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Pforzheimer Verwaltungsstab beschäftigt sich mit Krisenszenarien

Neue Omikron-Variante

Der Corona-Verwaltungsstab hat sich in seiner letzten Sitzung vor Weihnachten mit den Beschlüssen der gestrigen Bund-Länder-Konferenz und den Gefahren, die durch die Verbreitung der neuen Omikron-Variante drohen, beschäftigt. Genau dazu hatte zuvor auch der neu eingesetzte Krisenstab der Bundesregierung unter Leitung von General Breuer aufgerufen – gerade weil angesichts der sehr viel höheren Ansteckungs- und Übertragungsgefahr durch Omikron Situationen entstehen könnten, in denen sehr viele Menschen gleichzeitig – wenn vielleicht auch nur mild und kurzzeitig - erkranken und dadurch Versorgungsengpässe entstehen könnten. „Wir hoffen nicht, dass solche Situationen tatsächlich eintreten“, sagt Oberbürgermeister Peter Boch. „Dennoch ist es wichtig, dass wir uns auch in Pforzheim im Stab mit solchen Szenarien beschäftigen, die vorhandenen Katastrophenschutzpläne durchgehen und für den Fall der Fälle vorbereitet sind.“ Thema im Stab war aber auch die Aufrechterhaltung des verwaltungsinternen Betriebs bei großen personellen Ausfällen. Dem soll etwa durch eine noch stärkere Ausweitung von Home-Office-Regeln und Schichtbetrieben vorgebeugt werden.

Kurz vor Heiligabend appellieren der Oberbürgermeister und Erste Bürgermeister erneut gemeinsam an die Bevölkerung: „Nehmen Sie die hohe Ansteckungsgefahr durch die neue Omikron-Variante ernst und seien Sie besonders vorsichtig während der Weihnachtsfeiertage.“ Niemand wolle während der Feiertage allein sein. Aber es gehe darum, Feiern möglichst im kleinen Rahmen durchzuführen und sich vor Treffen mit engen Familienangehörigen und Freunden testen zu lassen, „selbst wenn man geimpft oder genesen ist“, und die allgemeinen Hygienevorschriften einzuhalten. Der beste Schlüssel im Kampf gegen Omikron sei die dreimalige Impfung. Hier sei es gelungen, in kürzester Zeit eine breit angelegte Impfinfrastruktur mit der gemeinsam mit dem Enzkreis betriebenen Impfambulanz in der Bahnhofstraße, der Impfstation auf dem Marktplatz („Goldis Stadl“), demnächst mit dem alten Zollamt als weiterem Impfstützpunkt und vielen weiteren Sonderaktionen aufzubauen. „Zahlreiche Impfangebote stehen deswegen auch zwischen den Jahren zur Verfügung“, so die beiden Bürgermeister. Eine Übersicht dazu gibt es auf www.pforzheim.de/impfen.