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Änderungen bei der Terminvergabe in der Kfz-Zulassungsstelle

Terminreservierung wird verpflichtend

©Stadt PforzheimFoto: Anna Friesen

Ab Donnerstag, 11. April, sind Termine in der Kfz-Zulassungsstelle Am Mühlkanal ausschließlich nach vorheriger Reservierung möglich. Buchungen können über das Online-Portal https://pforzheim.termine-reservieren.online/, per E-Mail an zulassungsbehoerde(at)pforzheim.de oder telefonisch unter der Nummer 07231 39-3269 vorgenommen werden. Die bisherige Möglichkeit, dienstagvormittags und donnerstagnachmittags ohne Termin Wartemarken zu ziehen, entfällt bis auf Weiteres.

Nach Möglichkeit findet ein Ausgleich durch die Einrichtung eines zusätzlichen Schalters statt. Durch eine verbesserte Koordination mittels Vorbuchungen und den weiteren Schalter ist es sogar möglich, künftig deutlich mehr Termine anbieten zu können. Terminanfragen werden täglich gesichtet und zeitnah beantwortet. Die Freigabe von flexiblen Terminkontingenten wird nach Personalverfügbarkeit geprüft.

Änderung als Reaktion auf Geschehnisse vom 4. April

Die Änderung erfolgt als Reaktion auf die Geschehnisse vom Nachmittag des 4. April, als eine verärgerte Menschenmenge versuchte, widerrechtlich in das Gebäude der Zulassungsstelle einzudringen und dabei Mitarbeitende massiv beleidigte und bedrohte. Grund für die Verärgerung war eine krankheitsbedingt kurzfristige Absage gebuchter Termine und die Begrenzung der Wartemarken an jenem Nachmittag auf 50 Stück. Alle Personen, deren Termin an diesem Tag abgesagt werden musste, und die sich an die Zulassungsstelle gewandt haben, haben einen zeitnahen Ersatztermin erhalten.

Erster Bürgermeister und Sicherheitsdezernent Dirk Büscher äußert sich zu den Vorfällen: „Wir bedauern, dass es letzte Woche kurzfristig zu Terminabsagen und eingeschränkter Verfügbarkeit bei der Zulassungsstelle gekommen ist. Das Szenario, dem unsere Mitarbeitenden dann aber ausgesetzt waren, tolerieren wir unter keinsten Umständen. Wir sind froh, dass niemand körperlich verletzt wurde, aber der Schock sitzt tief. Um unsere Mitarbeitenden vor solchen Geschehnissen zu schützen, haben wir uns entschlossen, bis auf Weiteres keine offenen Termine mehr anzubieten.“ Der unkontrollierte Publikumsandrang habe häufig zu langen Wartezeiten und Aggressionen unter der Kundschaft geführt. „Unsere Dienstleistungsorientierung endet dort, wo Pöbelei und Aggression beginnen.“