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Sieger des virtuellen Regionalwettbewerbs „Jugend forscht Pforzheim/Enz“ ausgezeichnet

Jungforscherinnen und Jungforscher überzeugen mit Ideenreichtum und Neugier

Teilnehmer Regionalwettbewerb "Jugend forscht"

Teilnehmer Regionalwettbewerb "Jugend forscht" (Fotos: Privat)

Es ist vollbracht: Zum ersten Mal wurde der Regionalwettbewerb Jugend forscht Pforzheim /Enz komplett digital durchgeführt. Am 26. Februar 2021 fanden nicht nur die Jury-Bewertungen und das Rahmenprogramm digital statt, sondern auch die Feierstunde mit Siegerehrung konnte über einen Livestream aus dem CongressCentrum Pforzheim von zuhause aus verfolgt werden.

Das Format „Jugend forscht“ bietet Nachwuchstalenten die Chance, ihre Projekte aus den Bereichen der Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik zu präsentieren und sich mit Experten der jeweiligen Fachbereiche aus Hochschule und Wirtschaft zu vernetzen. Mit großem Einsatz und dem gemeinsamen Willen, den Regionalwettbewerb Pforzheim/Enz auch in diesem Jahr durchführen zu können, haben sich daher der städtische Eigenbetrieb Wirtschaft und Stadtmarketing Pforzheim (WSP), die Hochschule Pforzheim und die Netze BW erneut als Paten zusammengeschlossen, um den Nachwuchswettbewerb dieses Mal virtuell auszurichten. Für Markus Epple, Geschäftsbereichsleiter der WSP- Wirtschaftsförderung, sei sofort klar gewesen, dass man in diesem Jahr nicht auf einen Wettbewerb verzichten wolle. „Gemeinsam mit den anderen Patenunternehmen waren wir uns einig, dass ein digitaler Wettbewerb den Zeitgeist der jungen Talente trifft. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer haben auch in diesem Jahr wieder viel Arbeit, Zeit und Mühe investiert. Da war es uns wichtig, das auch in diesem Jahr zu würdigen. Wir freuen uns daher sehr, dass 67 Teilnehmerinnen und Teilnehmer in 40 Projekten am Wettbewerb teilgenommen haben und unsere Entscheidung für eine virtuelle Ausrichtung damit bekräftigt haben“, so Epple.

In den sieben Fachbereichen Arbeitswelt, Biologie, Chemie, Geo- und Raumwissenschaften, Mathematik/Informatik sowie Physik und Technik wurden der Jury die 40 Projekte aus den zwei Altersgruppen „Schüler experimentieren“ (4. Klasse bis 14 Jahre) und „Jugend forscht“ (15 bis 21 Jahre) vorgestellt. 16 Projekte kamen dabei aus der Altersklasse „Schüler experimentieren“ und 24 aus der Altersklasse „Jugend forscht“.

Aufgrund der Corona-Pandemie konnten einige Regionalwettbewerbe in Baden-Württemberg 2021 nicht stattfinden. Der Wettbewerb Pforzheim/Enz erfreute sich daher in diesem Jahr an Zuwachs um weitere Projekte aus dem Raum Offenburg.

Während am Vormittag die Jurierung der einzelnen Projekte, unter Ausschluss der Öffentlichkeit, durchgeführt wurde, hatten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer zudem die Möglichkeit, ein spannendes und abwechslungsreiches Rahmenprogramm online zu entdecken. Neben virtuellen Führungen durch die Labore der Fakultät für Technik an der Hochschule Pforzheim konnten spannende Videos und Kurzfilme zu Themen wie Wasserstoff und Elektromobilität online angeschaut werden. Auch eine Spiele-App stand den Jungforscher*innen zur Verfügung. Das Rahmenprogramm ist auch nach dem Wettbewerb noch für eine Woche unter www.hs-pforzheim.de/jugend-forscht öffentlich zugänglich.

Mit spannenden Fragestellungen haben sich die Jungforscherinnen und Jungforscher auch in diesem Jahr im Vorfeld des Wettbewerbs beschäftigt. Frank Niemann, Professor an der Hochschule Pforzheim und ebenfalls Patenbeauftragter des Wettbewerbs, ist begeistert vom Ideenreichtum des wissenschaftlichen Nachwuchses: „Dem Motto des Wettbewerbs getreu - „Lass Zukunft da.“ - haben die jungen Talente beispielweise Themen wie das Essen der Zukunft bzw. alternative Nahrungsmittel thematisiert. Andere haben sich mit Recycling und Umweltschutz befasst“, so Niemann. Damit haben die Teilnehmerinnen und Teilnehmer gezeigt, dass sie in der Lage seien, Verantwortung zu übernehmen und eigene Ideen und Konzepte für die zukunftsfähige Gestaltung des Planeten zu entwickeln, erläutert der Studiendekan weiter.

Gemeinsam mit ihren Eltern konnten die jungen Talente dann am Abend über einen Livestream die Feierstunde erleben. Wettbewerbsleiterin Vera Feldmann und WSP-Geschäftsbereichsleiter Markus Epple würdigten im Livestream nicht nur das große Engagement der Teilnehmer*innen und Projektbetreuer*innen, sondern auch die regionalen Unterstützer, die zur Finanzierung des Nachwuchswettbewerbs beitragen. Zu Ehren der Jungforscher*innen hielt Frank Niemann eine Laudatio. Für eine ausgelassene und amüsante Stimmung sorgte der Roboter „Pepper“ der Nox Robots GmbH, der mit seinen lustigen und teilweise frechen Sprüchen die Feierstunde auflockerte. „Wir sind äußerst stolz auf unsere klugen Köpfe und wünschen ihnen für die Zukunft alles Gute. Wir freuen uns bereits auf den Regionalwettbewerb im nächsten Jahr“ fasst der Geschäftsbereichsleiter der Wirtschaftsförderung, Markus Epple, den ersten digitalen Wettbewerb Pforzheim /Enz zusammen.

Jugend forscht ist ein Leistungswettbewerb, bei dem nur außerordentlich gute Projekte zum Regionalsieger gekürt werden.

Ausgezeichnet wurden in der Altersgruppe „Schüler experimentieren“:

Biologie:

Pflanzen gegen Bakterien
Lara Kulic (14) vom Einstein-Gymnasium, Kehl

und
Die perfekte Kaninchenvilla für den Garten

Rico Kimmel (12) vom Kepler-Gymnasium, Pforzheim

Chemie:

Würzige Farben
Ronja Ratz (11) und Jule Großmann (11) vom Gymnasium Schramberg

Physik:

Eine aus Naturmaterialien betriebene Taschenlampe

Raja Imhof (13) vom Gymnasium Neuenbürg

Technik:

Dogs don’t die

Elena Schmidt (11) und Markus Schulz (13) vom Reuchlin-Gymnasium, Pforzheim

 

Sowie in der Altersgruppe „Jugend forscht“:

Arbeitswelt:

Teambot – wie einfach ist zu zweit?
Daniel Grasmehr (17) von der Integrierten Gesamtschule, Kandel
und Leon Baumgärtner (15) von der Carl-Engler-Schule, Karlsruhe

Biologie:

Abbau von Dung durch Käfer
Joshua Brosi (18) vom Marta-Schanzenbach-Gymnasium, Gengenbach

und

Abbau von Polyethylenterephtalat durch kunststoffdegradierende Enzyme aus C. reinhardtii
Jakob Ziehms (17) vom Robert-Gerwig-Gymnasium, Hausach

Chemie:

Entwicklung eines alternativen Erfrischungsgetränks auf der Basis von Traubensaft

Benedikt Kaltenbach (18) vom Gymnasium Remchingen

und

Mobile Metallindikator-Ionenspektroskopie: die Wasseranalytik der Zukunft?

Lukas Hamm (19) vom Karlsruher Institut für Technologie

Mathematik / Informatik:

Bogen-Tracker
Antonio Rehwinkel (16) vom Schiller-Gymnasium, Offenburg

Technik:

Luftreiniger mit Moos

Liam Kastner (17) und Fabian Kern (18) von der Carl-Engler-Schule, Karlsruhe

 

Die Erstplatzierten der einzelnen Fachgebiete haben sich automatisch für den Landeswettbewerb Baden-Württemberg qualifiziert und erhalten die Chance, auch hier ihr Können unter Beweis zu stellen.

Folgende Unternehmen unterstützen den Jugend forscht Regionalwettbewerb Pforzheim/Enz in alphabetischer Reihenfolge:

BMB Gesellschaft für zerstörungsfreie Prüfung mbH, Fritz Stepper GmbH & Co.KG, Handwerkskammer Karlsruhe, Heimerle + Meule GmbH, Industrie- und Handelskammer Nordschwarzwald, Landkreis Enzkreis, Sparkasse Pforzheim Calw, Wirtschaftsförderung Nordschwarzwald und ZECHA Hartmetall-Werkzeugfabrikation GmbH.