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Fünf Einsätze in der Nachtschicht

Die Nachtschicht der Pforzheimer Berufsfeuerwehr musste gemeinsam mit der Freiwilligen Feuerwehr zu mehreren Einsätzen ausrücken, bei denen es jedoch nicht zu größeren Schäden gekommen ist.

Um 21.26 Uhr wurde der Integrierten Leitstelle ein Kaminbrand in der Steubenstraße gemeldet. Der Einsatzleiter konnte schnell eine Entwarnung geben, es gab weder einen Brand noch einen technischen Defekt an der Heizungsanlage; die Rauchentwicklung war rein betriebsbedingt.

Um 22:45 Uhr wurde die Feuerwehr zu einem Containerbrand in die Nordstadt gerufen, der schnell gelöscht werden konnte.

Um 0:35 Uhr kam es zu einer weiteren Feuermeldung. Auch hier handelte es sich um eine Rauchentwicklung aus einer Heizungsanlage, die kein Eingreifen der Feuerwehr erforderlich machte.

Um 3:17 Uhr meldete ein Anrufer die Auslösung eines Rauchwarnmelder in der Nachbarwohnung. Da bereits Brandgeruch wahrnehmbar war und auf Klopfen niemand geöffnet hat, alarmierte die Integrierte Leitstelle neben dem Löschzug der Feuerwehr auch den Rettungsdienst. Die Feuerwehr musste die Wohnungstür aufbrechen. Dort wurden angebrannte Speisen auf dem Herd festgestellt, der tief schlafende Wohnungsinhaber wurde aus der verrauchten Wohnung verbracht und dem rettungsdienstlich versorgt.

Kurz vor der Wachablösung wurde um 7:02 Uhr der Gefahrgutzug der Feuerwehr zu einem Ammoniakgeruch in eine Firma gerufen. Mit speziellen Chemikalienschutzanzügen ausgerüstete Trupps gingen zur Erkundung vor und fanden in einem Kellerraum eine versehentlich geöffnete Gasflasche mit Ammoniak. Diese konnte schnell geschlossen und somit eine weitere Ammoniakfreisetzung verhindert werden. Die erforderlichen Lüftungsmaßnahmen dauerten über zwei Stunden.