des Baumlehrpfads Kaiser-Friedrich-Straße /Steubenstraße in Pforzheim. Sie finden diesen Lehrpfad mit seinen zahlreichen informativen Tafeln südlich des Steubenstegs, der am Messplatz die Enz überspannt.