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80. Gedenktag an die Deportation der badischen Juden nach Gurs

Stilles Gedenken

In diesem Jahr, am 22. Oktober, jährt sich das grausame Schicksal der deportierten badischen Juden nach Gurs zum 80. Mal. 5.400 badische Juden wurden 1940 von den Nationalsozialisten in das französische Internierungslager Gurs verschleppt. 195 von ihnen kamen aus Pforzheim. Die meisten Deportierten wurden von Gurs aus in die Vernichtungslager im Osten und damit in den Tod geschickt. Viel zu wenige überlebten und konnten sich in die Emigration retten.

Als Zeichen des stillen Gedenkens legten Kulturamtsleiterin Angelika Drescher und Stadtarchivleiterin Dr. Klara Deecke einen Trauerkranz am Gedenkstein am ehemaligen Hauptgüterbahnhof im Namen der Jüdischen Gemeinde und der Stadt Pforzheim nieder.

Die offizielle Gedenkveranstaltung wurde pandemiebedingt abgesagt und in den virtuellen Raum verlegt.

Unter www.pforzheim.de/gedenkfeier-gurs sind die per Video aufgezeichnete Rede von Oberbür-germeister Peter Boch sowie der Vortrag von Christina Klittich unter dem Titel „Bald sind wir wieder zusammen - Die Deportation der Pforzheimer Juden nach Gurs" abrufbar.