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Sanierungszuschüsse für 100 Wohnungen - Verbesserung der Energiebilanz und Erhöhung des Wohnkomforts als Ziel

Sanierungsgebiet Stadtmitte-Au II

Die Pforzheimer Bau und Grund GmbH plant, im Rahmen des städtischen Sanierungsprogramms „Stadtmitte – Au II“ grundlegende Sanierungsmaßnahmen an den Gebäuden Gymnasiumstraße 87-91, Gymnasiumstraße 93-97 und Gymnasiumstraße 99-103. Mit einem Kostenvolumen von rund zwei Millionen Euro sollen die Gebäude aufgewertet und heutigen Standards angepasst werden. Ergänzend zu der bereits vor wenigen Jahren angebrachten Fassadendämmung sollen beispielsweise die Dächer erneuert und gedämmt sowie die Heizungen und die Warmwasseraufbereitung ausgetauscht werden. Auch die Innenausstattung sowie die sanitären Einrichtungen der Wohnungen werden überarbeitet.

 

Für Baubürgermeister Alexander Uhlig, der für die Stadtsanierung verantwortlich zeichnet, stellen die Maßnahmen einen bedeutenden Meilenstein im Rahmen der baulichen Erneuerung der innenstadtnahen Wohnquartiere im Programmgebiet dar. „Die Baugesellschaften leisten einen wichtigen Beitrag zur Steigerung der städtebaulichen Qualität unserer Innenstadt und verbessern gleichzeitig in vorbildlicher Weise die Wohnqualität für Ihre Mieterschaft“, so Uhlig. „Vor diesem Hintergrund ist die Stadt Pforzheim gerne bereit, die drei Bauvorhaben der Bau und Grund GmbH mit insgesamt 202.000 Euro aus dem Fördertopf „Stadtmitte – Au II“ zu bezuschussen.“

Bereits zwölf weitere private Wohngebäude zwischen St.-Georgen-Steige, Holzgartenstraße, Altstädter Kirchenweg und Östlicher Karl-Friedrich-Straße konnten seit Beginn des Förderprogramms im Jahr 2007 unter Bezuschussung saniert werden. Bis zum Abschluss des Sanierungsgebietes im Jahr 2014 können Gebäudeeigentümer, welche eine umfassende Modernisierung ihres Objektes planen, noch Anträge bei der Sanierungsstelle der Stadtverwaltung einreichen.

 

Parallel zu den privaten Baumaßnahmen soll eine Reihe von öffentlichen Projekten im Bereich der Straßen- und Platzneugestaltung sowie der Schaffung bzw. Optimierung von Infrastruktureinrichtungen im Fördergebiet umgesetzt werden. Prominente Beispiele hierfür sind die bereits abgeschlossene Neugestaltung des Marktplatzes, die Pflanzung von Bäumen in der Östlichen Karl-Friedrich-Straße oder die geplante Neugestaltung im Bereich der noch zu errichtenden Alfons-Kern-Schule. Die Stadt verspricht sich so eine neue Wertigkeit und Imageverbesserung für die innenstadtnahen Quartiere.