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Smart City Strategieentwicklungsprozess - Tiny House geht auf Tour

Erstmals am Freitag, 9. September, ab 9 Uhr auf dem Wochenmarkt am Pfälzer Platz in der Nordstadt

Vorstellung Tiny House
v.l.: Fabian Böpple (Smart City), Oberbürgermeister Peter Boch und Susanne Wacker (Bürgerbeteiligung) stellen gemeinsam das Tiny House vor. (©Stadt Pforzheim; Alina Di Sannio)
©Stadt PforzheimFoto: Alina Di Sannio

Im September tourt das Tiny House durch Pforzheim und besucht mehrere Orte in der Stadt. Bei dem mobilen Kleinsthaus handelt es sich um eine ganz besondere Form der Partizipationsmöglichkeit im Rahmen des Strategieentwicklungsprozesses „Pforzheim. Gemeinsam. Smart“, die auch als Ideenspeicher bezeichnet wird. Ziel ist es, die Stadtgesellschaft mit der digital-gestützten Ausstattung des Tiny Houses in die Erarbeitung der Strategie miteinzubeziehen. Los geht es am 9. September, ab 9 Uhr, auf dem Wochenmarkt am Pfälzer Platz in der Nordstadt. Auch die weiteren Termine stehen schon fest: Am Mittwoch, 14. September, ab 9 Uhr steht das Tiny House an der Heinrich-Wieland-Schule und ab 12:30 Uhr an der Hochschule sowie am Samstag, 17. September, ab 9 Uhr auf dem Wochenmarkt am Turnplatz.

Die Einbeziehung der Bürgerschaft liegt auch Oberbürgermeister Peter Boch sehr am Herzen. „Nicht zuletzt die aktuellen Krisen haben deutlich gezeigt, welche digitalen Defizite wir in Deutschland haben. Deswegen ist es notwendiger und wichtiger denn je, die Digitalisierung voranzutreiben“, so der Rathauschef. Er bitte daher alle Bürgerinnen und Bürger, die Chance zur Diskussion zu nutzen: „Lassen Sie uns die Zukunft unserer Stadt gemeinsam gestalten.“

Unter dem Motto „Pforzheim. Gemeinsam. Smart“ möchte die Stadt Pforzheim gemeinsam mit der Stadtgesellschaft eine Smart-City-Strategie für eine nachhaltige und lebenswerte Zukunft Pforzheims entwickeln. Diese bildet den Rahmen für eine digitale Stadtentwicklung und ist Fahrplan für die Umsetzung von Maßnahmen. Sie soll auf einer möglichst breiten gesellschaftlichen Basis erfolgen. Dazu fanden dieses Jahr bereits mehrere Beteiligungsformate mit Expertinnen und Experten aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft und Verwaltung sowie zufällig ausgewählten Bürgerinnen und Bürgern statt.

Parallel zu den verschiedenen Projektphasen gibt es Gelegenheit, sich über den aktuellen Stand der Smart-City-Initiative zu informieren und selbst einzubringen, zum Beispiel unter www.smartcity-pforzheim.de, im Dialog auf öffentlichen Veranstaltungen und auf der Beteiligungsplattform www.mitmachen-pforzheim.de.

Pforzheim war im Rahmen der dritten Staffel des Förderprogramms „Modellprojekte Smart Cities“ des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat im vergangenen Jahr als eines von bundesweit 28 Modellprojekten ausgewählt worden. In Aussicht gestellt wurden dabei Fördermittel in Höhe von 9,1 Millionen Euro für die nächsten 5 Jahre.