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Jugendliches Engagement in Sachen Eichenprozessionsspinnern

Fünf Jugendliche der Kursstufe 1 am Reuchlin Gymnasium haben sich im Rahmen ihres TheoPrax Seminarkurses im vergangenen Schuljahr mit Eichenprozessionsspinnern beschäftigt. Das Ergebnis ihrer Arbeit haben sie vorgestellt:

Infoflyer und Plakate mit Warnhinweisen. Die Materialien entstanden durch intensive Recherche der Jugendlichen und in enger Zusammenarbeit mit dem Wildpark Pforzheim, der das Projekt in Auftrag gab. Im nächsten Frühjahr sollen die Flyer und Plakate im Wildpark, an Schulen und in Kindergärten verteilt und aufgehängt werden.

"Im Flyer steht, was es mit den Eichenprozessionsspinnern auf sich hat und wie man sich verhalten kann, um ein Risiko zu minimieren. Wenn man das weiß muss man keine Angst vor ihnen haben", erklären die Schüler, für die der TheoPrax Seminarkurs eine echte Bereicherung ist. Mit der Unterstützung von Fraunhofer ICT als Dachorganisation und den Lehrkräften Corinne Frey und Peter Schmidt stehen sie in engem Kontakt mit Firmen und entwickeln eigene Ideen. Letztlich können sie die Ergebnisse an Stelle ihrer mündlichen Abiturprüfung werten lassen. Im Fall der fünf Jugendlichen des Reuchlin Gymnasiums ein sehr spannendes, wichtiges und aktuelles Thema! 

Auch Carsten Schwarz vom Wildpark schätzt die Aufklärungsarbeit der Jugendlichen. Für ihn stellt sie die erste von drei Säulen in der Bekämpfung der Eichenprozessionsspinner dar. Die zweite Säule stützt sich auf die Vorbeugung des Befalls durch prophylaktische Behandlung der Bäume, die dritte auf die tatsächliche Behandlung des Befalls durch Hitze oder Biozide.