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Bürgermeister Uhlig: Enzufergestaltung in der Innenstadt ist auf einem guten Weg

Die Enzufergestaltung im Bereich der Innenstadt wird seit vielen Jahren in Teilabschnitten vorangetrieben.

Die Enzufergestaltung im Bereich der Innenstadt wird seit vielen Jahren in Teilabschnitten vorangetrieben. Sie stellen ein „besonderes städtebauliches Potenzial für Pforzheim dar“, so Bürgermeister Alexander Uhlig bei der Freigabe des ersten Abschnitts der Neugestaltung der Jörg-Ratgeb-Straße. Gekommen waren neben Vertretern der Gemeinderats-Fraktionen auch Anlieger. Schwerpunkte der Neugestaltung lagen in der Vergangenheit zwischen der Rossbrücke und dem Lindenplatz. Mit dem Beginn des Sanierungsgebietes „Kaiser-Friedrich-Straße“ besteht nun die Möglichkeit, den Abschnitt der Jörg-Ratgeb-Straße westlich der Rossbrücke in Angriff zu nehmen. Am Donnerstagvormittag wurde der erste von zwei Bauabschnitten der Öffentlichkeit übergeben. Der zweite soll schon im Spätjahr dieses Jahres begonnen werden.

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Der nun fertig gestellte Abschnitt der Jörg-Ratgeb-Straße zwischen Turnstraße und Goethestraße ist etwa 135 Meter lang und umfasst die eigentliche Straßenfläche und die Böschung der Enz. Das Baufeld umfasst knapp 2.000 Quadratmeter. Befand sich früher hier eher eine „trostlose“ Straße, so präsentiert sich der Straßenabschnitt heute freundlich, mit schönen Gehwegbelägen und einer „Terrassenlandschaft“, die zum Betreten und Verweilen einlädt.

Baukosten rund 435.000 Euro

Die Bauarbeiten für diesen Abschnitt begannen im Oktober 2007, die Kosten belaufen sich auf rund 435.000 Euro. Die Gehwege der Straße wurden mit einem Betonpflaster mit hellem Granit gepflastert, gegliedert durch Bänder aus Porphyr-Kleinsteinpflaster. Die asphaltierte Fahrbahn ist beidseits mit abgesenkten Granitborden gefasst. Der Gehweg entlang der Enz wurde verbreitert und in der Mitte des Bauabschnitts zu einer kleinen Plattform in die Enzböschung aufgeweitet. Die Enzuferböschung wurde grundlegend umgestaltet. Beginnend unterhalb der Wasserlinie wurde aus Sandsteinblöcken eine Terrassierung ausgeformt. Das Bepflanzungskonzept baut auf den aus Altbestand erhaltenen Bäumen auf: drei Ahorne, eine große Trauer-Weide. Diese Pflanzungen wurden um neun Neupflanzungen ergänzt. Eine Hainbuchenhecke im östlichen Abschnitt säumt die steiler werdende Böschung.

Michael Strohmayer