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Förderbescheid des Landes Baden-Württemberg ermöglicht „optimalen Start“

Sanierungsgebiet „SSP Nordstadt II“ - Bahnunterführungen als Auftakt

Durch einen Förderbescheid in Höhe von 4,67 Millionen Euro als Anfinanzierung hat das Regierungspräsidium Karlsruhe den Antrag der Stadt Pforzheim auf Annahme in das Bund-Länder-Förderprogramm „Stadt- und Ortsteile mit besonderem Entwicklungsbedarf – die Soziale Stadt“ genehmigt. Im vergangenen Jahr hatte die Stadt Pforzheim unter anderem mit breit angelegter Bürgerbeteiligung Voruntersuchungen weiter Teile der Nordstadt zur Vorbereitung eines Sanierungsgebiets unternommen. In Zusammenarbeit mit den städtischen Ämtern und den sozialen Akteuren im Stadtteil hatte die beim Planungsamt angesiedelte Sanierungsstelle ein Entwicklungskonzept erarbeitet, das im Oktober 2018 in einen Förderantrag gemündet war. In diesem ersten Schritt steuern Bund und Land 2,8 Millionen Euro aus dem Soziale-Stadt-Programm bei.

Baubürgermeisterin Sibylle Schüssler freut sich über dieses deutliche Signal der Landesregierung für die Entwicklung der Nordstadt: „Das ist ein optimaler Start! Die Höhe der bereitgestellten Mittel ermöglicht uns eine zügige Umsetzung des integrierten Entwicklungskonzeptes für die Nordstadt.“ Die erforderlichen Haushaltsmittel seien im kürzlich beschlossenen Doppelhaushalt und der damit verbundenen mittelfristigen Finanzplanung enthalten, sodass nach Rechtskraft des Haushaltes mit der Umsetzung erster Projekte begonnen werden könne.

Die Stadt Pforzheim beabsichtigt, in den nächsten neun Jahren zusammen mit der Bevölkerung, den Gewerbetreibenden und sozialen Akteuren in der Nordstadt das breit gefächerte Handlungskonzept für den Stadtteil zügig umzusetzen. Ziel ist die Entwicklung eines lebendigen, kreativen und urbanen Quartiers, das die bereits vorhandene Lebensqualität in der Nordstadt nochmals deutlich steigert.

Als erster wichtiger Baustein soll die Aufwertung der stark in die Jahre gekommenen Bahnunterführungen rasch angegangen werden. Diese bilden ganz zentrale fußläufige Zugangswege zur Nordstadt. „Hier hat das städtische Grünflächen- und Tiefbauamt erste Planungsüberlegungen zusammengetragen, die für eine freundliche und angstfreie Atmosphäre in den jeweiligen Gängen sorgen können“, blickt Sibylle Schüssler voraus. So sollen möglichst kurzfristig erste sichtbare Effekte erzielt und umgesetzt werden.

Die Sanierungsstelle der Stadt Pforzheim hat auch für die weitere Projektarbeit eine intensive Bürgerbeteiligung vorgesehen. Interessierte Bürgerinnen und Bürgern können sich mit Fragen oder Anregungen gerne an Reinhard Maier (Telefon 07231 39-2285 oder Sanierungsstelle@pforzheim.de) und Martin Eisenhauer (Telefon 07231 39-2197) wenden.