Zum Inhalt springen
  • Bewölkt: 85-100% 11 °C
  • Kontrast
  • Leichte Sprache

Friedenslicht von Bethlehem - „Frieden überwindet Grenzen „

Friedenslicht von Bethlehem (Archivbild) - Foto: Deutsche Pfadfinderschaft Sankt Georg Pforzheim

Wie auch zahlreiche andere Veranstaltungen, findet die Aussendungsfeier des Friedenslichts aus Bethlehem in diesem Jahr nicht wie gewohnt statt. Traditionell wird das Friedenslicht jedes Jahr am dritten Adventssonntag von den Pfadfindern in das Alte Rathaus gebracht. Das Licht wird in diesem Jahr durch Oberbürgermeister Peter Boch, Dekanin Christiane Quincke und dem Leiter der katholischen Seelsorgeeinheit sowie stellvertretenden Dekan Georg Lichtenberger im Rathaus empfangen. Das diesjährige Motto der Aussendungsfeier lautet „Frieden überwindet Grenzen„ und passt damit zur pandemischen Lage, die derzeit den Alltag aller Bürgerinnen und Bürger bestimmt. Denn um die Pandemie zu meistern benötigt es ebenso viel an Stärke und Zielstrebigkeit, wie es benötigt um den Frieden zu wahren. „Für viele Bürgerinnen und Bürger symbolisiert das Licht von Bethlehem vor allem eines – Hoffnung. Und Hoffnung ist etwas, dass wir in diesen schwierigen Zeiten gut gebrauchen können“, so Oberbürgermeister Peter Boch. 

Auf seinem Weg zum Rathaus macht das Friedenslicht an sieben Stationen, die in der Stadt verteilt sind, Halt. Dort kann das Licht am 13. Dezember in der Zeit von 17 bis 19 Uhr abgeholt werden. Die Stationen befinden sich auf dem Marktplatz, am Hauptfriedhof, vor den Kirchen St. Franziskus, St. Elisabeth, Herz – Jesu, vor dem Theresiensaal im Arlinger sowie am Friedhofseingang in Eutingen. Traditionell holen die Pfadfinder das Licht aus Karlsruhe, ehe es auf die sieben Abholstationen zur Verteilung kommt. Unter www.dpsg-pforzheim.de kann die Aussendungsfeier mit Grußworten von Oberbürgermeister Peter Boch, Dekanin Christiane Quincke und dem stellvertretenden Denkan Georg Lichtenberger am Sonntag, 13. Dezember, verfolgt werden. 


Historie:
Das Licht aus der Geburtskirche in Bethlehem hat inzwischen seine Verbreitung von Österreich aus über ganz Europa und darüber hinausgefunden. Die Aktion begann über einen Aufruf im Österreichischen Rundfunk 1986 mit dem Ziel den Menschen um die Weihnachtszeit ein Zeichen der Hoffnung zu setzen. Die Pfadfinder brachten sich dann in diese Aktion die Flamme der Hoffnung und des Friedens in Städte und Dörfer zu tragen, ein. Daher entzündet noch heute ein Kind aus Österreich im November in der Geburtsgrotte in Bethlehem das Licht, das dann mit dem Flugzeug nach Wien gelangt und von dort aus in inzwischen über 90 Länder getragen wird. Ab der 90- er Jahre beteiligten sich die deutschen Pfadfinder an der Aktion. Auch bei der beliebten Adventsshow „Adventsfest der 100 000 Lichter“ brannte, wie bereits seit Jahren, das Licht der Hoffnung für Frieden unter den Menschen. Es findet inzwischen auch den Weg zur politischen Prominenz. So hat im vergangenen Jahr die, wie seit Jahren üblich, die Bundeskanzlerin Angela Merkel und unser Ministerpräsidenten Winfried Kretschmann das Licht der Hoffnung auf Frieden empfangen und weitergegeben. Auch in Pforzheim hat der Empfang des Friedenslichtes durch das Bürgermeisteramt inzwischen eine lange Tradition.