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Bachstunden mit Gast aus Irkutsk

Zum Auftakt der diesjährigen Bachstunden-Reihe an der Pforzheimer Stadtkirche spielt der russische Komponist Dechebal Grigorutsa zusammen mit Bezirkskantor Christian Stähr ein Orgel-Konzert das an das Ende des 2. Weltkrieges am 8. Mai 1945 erinnert.

Mit einem Konzert zum Ende des 2. Weltkriegs vor 70 Jahren startet am Mittwoch, 6. Mai um 19.00 Uhr die diesjährige Bachstunden-Reihe an der Pforzheimer Stadtkirche. Zu Gast ist der russische Komponist Dechebal Grigorutsa, der vom 4. bis 8. Mai in Pforzheim zu Gast ist. Der 1968 in Irkutsk geborene Künstler ist neben seiner Tätigkeit als Komponist und Dozent auch Solist bei der Irkutsker Philharmonie. Zum Auftakt der diesjährigen Bachstunden-Reihe spielt er mit Bezirkskantor Christian Stähr ein Orgel-Konzert, das an das Ende des 2. Weltkrieges am 8. Mai 1945 erinnert. Dabei stehen sich Musik und Psalmtexte gegenüber, die den Abend, in mehreren Sprachen gelesen, durchziehen. Grigorutsa spielt dazu passende eigene Orgelkompositionen, Christian Stähr spielt Werke von Felix Mendelssohn, Jehan Alain und Georg Böhm. Der Irkutsker Musiker freut sich auf seinen Besuch in Pforzheim und die Begegnungen mit der Deutsch-Russischen Gesellschaft. Besonders interessiert ist er an dem Austausch mit deutschen Musikern.“Mit einem deutschen Kollegen in der Partnerstadt aufzutreten ist eine große Freude für mich“. Stähr zeigt sich gespannt auf ein atmosphärisch dichtes Programm zum Auftakt der Bachstunden. Auch in den darauf folgenden Wochen gibt es jeden Mittwoch um 19.00 Uhr ein Konzert mit einer Stunde Dauer, bei den vor allem die Ensembles der Stadtkirche auftreten. Der Eintritt zu den Bachstunden ist frei, allerdings wird um Spenden gebeten, um die Musik an der Stadtkirche und die Konzertreihe zu finanzieren.

So gibt es am 13. Mai, am Vorabend zu Himmelfahrt, das „Himmelfahrts-Oratorium“ von Johann Sebastian Bach, gesungen von Motettenchor und Jugendkantorei, und am 20. Mai spielen das Bläserensemble und Christian Stähr (Orgel) ein gemeinsames Programm. In den Pfingstferien wird die Reihe mit externen Künstlern weitergeführt: Am 27. Mai gibt es „Wege der Empfindsamkeit“ mit Violoncello (Barbara Noeldeke) und Gambe (Heike Hümmer), am 3. Juni spielen Michael Ewers (Violine) und Sabrina von Lüdingshausen (Harfe) . Der Motettenchor singt am 10. Juni Musik aus vier Jahrhunderten, das Bachorchester spielt eine Woche später auf historischen Instrumenten Musik von Telemann und Gentili. Bei der letzten regulären Bachstunde am 24. Juni spielen und singen die Kurrende-Gruppen das Musical „Daniel in der Löwengrube“. In Fortsetzung der Bachstunden gibt es am Mittwoch, 1. Juli ein Oratorienchor-Konzert mit Psalmvertonungen von Felix Mendelssohn Bartholdy und E. T. A. Hoffmann.