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Umfassende Werkpräsentation des Pforzheimer Künstlers Dean Glandon

Sonderausstellung in der Pforzheim Galerie

Das Kulturamt Pforzheim zeigt zusammen mit der Kuratorin Krisztina Jütten vom 19. Juni bis 4. September 2022 die Sonderausstellung „Dean Glandon“ in der Pforzheim Galerie. „Es war schon lange ein Wunsch in der Pforzheim Galerie, gemeinsam mit Dean Glandon eine Ausstellung zu realisieren. Leider ist es nur noch posthum möglich, und daher freut es uns umso mehr, Dean und sein Werk mit dieser Ausstellung zu ehren und sein Gesamtwerk zu würdigen“, erklärt Pforzheims Kulturdezerntin Sibylle Schüssler.

Die Pforzheim Galerie widmet dem 1952 in Seattle geborenen und 2021 in Pforzheim verstorbenen Dean Glandon anlässlich seines 70. Geburtstags eine posthume Jubiläumsausstellung, die einen spannenden Querschnitt durch sein Gesamtwerk präsentiert. Der deutsch-amerikanische Künstler war in vielerlei Hinsicht ein Individualist, in seinem künstlerischen Tun und seinem Leben. In keiner Weise ging es ihm um eine Kunst, die sich irgendein Stiletikett anheften lässt, sondern vielmehr um eine künstlerische Haltung. Er wehrte sich bewusst gegen alle Normen und gesellschaftlichen Konventionen, gegen alles Etablierte und Angepasste, das seine Kunst nur im Geringsten hätte einengen können. Was für ihn zählte, war die künstlerische Freiheit allein, und die hatte oberste Priorität. Der schöpferische Prozess bei Dean Glandon ist immer als eine offene und unabdingbare Lebensäußerung zu begreifen. Seine Bilder überwältigen den Betrachter unmittelbar mit schierer Intensität und Ausdruckskraft. Sie sind von impulsiver, spontaner und kraftvoller Ästhetik, deren ungebändigte Energie man sich gar nicht entziehen kann. Zwischen Figuration und Abstraktion angesiedelt, sprechen seine Bilder von den Leidenschaften und den Bedrohungen, von den Spielarten des Getriebenseins, von der Energie der Liebe, von Widersprüchen und Ängsten, von denen unsere Beziehungen und unsere Leben geleitet werden.

Die Ausstellung zeigt viele der Öffentlichkeit bisher unbekannte Werke des Künstlers und verspricht nicht wenige überraschende Momente. „Es ist uns gelungen, mit den eher unbekannten Werken von Dean Glandon eine ganz besondere Seite des Künstlers als großartigen Aktzeichner zu zeigen, die einerseits anderen Dean“ zeigt und andererseits gleichzeitig die Grundlage aller seiner bekannteren Werke zum Ausdruck bringt“, erklärt Kuratorin Krisztina Jütten. „Der umfangreiche Nachlass des Künstlers hat es möglich gemacht, einen neuen Blick auf sein Gesamtwerk zu erhalten und damit ein umfassendes Bild von allen Schaffensphasen der letzten 30 Jahre Dean Glandons zu präsentieren“, ergänzt Eleni Engeser, wissenschaftliche Mitarbeiterin der städtischen Museen.

Die Ausstellung wird am Sonntag, 19. Juni, um 11 Uhr mit einer Begrüßung von Kulturdezernentin Sibylle Schüssler und einer Einführung durch Kuratorin Krisztina Jütten feierlich eröffnet.

Begleitprogramm:

Sonntag / 24.07.2022 / 15 Uhr Kuratorenführung mit Krisztina Jütten

Sonntag / 28.08.2022 / 15 Uhr Kunsthistorischer Vortrag »Der künstlerische Blick auf den nackten Körper im Wandel der Zeit« mit anschließendem Ausstellungsrundgang mit Krisztina Jütten

Sonntag / 04.09.2022 / 14 bis 17 Uhr Familiensonntag in der Pforzheim Galerie

Sonntag / 04.09.2022 / 19 Uhr Finissage „Jazz im Domicile“, Brunnenstraße 4, 75172 Pforzheim

Weitere Informationen zur Ausstellung finden Sie unter www.pforzheim.de/pfg

Pforzheim Galerie, Bleichstr. 81, 75173 Pforzheim

Öffnungszeiten: Mi + Sa 14 – 17, So 10 – 17 Uhr

Der Eintritt ist frei.

Hinweis: Bitte beachten Sie die aktuelle Corona-Verordnung.