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Wasserrohrbruch in Büchenbronn

Einsatz- und Lagekommando sicherheitshalber eingerichtet

Im Pforzheimer Ortsteil Büchenbronn ist es zu einem Wasserrohrbruch im Bereich Am Kirchhof gekommen. Zuvor war im Laufe des Sonntags festgestellt worden, dass der Hochbehälter in Büchenbronn große Mengen an Wasser verliert. Dabei handelte es sich um etwa 36.000 Liter pro Stunde, was einem problematischen Wert entspricht, da nur 30.000 Liter Wasser nachgepumpt werden können. Die Gründe für den Wasserrohrbruch sind bislang nicht bekannt, vermutlich hängt es mit dem Alter der Wasserleitung zusammen.

Die Feuerwehr Pforzheim und die Stadtwerke Pforzheim haben daher am späten Nachmittag einen Führungsstab in der Hauptfeuerwache eingerichtet, um sofort alle notwendigen Schritte einzuleiten und im Ernstfall bei Wasserknappheit vorbereitet zu sein. Zunächst wurde im unmittelbaren Umfeld des Wasserrohrbruchs das Wasser abgestellt. Eine Tiefbaufirma ist vor Ort und hat die Straße im Zuge der Reparaturmaßnahmen Am Kirchhof für den Verkehr komplett gesperrt. Fünf Häuser sind betroffen, die Bewohnerinnen und Bewohner wurden direkt informiert. Voraussichtlich bis spätestens Montagfrüh werden sie noch ohne fließendes Wasser auskommen müssen.

„Feuerwehr und Stadtwerke arbeiten an diesem bislang heißesten Tag des Jahres unter Hochdruck, um das Problem so schnell wie möglich zu lösen“, so Feuerwehrkommandant Sebastian Fischer. Es sei ein Glücksfall, dass die Wasseraustrittsstelle schnell lokalisiert werden konnte. „Bei einem Leerlaufen des Hochbehälters wären über 2000 Personen betroffen gewesen“, so Fischer weiter. Deswegen sei es richtig und wichtig gewesen, vorbeugend im Führungsstab zusammenzukommen. Mit Ausnahme der fünf betroffenen Häuser gab es für die Büchenbronnerinnen und Büchenbronner keine Einschränkungen. Vorbereitete Warnungen und die Einrichtung von Wasserausgabestellen waren nicht erforderlich.