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Alternative Energieformen im Fokus der SWP

Aufgrund zahlreicher Kundenanfragen reagieren die Stadtwerke und überprüfen ihre Ausbaupläne für das Gasnetz, worüber die Würmer Bevölkerung am Dienstag, 20. September, in der Würmtalhalle informiert wurde.

Gut 130 Bürgerinnen und Bürger sind der Einladung gefolgt, um zu erfahren, wie es in Würm in Sachen Erdgasversorgung weitergeht. Eine im Ortsteil zuvor durchgeführte Umfrage, wie auch die Abfrage vor Ort, bestätigte eine große Verunsicherung aufgrund der aktuellen Lage. Laut SWP gab es von den 266 Befragten 188 Rückläufer. Demnach sind noch 126 Haushalte unentschlossen und wollen sich nicht mehr ans Gasnetz anschließen lassen. 66 Haushalte haben nach wie vor Interesse, innerhalb von 2 und/oder 5 Jahren Erdgas abzunehmen. Ein wirtschaftlicher Ausbau, insbesondere der mit sehr hohen Investitionen verbundene Bau der Versorgungsleitung von Huchenfeld kommend, ist unter diesen Rahmenbedingungen für die Stadtwerke nicht mehr darstellbar. Die Stadtwerke versprachen, in enger Abstimmung mit Ortsverwaltung und Ortschaftsrat alternative Versorgungskonzepte für den Ortsteil zu erarbeiten. Danach soll entschieden werden, wie es mit der Wärmeversorgung in Würm weitergeht. Ungeachtet dessen gehen die Arbeiten an der Sanierung der Wasserleitungen weiter und forcieren die Stadtwerke einen flächendeckenden Ausbau des Glasfasernetzes in Würm und ihrem gesamten Versorgungsgebiet.
Oberstes Ziel ist, so die Vertreter der Stadtwerke, im Dialog mit den Kunden stets die bestmögliche Lösung zu finden. Dies gelte auch für die 19 bereits geschaffenen Gas-Hausanschlüsse in der Waldstraße und Hans-Thoma-Straße.