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Ehrungsvorschläge können ab sofort eingereicht werden

Einführung eines städtischen Ehrungsabends im Sommer 2022

Die Stadt Pforzheim führt im Sommer 2022 einen neuen städtischen Ehrungsabend ein und stellt damit das städtische Ehrungswesen um. Im Rahmen dieser neuen Veranstaltung werden sowohl Einzelpersonen als auch Gruppierungen, die sich durch außergewöhnliche Leistungen im bürgerschaftlichen Engagement hervorgetan haben, gewürdigt. Die Ehrungen erfolgen beispielsweise in Form einer Urkunde, eines Pins (Pforzheim-Wappen) oder eines kleinen Anerkennungsgeschenks und werden von Oberbürgermeister Peter Boch vorgenommen. „Das Ehrenamt ist eine tragende Säule unserer Stadtgesellschaft.“, so OB Peter Boch. „Es gibt eine Vielzahl von Engagierten, die sich in rund 1.000 Vereinen, Initiativen und Projekten zum Wohle unserer Stadt einbringen. Wir wollen dieses Engagement in und für Pforzheim sichtbar machen und danke sagen“, fügt der Rathauschef hinzu. Zudem könnten Ehrungen Engagierte zu Vorbildern machen und andere – insbesondere auch jüngere Personen – zu eigenem Engagement motivieren.

Grundsätzlich kann jede Person, die in und für Pforzheim engagiert ist, vorgeschlagen und geehrt werden. Es ist nicht notwendig auch in Pforzheim zu wohnen. Die zu ehrenden Personen können von den Vereinen, Initiativen etc. oder auch von sich selbst vorgeschlagen werden. Der Kreis der Vorschlagsberechtigten ist nicht eingeschränkt.

Es gibt insgesamt fünf Ehrungskategorien:

  • Engagement im erweiterten Vorstand, 10 Jahre

Personen, die sich mit besonderen Verdiensten um das Gemeinwohl engagieren. Voraussetzung dafür ist ein mindestens 10-jähriges und nachhaltiges bürgerschaftliches Engagement in der Leitungsspitze von Vereinen, Initiativen oder Institutionen oder als aktive Mitwirkende im aktiven Vorstand eines Vereins, einer Initiative oder einer Organisation in Pforzheim. Vergleichbare Tätigkeiten in einer Bürgerinitiative ohne gewählten Vorstand sind ebenfalls möglich.

  • Engagement als Übungsleiter, Abteilungsleiter, Projektleiter, in politischer Funktion oder als „Gute Seele“, 10 Jahre

Personen, die sich durch langjährige, in der Regel mindestens 10 Jahre, gemeinnützige Leistungen als aktive Mitwirkende in Verein, Initiative oder Organisation beziehungsweise in politischer Funktion in Pforzheim verdient gemacht haben. Die Zielgruppe engagiert sich u.a. als Übungsleiter, Abteilungsleiter in einem Verein, Projektleiter oder auf besonders herausstechende Weise als „Gute Seele“ des Vereins.

  • Neues, innovatives und zukunftsweisendes Projekt (max. 3 Personen pro Projekt)

Vertreterinnen und Vertreter von Gruppierungen aus Vereinen, Kirchen, Institutionen oder Initiativen, die ein neues zukunftweisendes, innovatives Projekt entwickelt haben, in dem gesellschaftliche Verantwortung zum Ausdruck kommt.

  • Etabliertes Projekt (max. 3 Personen pro Projekt)

Vertreterinnen und Vertreter von Gruppierungen aus Vereinen, Kirchen, Institutionen oder Initiativen, die ein Projekt nachhaltig in der Stadt etabliert haben, in dem gesellschaftliche Verantwortung zum Ausdruck kommt und das über das Regelangebot hinausgeht.

  • Junges Engagement (unter 25 Jahre)

Personen unter 25 Jahren, die „jungen Aktiven“, die eine dreijährige Engagement-Dauer in Vereinen, Initiativen oder Institutionen nachzuweisen haben oder maßgeblich bei dem Aufbau eines neuen Angebots mitgewirkt haben.

Das neue Ehrungssystem wurde von der Stadtverwaltung gemeinsam mit dem Beteiligungsbeirat der Stadt Pforzheim erarbeitet. Über die Ehrung entscheidet eine Jury bestehend aus Mitgliedern des Beteiligungsbeirats der Stadt Pforzheim und aus dem Geschäftsbereich Kommunikation und Internationales der Stadt Pforzheim, in dem das Bürgerschaftliche Engagement sowie das Ehrungswesen angesiedelt sind.

Bislang hat die Stadt gemeinsam mit dem Enzkreis jedes Jahr zum Internationalen Tag des Ehrenamtes am 5. Dezember eine Abendveranstaltung für Ehrenamtliche aus Pforzheim und dem Enzkreis organisiert.

Der Veranstaltungsort wechselte dabei jährlich zwischen Pforzheim und dem Enzkreis. Von Teilnehmenden aus Pforzheim wurde jedoch zunehmend der Wunsch geäußert, dass beim Ehrenamtstag auch klassische Ehrungen stattfinden sollten. Aufgrund der Tatsache, dass die Enzkreisgemeinden in der Regel eigene Ehrungsabende veranstalten gestaltet sich dieser Wunsch im ursprünglichen Format daher leider schwierig. Daraufhin haben sich Oberbürgermeister Peter Boch und Landrat Bastian Rosenau gemeinsam mit den Verantwortlichen in den Verwaltungen darauf verständigt, den gemeinsamen Ehrenamtstag einzustellen und stattdessen andere gemeinsame Formate für Ehrenamtliche zu veranstalten.

Ab sofort können Ehrungsvorschläge bei der Stadt Pforzheim online unter www.pforzheim.de/ehrungsabend eingereicht werden. Zudem gibt es die Möglichkeit das Formular per Post zugeschickt zu bekommen, welches per E-Mail unter buergerengagement(at)pforzheim.de oder telefonisch an 07231/ 39 21 31 angefordert werden kann. Ehrungsvorschläge können noch bis zum 6. März 2022 eingereicht werden.