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NINA-WarnApp löst verspätet aus – Sirenen haben funktioniert

Die bundesweite Warnmeldung konnte nur verspätet zugestellt werden. Grund dafür ist laut Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe eine nicht vorgesehene zeitgleiche Auslösung einer Vielzahl von Warnmeldungen über MoWaS gewesen. Das im Vorfeld mit den beteiligten Partnern besprochene Auslösekonzept sah eine reine Auslösung durch den Bund mit MoWaS vor. Daran haben wir uns in der Integrierten Leitstelle Pforzheim-Enzkreis gehalten. Unsere Erfahrungen mit der WarnApp waren bei Ereignissen mit lokal begrenzten Auslösebereichen wie beispielsweise beim Trinkwasserausfall in Würm (2017) oder beim Bombenfund in der Südstadt (2019) jeweils positiv.

Die Sirenen sind nach wie vor ein wichtiger Bestandteil des Warnsystems. Nur mit ihnen lässt sich zu jeder Zeit ein schneller Weckeffekt erzielen. Die Ansteuerung erfolgt über unsere eigenen Funksysteme und ist unabhängig von der Verfügbarkeit des Internets bzw. des Handynetzes.

In Pforzheim gibt es mit 40 Sirenen ein nahezu flächendeckendes Sirenennetz zur Warnung der Bevölkerung. Lediglich aus einzelnen Bereichen erhielten wir gestern die Meldung, dass die Sirenenwarnung nicht hörbar gewesen sei. Die Wahrnehmbarkeit ist bei zunehmender Gebäudedichte und Gebäudehöhe, bei Verkehrslärm, bei modernen Schallschutzverglasungen u.s.w. immer schwieriger. Auch aus diesem Grund ist die Erweiterung im Zuge des Wachstums der Stadt geplant. Die Maßnahmen zur Warnung der Bevölkerung werden im Fachamt Feuerwehr, Bevölkerungs- und Katastrophenschutz durchgeführt.