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    Stand : 25.09.2021 - 02:40
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Eigenbetrieb Pforzheimer Verkehrs- und Bäderbetriebe (EPVB) wird schlagkräftiger aufgestellt: Personelle Verstärkung und Neusortierung der Aufgabenbereiche

Angesichts der riesigen Herausforderungen, vor denen die Stadt Pforzheim beim Thema Bäder steht, wird der Eigenbetrieb Pforzheimer Verkehrs- und Bäderbetriebe (EPVB) personell verstärkt und die Aufgabenbereiche neu sortiert: Werksleiter Bernd Mellenthin wird sich künftig schwerpunktmäßig um die Sparte Verkehr kümmern. Als neuer Projektleiter Bäderentwicklung wird Lutz Schwaigert ab 1. Januar 2020 in den Eigenbetrieb wechseln. Schwaigert ist seit Januar 2015 Büroleiter des Ersten Bürgermeisters im Dezernat IV und damit inhaltlich bereits gut mit der Gesamtsituation der Bäderlandschaft vertraut und dadurch in der Lage, sich schnell in Detailfragen einzuarbeiten. „Das macht ihn zur Idealbesetzung für die Position, die wir jetzt im EPVB schaffen und die stark koordinierende Aufgaben haben wird“, so Oberbürgermeister Peter Boch. So sei Schwaigert in der Verwaltung extrem gut vernetzt und kenne alle relevanten Personen, die dafür gebraucht würden, um die dringend benötigten Bäderlösungen schnell umzusetzen.

Darüber hinaus wird die Personalausstattung im Eigenbetrieb Pforzheimer Verkehrs- und Bäderbetriebe (EPVB) verbessert und weitere Stellen ausgeschrieben. Diese sollen vor allem in drei Bereichen unterstützend wirken: baufachlich im Ingenieurwesen, in betriebswirtschaftlicher Hinsicht und bei der Unterstützung im bäderfachlichen Bereich. „Es ist deutlich geworden, dass die Personalausstatung im EPVB zugeschnitten ist auf den Normalbetrieb, aber nicht auf die außerordentlichen Herausforderungen, vor denen wir stehen“, sagt Erster Bürgermeister Dirk Büscher. Wenn es wie im Fritz-Erler-Bad zu unvorhergesehenen Problemen komme, seien kaum noch weitere Kapazitäten vorhanden, um neben dem Tagesgeschäft strategisch arbeiten zu können.

Mit dem Oberbürgermeister ist sich Dirk Büscher daher einig: „Wir müssen das Thema Bäder als gesamtstädtische Aufgabe begreifen, nicht nur als eine, die im Bäderbetrieb gelöst werden kann“. Die Rathausspitze wird daher eine dezernatsübergreifende Task Force einberufen, an der neben dem EPVB weitere Ämter wie die Stadtkämmerei, das Gebäudemanagement, das Personal- und Organisationsamt oder das Rechtsamt beteiligt sind. „Wir müssen alle Kräfte im Rathaus bündeln, um die Bäderfrage mit dem Gemeinderat zusammen zu lösen“, so Oberbürgermeister Peter Boch und Erster Bürgermeister Dirk Büscher. „Das ist die klare Erwartungshaltung in der Bevölkerung. Mit der jetzt gefundenen Struktur sind wir schlagkräftiger aufgestellt“.

Für den Ersten Bürgermeister ist es keine leichte, aber eine notwendige Entscheidung, seinen Büoleiter mit der Aufgabe im EPVB zu betrauen. „Lutz Schwaigert genießt nicht nur mein Vertrauen, sondern – da bin ich absolut überzeugt - auch das Vertrauen des Gemeinderats, zudem kennt er die Aufgabe, die auf ihn zukommt“, so Dirk Büscher. Eine der ersten Aufgaben des neuen Projektleiters wird es sein, in Vorbereitung der für Ende Januar geplanten Sondersitzung des Gemeinderats zu den Bädern einen aktuellen Gesamtüberblick zu erarbeiten, um einen einheitlichen verlässlichen Wissensstand herzustellen und die weiteren Schritte mit dem Rat abzustimmen. Außerdem gilt es, mit den Vereinen ins Gespräch zu kommen und die Kommunikation auf neue Füße zu stellen. „Durch ein transparentes und abgestimmtes Vorgehen und eine gute Kommunikation möchten wir verlorenes Vertrauen aufbauen, gemeinsam Lösungen finden und mehr Verständnis für die Einschränkungen im Bäderbereich erhalten, die unvermeidbar sind, solange noch keine Bäderneubauten zur Verfügung stehen“, meint der neue Projektleiter Lutz Schwaigert.

Durch die neuen Schwerpunktsetzungen im Eigenbetrieb proftiert nicht nur der Bereich Bäder, die Sparte Verkehr wird ebenfalls gestärkt, zumal Werksleiter Bernd Mellenthin ausgewiesener Verkehrsexperte ist. „Auch hier nehmen die Herausfoderung, die Vielfalt und Komplexität der Themen zu“, betont Erster Bürgermeister Dirk Büscher. „Sei es in der Nahverkehrsplanung  oder den anstehenden Verhandlungen zum Finanzplan des VPE“. Nicht zuletzt nehme die Erwartungshaltng in der Bürgerschaft zu, dass Mobiltätsfragen neu gedacht werden. Dies spiegele sich im neu gegründeten Mobiltätsbeirat wider, in den sich der EPVB ebenfalls einbringe.