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SWP stellen provisorische Trafo-Station in der Leopoldstraße auf

Stromversorgung im gesamten Bereich während Abriss und Neubau Sinn-Leffers gesichert

© Stadt Pforzheim/Stefan Baust

Anstelle des ehemaligen Sinn-Leffers-Gebäudes zwischen Leopold-, Lamm- und Zerrennerstraße soll ein moderner Neubau mit Lebensmittelmarkt und Büroflächen für ein Sozialrathaus entstehen. Nun sind die vorbereitenden Leitungsarbeiten zum geplanten Abriss des Gebäudes einen entscheidenden Schritt weiter: Per Kran haben die Stadtwerke Pforzheim wie geplant vor dem Gebäude in der Leopoldstraße ihre provisorische Trafo-Station aufgestellt, die in der Zeit von Abriss und Neubau die Stromversorgung im gesamten Bereich sicherstellt. Im Gebäudeinneren befinden sich bislang noch zwei Trafo-Stationen der SWP, die als zentraler Knotenpunkt für die Stromversorgung rund um das Gebäude zuständig sind, sodass die SWP vor dem Abriss eine provisorische Alternative für die Stromversorgung einrichten müssen.

Mit ihrer Arbeit beginnen soll die etwa vier Tonnen schwere Trafo-Station in rund drei bis vier Wochen. Während einer kurzen Montage- und Umschaltphase werde es laut SWP zu einer minimalen Unterbrechung der Stromversorgung im Areal kommen. Mit ausreichend Vorlauf wollen die SWP auf betroffene Haushalte und Geschäfte zukommen. Voraussichtlich Ende August werden die Stadtwerke Pforzheim alle notwendigen Umschalt- und Vorbereitungsarbeiten abgeschlossen haben.

Die Umgestaltung des ehemaligen Sinn-Leffers-Gebäudes an der Leopoldstraße bietet die große Chance zur Attraktivierung und Aufwertung der Innenstadt an zentraler Stelle: Ein Investor will an der Stelle einen modernen Neubau errichten, in dem die Stadt Pforzheim Büroflächen für ein Sozialrathaus anmietet. Geplant ist weiterhin der Umzug des Lebensmittelmarkts vom Untergeschoss ins Erdgeschoss des neuen Gebäudes. „Wir haben jetzt die Chance, ein langjähriges Provisorium zu beenden und die Innenstadt an zentraler Stelle attraktiver zu gestalten“, hatte Oberbürgermeister Peter Boch im Sommer 2020 die Entscheidung des Gemeinderats kommentiert, grünes Licht für die Umgestaltung zu geben. Es sei dringend geboten, dass sich hier etwas bewege und der Bereich Zerrennerstraße/Leopoldstraße aufgewertet werde. „Durch den geplanten Umzug des Lebensmittelmarkts vom Untergeschoss ins Erdgeschoss wird zudem der Einzelhandelsstandort gestärkt.“ Darüber hinaus liegt ein weiteres Ziel in der Konzentration des Jugend- und Sozialamts in unmittelbarer Nähe zu den zentralen Rathäusern an insgesamt nur noch zwei Standorten. Bislang ist dieses Amt auf neun verschiedene Standorte verteilt. Die jetzige Unterbringungssituation des Amtes sei dauerhaft nicht tragbar.