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Zirkus-Kita erhält Betriebserlaubnis

Neues Konzept einmalig in Deutschland

©Christian SchweizerFoto: Stadt Pforzheim

In Pforzheim hat mit dem Naturkindergarten mit Schwerpunkt Zirkus in der Pforzheimer Hercyniastraße eine deutschlandweit einmalige Betreuungseinrichtung durch das Landesjugendamt (KVJS) seine Betriebserlaubnis erhalten. Bei einem Besuch vor Ort in der grünen Oase machte sich Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn ein Bild von der Kita und gratulierte der Initiatorin des zweigruppigen Kindergartens mit zirkuspädagogischem Schwerpunkt, Karlotta Nübold sowie Cornelia Wolff, Abteilungsleiterin im Jugend- und Sozialamt, zum Erreichten. „Ich freue mich sehr, dass wir in Pforzheim ein solches bundesweit einmaliges Konzept umsetzen konnten“, so Fillbrunn. „Die Zirkuspädagogik kann den Kindern nicht nur dabei helfen, ihre motorischen Fähigkeiten zu trainieren, sondern sie schult auch die sozialen Kompetenzen.“ Für die Stadt sei diese Kita zudem ein weiterer wichtiger Schritt beim Ausbau der dringend benötigten Betreuungsplätze, betont Bürgermeister Fillbrunn.

 

Der Naturkindergarten in der Hercyniastraße ist als Kindergarten mit zwei Ganztagsbetreuungsgruppen für insgesamt 40 Kinder ausgelegt. Gestartet wird zuerst mit einer Gruppe: So können bald die ersten Kinder auf dem 3.500 Quadratmeter großen Areal spielen. Die zweite Gruppe soll dann schnellstmöglich folgen, sobald die notwendigen Fachkräfte zu deren Betreuung an Bord sind. Auf dem grünen, von Bäumen gesäumten Wiesengrundstück stehen für die Kinder ein renoviertes und umgebautes Bestandshäuschen, ein frisch eingerichteter Schlafwagen sowie ein Container mit Sanitäranlagen und eine sogenannte „Zirkabe“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen Holzbau, der an eine Art Zirkuszelt erinnert und der unter anderem eine Schaukel und ein Vertikaltuch beherbergt. Dazu kommt noch ein mobiles Zirkuszelt, das auf dem großen Grundstück ebenfalls seinen Platz findet.

 

„Zirkusprojekte fördern motorische Fähigkeiten und soziale Kompetenzen“, erklärt Karlotta Nübold. „Darum werden sie auch in der Sozialarbeit mit Kindern gern in Form von Projekten eingesetzt. Zirkus ist dabei mehr als „nur“ Sport und Körperbeherrschung. Es geht darum, in andere Rollen zu schlüpfen, Grenzen zu überwinden, miteinander in Kontakt zu treten“. Ähnlich wie bei Theater- und Erlebnispädagogik sei die Zielsetzung das Erleben positiver Erfolge, die Stärkung des Selbstvertrauens und der Gruppenfähigkeit der Kinder. Cornelia Wolff hebt ergänzend die Erfahrung Nübolds hervor: „Karlotta Nübold bringt viel Projekterfahrung durch über 15 Jahre Mitwirkung beim Zirkus Maccaroni in Karlsruhe mit und ist ausgebildete Zirkus- und Theaterpädagogin sowie aktive Vorständin in der Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik.“ Der Träger, die Zirkuskindergarten gGmbH, arbeitet mit dem seit 20 Jahren aktiven Architekturbüro Nübold Architekten GmbH Karlsruhe zusammen, der auch Zirkusjurten projektiert und bereits an Regel-Kita-Neubauten in Pforzheim beteiligt war.

 

Neben dem neuen Kindergarten in der Hercyniastraße gibt es in der Stadt bereits einige weitere Naturkindergartengruppen. Dazu zählen unter anderem die Waldorf-Naturkitagruppe, die Bauernhofkita am Wolfsberg, die tiergestützte, intergenerative Naturkita in der Nordstadt und Waldkindergärten am Wildpark und in Eutingen.

In Pforzheim hat mit dem Naturkindergarten mit Schwerpunkt Zirkus in der Pforzheimer Hercyniastraße eine deutschlandweit einmalige Betreuungseinrichtung durch das Landesjugendamt (KVJS) seine Betriebserlaubnis erhalten. Bei einem Besuch vor Ort in der grünen Oase machte sich Sozialbürgermeister Frank Fillbrunn ein Bild von der Kita und gratulierte der Initiatorin des zweigruppigen Kindergartens mit zirkuspädagogischem Schwerpunkt, Karlotta Nübold sowie Cornelia Wolff, Abteilungsleiterin im Jugend- und Sozialamt, zum Erreichten. „Ich freue mich sehr, dass wir in Pforzheim ein solches bundesweit einmaliges Konzept umsetzen konnten“, so Fillbrunn. „Die Zirkuspädagogik kann den Kindern nicht nur dabei helfen, ihre motorischen Fähigkeiten zu trainieren, sondern sie schult auch die sozialen Kompetenzen.“ Für die Stadt sei diese Kita zudem ein weiterer wichtiger Schritt beim Ausbau der dringend benötigten Betreuungsplätze, betont Bürgermeister Fillbrunn.

 

Der Naturkindergarten in der Hercyniastraße ist als Kindergarten mit zwei Ganztagsbetreuungsgruppen für insgesamt 40 Kinder ausgelegt. Gestartet wird zuerst mit einer Gruppe: So können bald die ersten Kinder auf dem 3.500 Quadratmeter großen Areal spielen. Die zweite Gruppe soll dann schnellstmöglich folgen, sobald die notwendigen Fachkräfte zu deren Betreuung an Bord sind. Auf dem grünen, von Bäumen gesäumten Wiesengrundstück stehen für die Kinder ein renoviertes und umgebautes Bestandshäuschen, ein frisch eingerichteter Schlafwagen sowie ein Container mit Sanitäranlagen und eine sogenannte „Zirkabe“ zur Verfügung. Dabei handelt es sich um einen Holzbau, der an eine Art Zirkuszelt erinnert und der unter anderem eine Schaukel und ein Vertikaltuch beherbergt. Dazu kommt noch ein mobiles Zirkuszelt, das auf dem großen Grundstück ebenfalls seinen Platz findet.

 

„Zirkusprojekte fördern motorische Fähigkeiten und soziale Kompetenzen“, erklärt Karlotta Nübold. „Darum werden sie auch in der Sozialarbeit mit Kindern gern in Form von Projekten eingesetzt. Zirkus ist dabei mehr als „nur“ Sport und Körperbeherrschung. Es geht darum, in andere Rollen zu schlüpfen, Grenzen zu überwinden, miteinander in Kontakt zu treten“. Ähnlich wie bei Theater- und Erlebnispädagogik sei die Zielsetzung das Erleben positiver Erfolge, die Stärkung des Selbstvertrauens und der Gruppenfähigkeit der Kinder. Cornelia Wolff hebt ergänzend die Erfahrung Nübolds hervor: „Karlotta Nübold bringt viel Projekterfahrung durch über 15 Jahre Mitwirkung beim Zirkus Maccaroni in Karlsruhe mit und ist ausgebildete Zirkus- und Theaterpädagogin sowie aktive Vorständin in der Bundesarbeitsgemeinschaft Zirkuspädagogik.“ Der Träger, die Zirkuskindergarten gGmbH, arbeitet mit dem seit 20 Jahren aktiven Architekturbüro Nübold Architekten GmbH Karlsruhe zusammen, der auch Zirkusjurten projektiert und bereits an Regel-Kita-Neubauten in Pforzheim beteiligt war.

 

Neben dem neuen Kindergarten in der Hercyniastraße gibt es in der Stadt bereits einige weitere Naturkindergartengruppen. Dazu zählen unter anderem die Waldorf-Naturkitagruppe, die Bauernhofkita am Wolfsberg, die tiergestützte, intergenerative Naturkita in der Nordstadt und Waldkindergärten am Wildpark und in Eutingen.