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Amoklauf in Winnenden

Oberbürgermeisterin Augenstein ließ sich von Polizei unterrichten

Bei dem Amoklauf eines 17-Jährigen in Winnenden sind insgesamt 16 Menschen getötet worden. Bereits am späten Vormittag ist Oberbürgermeisterin Christel Augenstein vom Leitenden Polizeidirektor Burkhard Metzger informiert worden. Einer möglichen Verunsicherung von Schülern und Eltern in Pforzheim wurde und wird mit einer „Sicherheitsstrategie“ begegnet: „Am heutigen Mittwoch, morgen Früh und nach Schulende werden Dienst- und Streifenwagen der Polizei vor den Schulen in Pforzheim anwesend sein. Wir wollen Sicherheit vermitteln und gleichzeitig als Ansprechpartner zur Verfügung stehen“, äußern sich Oberbürgermeisterin Augenstein und Leitender Polizeidirektor Metzger gleichlautend. Es gelte, mögliche Sorgen der Pforzheimer Bevölkerung sehr ernst zu nehmen und angemessen zu reagieren. „Angesichts des furchtbaren Amoklaufs in Winnenden gilt unser Mitgefühl den Angehörigen in dieser schwierigen Stunde, ich finde fast keine Worte“, so die Oberbürgermeisterin.

Noch während des Amoklaufs hatte die Pforzheimer Polizei vier Kollegen des Kriseninterventionsteams nach Winnenden zur Unterstützung geschickt. Gleichzeitig wurden Interventionstrupps gebildet, um im Fall einer Verlagerung in den hiesigen Bereich schnell und angemessen reagieren zu können. Die Schulleiter und Schulleiterinnen wurden durch das Staatliche Schulamt informiert. Als sichtbares Zeichen der Trauer wurde am Pforzheimer Rathaus die Fahne auf Halbmast gesetzt.