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Büscher: „Unterlagen genau prüfen und in den Dialog mit möglichem Investor treten“

Eine eingereichte Interessensbekundung bei Investorensuche für Kombibad

Mit genau einer eingereichten Interessensbekundung ist das entsprechende Verfahren der Stadt Pforzheim bei der Suche nach möglichen Investoren für die Weiterentwicklung des Wartbergfreibades zu einem Kombibad zu Ende gegangen. „Wir werden die Unterlagen nun genau prüfen und dann auf einer soliden Grundlage in den Dialog mit dem möglichen Investor treten“, skizziert Pforzheims Bäderdezernent Dirk Büscher das weitere Vorgehen. Dabei gelte es dann zu klären, welche Vorstellungen von einem Kombibad auf dem Wartberg die Stadt und der Investor hätten. „Ich bin gespannt und freue mich auf den Dialog.“ Nach einer vorgelegten Referenz habe der Investor bereits einmal ein funktional vergleichbares Projekt umgesetzt, als sogenanntes „Public-Private Partnership“ allerdings nicht ohne öffentliche Gelder.

Im Januar 2020 hatte der Gemeinderat die Verwaltung durch einen Beschluss damit beauftragt, für den Standort Wartbergfreibad Gespräche mit Investoren zu führen und mit dem Ziel zum Abschluss zu bringen, das Wartbergfreibad zu einem Kombibad weiterzuentwickeln, das sowohl Sommer- als auch Winternutzung zulässt, ohne dies mit städtischen Eigenmitteln realisieren zu müssen. Die Betriebs- und Folgekosten dürfen nach dem Beschluss weder den Haushalt des EPVB noch den der Stadt belasten. Um die Interessen und den Bedarf der Pforzheimer Bevölkerung in Art, Größe und Nutzung der Wasserfläche abzubilden und mit den Interessen eines Investors möglichst nahe in Einklang zu bringen, soll ein Lenkungskreis eingesetzt werden, der neben dem von Verwaltungsseite aus zuständigen EPVB aus sechs Mitgliedern des Gemeinderats besteht, um abschlussfähige Gespräche mit einem möglichen Investor zu führen.