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    Stand : 18.04.2021 - 04:36
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Stadtteilbad Huchenfeld: Gemeinderat stellt Mittel für provisorische Sanierung bereit

Noch vor der Gemeinderatssitzung wurden Oberbürgermeister Gert Hager Unterschriften zum Erhalt der Bäder übergeben.

Erschrecken und Erleichterung waren die vorherrschenden Gefühle im Gemeinderat, als der bauliche Zustand des Stadtteilbads Huchenfeld auf der Tagesordnung der heutigen Sitzung stand. Erschrecken über die gravierenden Schäden, sowohl was die Technik als auch die Statik des Bades anbelangt. Erleichterung darüber, dass sich zumindest übergangsweise eine Lösung abzeichnet, um die Betriebssicherheit des Bades mit vergleichsweise einfachen Maßnahmen für maximal drei Jahre aufrechtzuerhalten. In diesem Sinne ermächtigte der Gemeinderat den Oberbürgermeister dazu, maximal eine Million Euro für Maßnahmen auszugeben, die eine solche Betriebssicherheit für eine Übergangszeit bis Juli 2018 gewährleisten. Die Verwaltung rechnet selbst damit, dass ein „namhafter sechsstelliger Betrag“ für eine provisorische Sanierung erforderlich ist. Dieser Betrag muss durch den Wegfall anderer Maßnahmen im Haushalt gedeckt werden. Eine exakte Kostenschätzung kann zum jetzigen Zeitpunkt noch nicht vorgelegt werden; zunächst müssen die Maßnahmen ermittelt werden, die wirklich ganz konkret ergriffen werden und welche Auswirkungen sie wiederum haben, zum Beispiel auf den Brandschutz und andere Bereiche. „Dies geschieht nun so rasch wie möglich“, wie Oberbürgermeister Gert Hager versicherte. Gleichzeitig werde an einem Gesamtkonzept gearbeitet.

Erster Bürgermeister Roger Heidt informierte die interessierte Öffentlichkeit im Anschluss an die Gemeinderatssitzung auch im Rahmen einer Bürgerinformationsveranstaltung in der Grund- und Werkrealschule Huchenfeld über die städtischen Pläne.