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Radkäfig mit Zugangssystem ergänzt Radboxen am Hauptbahnhof ab Juni

Stadt und miteinanderleben nehmen Radkäfig in Betrieb

Radkäfig
v.l.: Bürgermeisterin Sibylle Schüssler, Radverkehrsbeauftragter Tobias Welz, Amtsleiter des Grünflächen- und Tiefbauamt Stefan Auer, Geschäftsführer Norbert Bogner von miteinanderleben Service gGmbH und Kerstin Cee vom Gebäudemanagement.

Die Stadt Pforzheim und das gemeinnützige Unternehmen miteinanderleben service gGmbH ermöglichen sicheres Radparken am Hauptbahnhof. In der westlichen Unterführung stattet die Stadt Pforzheim die städtischen Fahrradabstellanlagen derzeit mit einem sicheren Zugangssystem via App aus, bevor miteinanderleben die Anlage wie angekündigt zum 1. Juni in Betrieb nimmt. Nach einer längeren Vorlaufphase mit kostenloser Nutzung steht der sogenannte „Radkäfig“ den Radlern ab dem kommenden Monat in der geplanten Form zur Verfügung: Die 100 Stellplätze auf rund 125 m² werden sowohl an Dauerparker als auch an Kurzzeitparker vermietet und zusätzlich zum digitalen Zugangssystem rund um die Uhr videoüberwacht. Darüber hinaus können Pedelecs oder E-Bikes mit dem eigenen Ladegerät kostenlos an einem der „Stromarme“ aufgeladen werden, die direkt an 68 der Abstellanlagen angebracht sind.

Die Einrichtung des Radkäfigs ist das Ergebnis einer intensiven Zusammenarbeit des städtischen Grünflächen- und Tiefbauamts, des Gebäudemanagements und des Amts für Umweltschutz. Mit dem Radkäfig will die Stadt Pforzheim den Radverkehr insgesamt fördern, ihn in Zukunft enger mit dem ÖPNV verknüpfen und ein zuverlässiges und sicheres Bike-and-Ride-Erlebnis ermöglichen. „Wir wollen und müssen unsere Mobilität fit für eine nachhaltige Zukunft machen. Dazu gehört unbedingt, dass wir die Bedinungen für den Radverkehr verbessern und den öffentlichen Nahverkehr weiter stärken“, sagt Pforzheims Bau- und Umweltbürgermeisterin Sibylle Schüssler. Diese Effekte könne man gegenseitig verstärken, indem beide Mobilitätssparten so eng wie möglich miteinander vernetzt würden, wo es möglich sei. Die Digitalisierung könne wie hier auch mit verhältnismäßig kleinen Bausteinen großen Nutzen bringen. Geschäftsführer Norbert Bogner von miteinanderleben ergänzt: „Als gemeinnütziger Dienstleister leisten wir hier mit einem verlässlichen und sicheren Angebot einen Beitrag auf dem Weg zu einem umweltfreundlicheren und gerechteren Stadtverkehr.“

Wer die Vorteile des Radkäfigs nutzen möchte, kann bei miteinanderleben künftig gegen Gebühr einen Stellplatz mieten. Buchung sind direktu unter www.bikeandridebox.de möglich, Fragen zur Anmietung beantwortet miteinanderleben unter radkaefig(at)miteinanderleben.de.

Daneben setzt die Stadt Pforzheim derzeit ein ganzes Bündel an Maßnahmen zur Aufwertung ihrer Bahnhofsunterführungen um. Dazu gehört eine neu installierte Beleuchtung im Radkäfig sowie zudem in den kommenden Wochen in beiden Bahnunterführungen im Bereich um die Treppenaufgänge zu den Gleisen 4 und 5. Neue Taubenschutznetze sollen hier zudem für mehr Sauberkeit sorgen. Eine Wegeführung über Bodenmarkierungen in erfrischender Farbgebung bietet anstelle der alten Wegweiser schon jetzt Orientierung über alle wichtigen innerstädtischen Ziele. So möchte die Stadt Pforzheim die beiden Unterführungen spürbar aufwerten und dadurch deren Bedeutung als Verbindungsachsen für den Fuß- und Radverkehr weiter stärken.