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Neujahrsansprache des Oberbürgermeisters auch im Jahr 2022 wieder im Videoformat

„Ich wünsche Ihnen ein gesundes und glückliches neues Jahr 2022“

Traditionell wirft der Oberbürgermeister zu Beginn eines Jahres einen Blick zurück und gibt einen Ausblick auf das neue Jahr. Üblicherweise ist dafür der Neujahrsempfang vorgesehen, der leider auch 2022 coronabedingt nicht wie geplant stattfinden kann. Aus diesem Grund hat sich Oberbürgermeister Peter Boch in Absprache mit dem Gemeinderat erneut für ein alternatives Format entschieden: Eine prägnante Neujahrsansprache mit einem besonderen Filmbeitrag, beides wurde am 6. Januar unter www.pforzheim.de/neujahrsvideo veröffentlicht. Zusätzlich wird bereits seit dem 3. Januar an alle Pforzheimer Haushalte ein Neujahrsbrief des Oberbürgermeisters verteilt, in dem er aktuelle Themen der Stadt kurz anspricht.

In seiner Videoansprache wirft der Rathauschef einen Blick auf die fast zwei Jahre anhaltende Corona-Pandemie. „Leider blicke ich erneut in eine Kamera und nicht in Ihre Gesichter beim traditionellen Neujahrsempfang im CCP. Aber angesichts der aktuellen Infektionslage wäre alles andere unverantwortlich gewesen“, betont Peter Boch. Er ermutigt die Bürgerinnen und Bürger, die vorhandenen Impfangebote zu nutzen, um gemeinsam das Virus zu bekämpfen. Nachdem landesweit zum 30. September die Kreisimpfzentren geschlossen wurden, sei es in wenigen Wochen und Monaten gelungen, wieder eine gute Impfinfrastruktur in der Stadt aufzubauen. Als Beispiel nennt Peter Boch zusätzlich zu den Kliniken, Praxen und mobilen Impfaktionen, die Impfambulanz in der Bahnhofstraße 28, die Impfstation „Goldis Stadtl“ auf dem Marktplatz und das alte Zollamt in der Durlacher Straße. „Ich möchte grundsätzlich allen danken, die unsere Impfinfrastruktur am Laufen halten und wieder unter Extrembedingungen gearbeitet haben“, unterstreicht der Oberbürgermeister.

Themen jenseits Corona

Neben der Corona-Pandemie habe es aber auch viele weitere Themen im vergangenen Jahr 2021 gegeben. Eine Herausforderung, vor der alle großen Städte stehen, sei der wachsende Autoverkehr. Hier möchte die Stadt in den weiteren Ausbau von Mobilitätsangeboten investieren. Auch für den Ausbau des Radwegenetztes, sollen jährlich 100.000 Euro für die Radverkehrsplanung und zusätzlich 300.000 Euro für die Umsetzung des Radwegekonzepts ausgegeben werden. Zum Abschluss der knapp sechsminütigen Neujahrsansprache läutet der Oberbürgermeister das Reuchlinjahr 2022 ein und kündigt an, alle Bürgerinnen und Bürger, bei dem im Sommer geplanten Bürgerempfang, wieder in Präsenz begrüßen zu wollen, wenn es die Pandemie denn zulässt.

Im Anschluss an die Neujahrsrede hat sich die Stadt Pforzheim dieses Jahr etwas Besonderes überlegt und den jungen Pforzheimer Filmemacher Dominik Mokrski mit ins Boot geholt. Dieser begleitete den Oberbürgermeister bei zahlreichen Terminen und produzierte einen Filmbeitrag, bei dem in kurzen und schnell geschnittenen Bildern die wichtigsten städtischen Handlungsfelder und Projekte präsentiert werden. Neben den Herausforderungen, die durch die Corona-Pandemie auf die Stadt zugekommen sind, werden die Themen: Mobilität, Klimaschutz, Familienfreundlichkeit, Sport, Wohnungsbau, Kunst- und Kultur, Kita-Ausbau oder die Schulsanierung aufgegriffen, bei dem die Bürgerinnen und Bürger einen Einblick in vergangene, aktuelle und zukünftige Umsetzungen erhalten.