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Auszubildende von Stadt und Landratsamt schlüpfen in die Rollen von Europapolitikern

Planspiel Europa „Destination Europe“

„Destination Europe“, ein Planspiel zur Asyl- und Flüchtlingspolitik in Europa. So lautet der Titel des diesjährigen Planspiels, an dem Auszubildende und der Stadt Pforzheim und des Landratsamtes am Mittwoch, 6. November, im Rathaus teilgenommen haben. Europabeauftragte Anna-Lena Beilschmidt begrüßte die jungen Teilnehmer und erklärte zunächst die Bedeutung Europas für die Stadt Pforzheim. Auch Oberbürgermeister Peter Boch ließ es sich nicht nehmen den Nachwuchs zu begrüßen: „Pforzheim ist Teil des Mosaiks von Europa und dadurch sind auch Städtepartnerschaften und Freundschaften enorm wichtig für ein friedliches Zusammenleben in Europa“.

Im Anschluss daran begann die Simulation; die Jugendlichen schlüpften dabei in die Rolle von Europaabgeordneten, Ministern sowie Mitgliedern der EU-Kommission. In diesem Jahr debattierten sie über die Europäische Asyl- und Flüchtlingspolitik. Bisher ist für Asylsuchende jeweils der EU-Staat zuständig, den die Flüchtlinge als erstes erreichen, aber ist diese Regelung noch praktikabel und verantwortbar? Hierzu entwickelten die Auszubildenden einen Lösungsansatz.

Ziel des Planspiels war es, den Jugendlichen einen Einblick in die Entscheidungsprozesse auf europäischer Ebene zu geben und die Arbeitsweise des höchsten EU-Entscheidungsgremiums aufzuzeigen. Die Veranstaltung ist ein Kooperationsprojekt des Instituts für internationale Bildung Düsseldorf zusammen mit der Landeszentrale für politische Bildung Baden-Württemberg und des Europabüros der Stadt Pforzheim.