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Stadt schließt Umbau der Haltestellen Pfälzerstraße ab

Busverkehr durch die Hohenzollernstraße läuft wieder wie gewohnt

Wieder wie gewohnt läuft der Betrieb des Busverkehrs durch die Hohenzollernstraße in der Nordstadt. Die Stadt Pforzheim hat den Umbau der Haltestellen „Pfälzerstraße“ abgeschlossen, lediglich einige Restarbeiten sind noch zu erledigen.

Der Umbau erfolgte im Rahmen des regulären Haltestellenprogramms der Stadt Pforzheim: Mit rund 440.000 Einsteigenden pro Jahr stand die Haltestelle auf der städtischen Prioritätenliste an erster Stelle. Mit der „Pfälzerstraße“ sind nun 33 Haltestellen im Stadtgebiet barrierefrei ausgebaut. „Damit kommt die Stadt ihrer gesetzlichen Verpflichtung nach, im öffentlichen Personennahverkehr Barrierefreiheit herzustellen“, sagt Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler. Der Umbau auf den sogenannten „Kasseler Sonderbord“ ermöglicht mit einer Bordsteinhöhe von achtzehn Zentimetern künftig den Ein- und Ausstieg in die Niederflurbusse nahezu ohne Stufen und Spalte. Ein Blindenleitsystem erleichtert den Zustieg für blinde und sehbehinderte Fahrgäste darüber hinaus.

„Gleichzeitig haben wir die Gelegenheit genutzt und das Umfeld der Haltestellen und angesichts der prominenten Lage damit die Nordstadt insgesamt städtebaulich angehoben“, sagt Schüssler. „Daher freuen wir uns über die ersten, sehr positiven Rückmeldungen von Bürgerinnen und Bürgern aus dem Stadtteil.“ Mit dem Umbau der Haltestellen hat das Grünflächen- und Tiefbauamt auch das verkehrliche Situation neu geordnet und die schon vorhandenen Querungshilfen deutlich vergrößert und aufgewertet. Durch eine neu eingebaute Gehwegnase auf der Südseite verengt sich die Fahrbahn an dieser Stelle auf je eine Spur in beide Fahrtrichtungen: Der Weg für querende Menschen wird deutlich kürzer, übersichtlicher und sicherer. Die Querungshilfen selbst sind nun breiter und tiefer, der Aufenthalt im Schutzbereich damit komfortabler und ebenfalls sicherer. Blindenleitsysteme an beiden Querungsstellen erhöhen Sicherheit und Komfort für blinde und sehbehinderte Mitmenschen zudem. Jeweils zwei in den Inselköpfen eingepflanzte Eisenholzbäume machen die Querungshilfen leichter erkennbar und gliedern den Straßenraum deutlicher. Die Querungshilfen bewirken auf diese Weise insgesamt auch als Tempobremsen eine höhere Sicherheit für den Fußverkehr. Auf der Südseite haben die Gehwege bereits neue, hochwertigere, einheitliche Beläge erhalten, während er auf der Nordseite derzeit nur mit einem provisorischen Belag versehen wurde – im unmittelbaren Umfeld des Bereichs sind durch die Sparkasse Baumaßnahmen geplant. Eine enge gegenseitige Abstimmung bei der Gestaltung der Außenanlagen des Sparkassenprojekts soll zu einer weiteren städtebaulichen Aufwertung beitragen.

Der Arbeiten stellten Baufirma und Bauleitung in dem stark befahrenen Abschnitt der Hohenzollernstraße vor große Herausforderungen. Die Arbeiten mussten abschnittsweise und mit hohem Abstimmungsaufwand erfolgen, damit die Zugänglichkeit der anliegenden Geschäfte immer gewährleistet war: Nicht immer war alles ohne Beeinträchtigungen oder Behinderungen machbar, mitunter musste bereits in den sehr frühen Morgenstunden vor Ladenöffnung gearbeitet werden. Ausdrücklich dankt die Stadt Pforzheim allen Arbeitenden sowie auch den Anliegern für das Verständnis.