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Reinigungsroboter „Ansgar“ sorgt für saubere Grünflächen in der Stadt

Autonome Unterstützung

Der Amtsleiter der Technischen Dienste Jürgen Förschler, Oberbürgermeister Peter Boch, Alexander Metzler sowie Jens Hartmann von den Technischen Diensten präsentieren gemeinsam mit dem Geschäftsführer der Firma Angsa Robotics Bilal Tariq (Mitte) den autonomen Reinigungsroboter.
©Stadt PforzheimFoto: Laura Schaier

Mit seinen vielen Grünflächen ist Pforzheim unter den Top 5 der Städte in Deutschland mit den meisten Grünflächen. Goldwert für Klima und Naherholung, aber auch pflegeintensiv. Um die Technischen Dienste zu unterstützen, ist künftig ein autonomes Reinigungsgerät der Firma Angsa Robotics auf den Grünflächen der Stadt unterwegs und sammelt selbst kleinteiligsten Müll auf. Neben Berlin ist Pforzheim die zweite Stadt in Deutschland, die das Gerät einsetzt. „Ansgar – wie wir unseren neuen ‚Mitarbeiter‘ getauft haben – wird uns künftig bei der Reinigung von Grünflächen und Sportplätzen in Pforzheim unterstützen“, erklärt Oberbürgermeister Peter Boch. „Der Reinigungsroboter ist in der Lage, selbst den kleinteiligsten Müll wie Glasscherben und Zigarettenreste einzusammeln. Dabei schafft das Gerät mit nur einer Akkuladung eine Fläche von gut 6.000 m².“ Er habe außerdem ein Fassungsvermögen von rund 10 Litern. „Wir reden hier von dem Fassungsvermögen eines herkömmlichen Putzeimers. Was in Relation betrachtet eine ganze Menge ist.“

Im Einsatz soll Ansgar zukünftig analog zu den Arbeitszeiten der Technischen Dienste ausrücken. Dabei wird ein sogenannter Einsatzleiter bestimmt, der das akkubetriebene Gerät jeden Tag an die Grünflächen fährt, auf denen der Roboter zum Einsatz kommen soll. Dieser kann dann bequem vom Büro aus am PC gesteuert werden und eine Meldung geht ein, sobald der Müllbehälter voll ist. „Es besteht sogar die Möglichkeit, dass wir uns via Echtzeitübertragung per Kamera direkt auf das Gerät schalten. So können wir immer wieder stichprobenartig kontrollieren, dass das Gerät im Einsatz und alles in Ordnung ist“, erklärt Alexander Metzler, Sachgebietsleiter der Stadtreinigung bei den Technischen Diensten. Neben einer Liveschaltung sei es außerdem möglich, die genaue Müllmenge zu erfahren und auch was genau gesammelt wurde. „So können wir nach einem gewissen Zeitraum, eine Auswertung vornehmen und die Einsatzorte besser koordinieren.“ Abends wird der Roboter dann vom zuständigen Einsatzleiter wieder eingesammelt und im Betriebshof wieder für den nächsten Tag aufgeladen. „Alles in allem eine gute Anschaffung, die dabei unterstützt unser Pforzheim noch sauberer zu gestalten und die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Technischen Dienste entlastet. So können wir Personalressourcen schonen und diese an anderer Stelle sinnvoll einsetzen“, erläutert Oberbürgermeister Peter Boch.