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Ausstellung „Kindheitsträume – aus Pforzheimer Sammlungen“

Vernissage im Stadtmuseum am Sonntag, 1. Dezember

Die Ausstellung „Kindheitsträume – aus Pforzheimer Sammlungen“ lässt ebenjene vergangenen Kinderträume im Stadtmuseum wieder aufleben. Sie lässt Erinnerungen wach werden an ferne Kindertage und zeigt Spielzeug, das mancher noch aus seiner eigenen Kindheit kennt. Puppen, Tretautos, Bilderbücher, Stofftiere, Baukästen, Puppenwagen, Kaufläden, Handpuppen, Eisenbahnen, Tretroller, Spielzeugherde, Dampfmaschinen, Teddybären, Blechspielzeug, Puppenstuben, Brettspiele: All dies lässt Kinderherzen höher schlagen. Es ist eine Welt im kleinen, die auch Erwachsene bezaubert und verzaubert. Zur Vernissage am Sonntag, 1. Dezember, um 11.30 Uhr lädt die Stadt Pforzheim alle interessierten Bürgerinnen und Bürger herzlich ein. Nach einer Begrüßung durch Kulturamtsleiterin Angelika Drescher führt Kuratorin Christina Klittich in die Ausstellung ein.

Alte Spielzeuge sind nostalgische Zeitzeugen früherer Kinderwelten. Schon seit jeher üben Spielsachen eine große Faszination auf Kinder aus. Überhaupt ist Spielen ein fester Bestandteil der menschlichen Kultur: So finden sich in der Geschichte unzählige Hinweise auf Spiele und Spielzeuge. Sie nahmen gesellschaftliche Strömungen und technische Erfindungen ihrer jeweiligen Zeit auf, denn die Hersteller reagierten immer sehr schnell auf die neuesten Ereignisse.

Spielzeug soll in erster Linie die Wünsche und Interessen der Kinder ansprechen. Gleichwohl sind es hauptsächlich Erwachsene, die Spielzeug einerseits herstellen und andererseits für die Kinder auswählen. Zu allen Zeiten dienten Kinderspiele der Vorbereitung auf das Erwachsenenleben und verfolgten ganz bestimmte Erziehungsideale. In den bürgerlichen Familien der Neuzeit waren sie eine wichtige Vorbereitung auf die Übernahme geschlechterspezifischer Rollen: Während Baukästen, Ritterburgen, Kaufmannsläden und Spielzeuggewehre den Jungen vorbehalten blieben, sollten Mädchen mit Puppen und Puppenstuben, Spielzeugherden und Nähmaschinen ihre spätere Aufgabe als Hausfrau üben.

Die Ausstellung ist vom 1. Dezember 2019 bis  2. Februar 2020 während der üblichen Öffnungszeiten im Stadtmuseum Pforzheim zu sehen: mittwochs und donnerstags von 14 bis 17 Uhr, an Sonn- und Feiertagen von 10 bis 17 Uhr. Weitere Infos zur Ausstellung sind unter www.pforzheim.de/stadtmuseum zu finden.