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Erneute Ausweitung der Impfangebote in Pforzheim und im Enzkreis

Impfstützpunkt in Mühlacker geplant – Mobile Impfteams in Gemeinden unterwegs – Pforzheimer Impfambulanz länger offen

Impfambulanz Pforzheim

Impfambulanz Pforzheim (Bild: Jürgen Hörstmann)

PFORZHEIM/ENZKREIS. In den nächsten Tagen und Wochen wird das Impfangebot in der Region konsequent weiter ausgebaut; das teilt das Landratsamt mit, bei dem auch das für die Stadt Pforzheim und den Enzkreis zuständige Gesundheitsamt angesiedelt ist. Zum einen wird ab nächster Woche ein zusätzliches Mobiles Impfteam (MIT) des Landes vom Standort Karlsruhe in der Region unterwegs sein; am 23. November fährt es zunächst zwei Alten- und Pflegeheime in Pforzheim an, bevor es dann am 24. November in Niefern-Öschelbronn, am 25. in Straubenhardt, am 26. in Mühlacker und am 27. in Maulbronn Impfaktionen für die jeweiligen Einwohnerinnen und Einwohner anbietet. Weitere Gemeinden und andere Einrichtungen, die Bedarf haben, folgen in den nächsten Wochen. In Mühlacker als größter Kommune im Enzkreis soll in Kürze zudem an einem zentralen Standort ein Impf-Stützpunkt an den Start gehen, ähnlich der Ärztlichen Impfambulanz im ehemaligen Aposto in der Bahnhofstraße 28 in Pforzheim.

Dort, in der Impfambulanz, werden aufgrund des anhaltend großen Andrangs ab sofort die Öffnungszeiten nochmals ausgeweitet. Damit können sich Impfwillige in dieser Woche am Mittwoch (17.11.) und Donnerstag (18.11.) von 12 bis 19 Uhr ohne vorherige Terminvereinbarung den schützenden Piks holen; am Freitag (19.11.) ist die Ambulanz von 9 bis 19 Uhr und am Samstag (20.11.) von 10 bis 16 Uhr geöffnet. In der kommenden Woche wird nochmals erweitert: montags bis freitags öffnet die Ambulanz bereits um 9 Uhr, geschlossen wird um 19 Uhr, nur am Samstag, 27. November, ist ausnahmsweise von 11 bis 15 Uhr geöffnet. Die Impfungen werden zum Teil über ein MIT und zum anderen Teil von niedergelassenen Ärzten abgedeckt. Obwohl die Ambulanz länger offen haben wird, werden sich auch künftig Wartezeiten nicht vermeiden lassen.

„Eigentlich sind nicht wir, sondern das Land für Impfangebote zuständig. Dennoch sind wir gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Auffassung, dass wir der Bevölkerung unbedingt weiter derartige Angebote machen müssen“, betont Landrat Bastian Rosenau. Und die Leiterin des Gesundheitsamtes, Dr. Brigitte Joggerst, ergänzt: „Angesichts stark steigender Inzidenzen und überlasteter Intensivstationen werden wir jedenfalls alles tun, um die Impfquote zu erhöhen.“ In diesem Zusammenhang verweist die Expertin auch darauf, dass zahlreiche Hausärztinnen und Hausärzte Impfangebote machen; aber natürlich müsse auch dort häufig eine gewisse Wartezeit auf einen Termin einkalkuliert werden.

(enz)