Zum Inhalt springen
  • Bewölkt: 85-100% 8 °C
  • Kontrast
  • Leichte Sprache

Einkommensbemessung für neue Kitabeiträge läuft auf Hochtouren

Für das im Sommer vom Gemeinderat beschlossene neue Beitragsmodell für Kindertageseinrichtungen läuft seit Ende Oktober die zentrale Einkommensbemessung bei der Stadt Pforzheim. Hierfür konnten Eltern bis Ende November ihre Selbstauskunft einreichen.

Etwa 2500 Eltern haben dies auch getan. Seit Wochen werden die Selbstauskünfte von Mitarbeiterinnen des Jugend- und Sozialamtes bearbeitet. Dabei werden sie auch von Kolleginnen und Kollegen aus anderen Abteilungen unterstützt. Trotzdem nimmt die Bearbeitung mehr Zeit in Anspruch als zunächst geplant. Dies liegt zum einen daran, dass bei einem großen Teil der Selbstauskünfte Nachfragen gestellt oder Unterlagen nachgefordert werden müssen. Zum anderen kam ein Großteil der Auskünfte erst knapp vor oder auch nach Abgabeschluss. Alle diese Selbstauskünfte sollen aber natürlich trotzdem berücksichtigt und bearbeitet werden. Schließlich wurde auch die Möglichkeit einer digitalen Einreichung der Unterlagen weniger stark genutzt als erwartet, was den Bearbeitungsaufwand noch einmal erhöht.

Damit wird auch der Versand der Schreiben später erfolgen, mit denen das festgesetzte Einkommen den Eltern mitgeteilt wird und welches die Eltern den Kinderta-geseinrichtungen zur Beitragsfestsetzung 
vorlegen. Die Träger wurden daher informiert, damit Eltern ihr Schreiben auch nach dem vorgesehen 
Abgabetermin in der Kita einreichen können.

Beitragseinzug erst im Februar 
Daher hat sich die Stadt bei den städtischen Einrichtungen dafür entschieden, den Januar-Beitrag nicht im Januar, sondern erst Mitte Februar einzuziehen und dieses Vorgehen auch den Trägern empfohlen. 
Die Stadtverwaltung bittet alle Eltern, die um weitere Informationen oder Unterlagen gebeten wurden, diese zeitnah einzureichen. Bürgermeister Frank Fillbrunn: „Wir bitten Eltern und Träger um Verständnis. Die Umstellung auf ein gänzlich neues System ist für alle Seiten mit hohem Aufwand verbunden. Ich 
versichere Ihnen jedoch, dass wir mit Hochdruck an der Einkommensbemessung arbeiten.“ Um eine 
möglichst schnellen Abschluss der Arbeiten zu erreichen, werden Eltern aktuell gebeten von Nachfragen, wann sie mit ihrer Bescheinigung rechnen können, abzusehen. 

„Ich denke, wir haben mit dem Vorschlag, den Januar-Beitrag erst im Februar ein-zuziehen, sowohl für die Träger als auch die Familien eine gute Lösung gefunden“ so Fillbrunn und schließt an: „Gleichzeitig geht ein großer Dank an die Träger für die Unterstützung bei der Umstellung durch sie selbst und ihre Einrichtungen vor Ort.“