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Europa aktuell“: Evelyne Gebhardt, MdEP im Gespräch

Im Rahmen der Online-Veranstaltungsreihe „Europa aktuell“ sprach Evelyne Gebhardt, MdEP und Vorsitzende der Europa-Union Baden-Württemberg über ihre Arbeit im Europäischen Parlament.

Evelyne GEBHARDT
Portrait of Evelyne GEBHARDT
©Foto: Jennifer Jacquemart
Evelyne GEBHARDT
Portrait of Evelyne GEBHARDT
©Foto: Jennifer Jacquemart

Die Bandbreite der Themen, zu denen Evelyne Gebhardt etwas zu sagen hat, ist riesig. Bereits seit 1994 sitzt sie im Europäischen Parlament und legt dort ihren Fokus auf den Verbraucherschutz und die soziale Ausgestaltung des Binnenmarktes.

„Durch den Ausbruch der Corona-Pandemie hat sich die Arbeit im Europäischen Parlament komplett verändert“, so Gebhardt. Während im Ausschuss Themen wie die zukünftige Partnerschaft mit dem Vereinigten Könrigreich oder die ethischen Aspekte von künstlicher Intelligenz beraten werden, drehen sich die meisten Gespräche außerhalb der Sitzungssäle – wie überall – um die Corona-Pandemie.

„Und in dieser Situation, wenn plötzlich die Grenzen geschlossen sind und wir Freunde nicht mehr sehen können“, so betont es die überzeugte Europäerin Evelyne Gebhardt, „merken wir was uns an Europa fehlt. Unsere Freiheiten und die Grenzenlosigkeit sind hohe Werte die wir schützen und weiterentwickeln müssen.“

Die deutsch-französischen Beziehungen sind Evelyne Gebhardt, die in Paris geboren wurde, dabei ein besonderes Anliegen. Sie sieht in dem von Angela Merkel und Emmanuel Macron vorgeschlagenen Hilfsprogramm eien große Chance und ein starkes Zeichen europäischer Solidarität. Dabei ist sie zuversichtlich, dass die Europäische Union gestärkt aus der Krise hervorgeht, wie dies auch bereits in der Vergangenheit geschehen ist.

Den Auftakt der Reihe machte Gunther Krichbaum, MdB und Vorsitzender des Europaausschusses im Deutschen Bundestag.

„Ich bedanke mich ganz herzlich sowohl bei Frau Gebhardt, als auch bei Herrn Krichbaum für Ihre Teilnahme an unserer Veranstaltungsreihe. Es ist mir wichtig als Oberbürgermeister klar zu benennen, dass unsere Zukunft in einem vereinten Europa und einer starken Europäischen Union liegt“, bekräftigt Peter Boch. „In Zeiten, in denen Verschwörungstheorien und Fake News zunehmen, setzen wir als Stadt Pforzheim auf den Austausch mit Entscheidungsträgern. So ermöglichen wir unseren Bürgerinnen und Bürgern ihre Fragen zu stellen und sich ein eigenes Bild zu machen. Mit diesem Angebot zur Information und demokratischen Auseinandersetzung leistet unsere Europabeauftragte, Anna-Lena Beilschmidt, hervorragende Arbeit“, fährt Boch fort.

Die Veranstaltungsreihe findet in Kooperation mit dem Ministerium der Justiz und für Europa Baden-Württemberg statt, das die Veranstaltungen auch finanziell fördert. Weiter kooperiert die Stadt Pforzheim mit der Europa-Union Pforzheim-Enzkreis sowie der AG „EU und Kommunales“ des Landesverbands.