Zum Inhalt springen
  • Bewölkt: 85-100% 19 °C
  • Kontrast
  • Leichte Sprache

Abschnittsweise Vollsperrung der Zerrennerstraße in den Pfingstferien

Neue Querungsstellen werden asphaltiert

Straßenschild Achtung Baustelle©Stadt PforzheimFoto: Pressestelle

Die Umgestaltung der Zerrennerstraße geht in die nächste Bauphase: Während der Pfingstferien wird von Dienstag, 21. Mai bis einschließlich Sonntag, 2. Juni gebaut und die vier Querungsstellen erhalten ihre endgültige Beschichtung. Dafür muss die Zerrennerstraße in diesem Zeitraum zwischen Waisenhausplatz und Goethestraße abschnittsweise voll gesperrt werden. Die bis zu 10 Meter breiten, gut sichtbaren Querungshilfen sollen künftig eine leichtere und barrierefreie Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Kulturangebot am Waisenhausplatz sowie dem Enzufer schaffen. Um die Verkehrsteilnehmenden so wenig wie möglich zu beeinträchtigen, hat das Grünflächen- und Tiefbauamt die notwendigen Vollsperrungen in die verkehrsärmere Ferienzeit gelegt. Die Gesamtmaßnahme ist bis Ende Juni 2024 angesetzt.

Um die Einschränkungen auf ein Minimum zu beschränken, erfolgt die Sperrung der Zerrennerstraße in mehreren Abschnitten:

Sperrung zwischen Waisenhausplatz und Leopoldstraße:

Ab 21. Mai ist dieser Straßenabschnitt für den Durchgangsverkehr gesperrt. Hier werden zunächst am Fußgängerüberweg Lammstraße neue Leerrohre für die Ampelanlage verlegt. Unmittelbar danach beginnen die tatsächlichen Beschichtungsarbeiten an den Querungsstellen „Markplatz“, „Blumenstraße“ und „Lammstraße“. Während dieser Bauphase wird in der Zerrennerstraße eine Einfahrt für Anwohnerinnen und Anwohner, Gewerbetreibende sowie Berechtigte der Parkplätze und privaten Tiefgaragen zugänglich gemacht. Je nach Baufortschritt wird dies entweder die Blumenstraße oder die Lammstraße sein. Die Zufahrt zur Straße „Am Schoßgatter“ bleibt ebenfalls möglich. Die Rathaus- sowie die Stadttheatertiefgarage bleibt ausschließlich über die östliche Einfahrt (stadteinwärts) zugänglich. Die Ausfahrt aus der Tiefgarage ist in diesem Zeitraum nur noch in Fahrrichtung Osten (stadtauswärts) möglich.

Sperrung zwischen Leopold- und Goethestraße

Voraussichtlich ab Montag, 27. Mai, ist eine Durchfahrt der Zerrennerstraße zwischen Leopoldstraße und Goethestraße nicht mehr möglich. Die neue Querungsstelle auf Höhe des Baumgäßchens erhält ab diesem Zeitpunkt ebenfalls die endgültige Beschichtung. Bis auf die Anlieger des Baumgäßchens wird eine Einfahrt weiterhin möglich sein. Diese erfolgt von den jeweiligen Kreuzungsbereichen Zerrennerstraße/Goethestraße oder Zerrennnerstraße/Leopoldstraße. Die Baumstraße bleibt in diesem Zeitraum ebenfalls zugänglich.

Umleitungen

Mit Beginn der Vollsperrung Zerrennerstraße am 21. Mai wird eine Umleitung ausgeschildert. Diese verläuft in beide Richtungen grundsätzlich über den Innenstadtring. Betroffene Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Beschilderungen und Hinweistafeln zu beachten.

Öffentlicher Nahverkehr

Durch die Vollsperrung der Zerrennerstraße kommt es zu veränderten Linienführungen in der Innenstadt:

Die Linie 1 verkehrt über die „Lindenstraße“, den „ZOB/Hbf“ und die „Bahnhofstraße“ zum „Leopoldplatz“ und umgekehrt. Ein Umstieg auf den Regionalbusverkehr an der Haltestelle „Zeppelinstraße“ (in und aus Richtung „Marktplatz“ und „Parkstraße“) ist möglich.

Die Linie 5 (Langläufer) verkehrt in beiden Richtungen über „Leopoldstraße“, „Sedanplatz“, „Jahnstraße“ und „Calwer Straße“ zur „St. Georgensteige“.

Die Linie 5 (Kurzläufer) verkehrt vom „ZOB/Hbf, Steig 3“ über „Schloßberg“ zur „Hochschule/Wildpark“ und umgekehrt.

Die Linie 6 verkehrt in beiden Richtungen über „Leopoldstraße“, „Sedanplatz“, „Jahnstraße“ und „Calwer Straße“ zur „Holzgartenstraße“.

Die Linie 9 verkehrt in beiden Richtungen regulär über „Emma-Jaeger-Bad“ und von dort aus über den „Schloßberg“ zum „ZOB/Hbf“ (nur in Richtung „Pforzheim Rudolf-Pöhler-Allee“) und über die „Bahnhofstraße“ zum „Leopoldplatz“.

Die Linie 16 verkehrt vom „ZOB/Hbf, Steig 3“ über „Schloßberg“ zur „Dresdener Straße“ bzw. „Altgefäll“ und umgekehrt.

Ersatzbushaltestellen werden bei Bedarf eingerichtet. Die Führung aller anderen Linien bleibt unverändert.

Die Stadt Pforzheim bittet alle Fahrgäste, die entsprechenden Haltestellenaushänge sowie die Hinweise und Baustellenfahrpläne unter https://www.pforzheimfaehrtbus.de zu beachten.

Zur Maßnahme

Wie eine Barriere trennt die Zerrennerstaße die Pforzheimer Innenstadt. Sie schneidet die Ufer der Enz vom Zentrum ab. Daher soll die Innenstadt zusammengeführt und die Aufenthaltsqualität gesteigert werden. Dazu wird der Autoverkehr auf der Zerrennerstraße zugunsten der Fußgänger, der Radfahrer und der Busse künftig auf einer Fahrspur je Richtung geführt. Von Osten nach Westen werden die Geradeausspur und Linksabbiegespur in Richtung Roßbrücke auf einer kombinierten Fahrspur geführt. Die heutige rechte Spur in dieser Fahrtrichtung wird künftig dem Bus-, Liefer- und Radverkehr zum Rechtsabbiegen in die Leopoldstraße dienen, dem Radverkehr zusätzlich als Geradeausspur. Die Höchstgeschwindigkeit soll während Veranstaltungen, wie zum Beispiel dem “Goldenen Weihnachtsmarkt” oder dem Oechslefest, auf 20 Kilometer pro Stunde begrenzt werden. In der sonstigen Zeit bleibt es bei 30 Kilometern pro Stunde. Dabei geht es nicht darum, den Autoverkehr aus der Innenstadt herauszuhalten, allerdings ist der Durchgangsverkehr auf dem Innenstadtring besser aufgehoben.

Gestaltungselemente

Bis zum Abschluss der Maßnahme erfahren auch die bereits bestehenden Gestaltungselemente im westlichen Abschnitt zwischen Goethestraße und Leopoldstraße eine Überarbeitung, indem beispielsweise die Pflanzbehälter aus Cortenstahl mit Holzrahmen verkleidet und mit neuen Sitzelementen aus Holz kombiniert werden. Weiterhin werden neue Ladezonen eingerichtet. Der dazugehörige Tiefbau ist nahezu abgeschlossen. Zudem sieht die Umgestaltung sehr viel Stadtgrün vor – zum Beispiel durch hochstämmige Bäume, die direkt in den Boden zwischen den Fahrspuren bereits gepflanzt wurden und grünen Inseln, die mit niedrigen Stauden noch bepflanzt werden. Die geplanten Aufenthaltsbereiche, sogenannte Parklets, werden aus modularen Sitzmöglichkeiten und Grünelementen bestehen und direkt am Fahrbahnrand angeordnet sein. Dabei sollen hohe Rückwände an den Sitzelementen Schutz vor dem Verkehr bieten. Für die drei neuen Querungsmöglichkeiten werden sandfarbene Beschichtungen wie ein Teppich über die Fahrbahn gelegt, um diese im Stadtbild sichtbar zu machen.

Für die Umsetzung der Maßnahme ist das Grünflächen- und Tiefbauamt verantwortlich, das die Verkehrsteilnehmerinnen und Verkehrsteilnehmer für die Beeinträchtigungen um Verständnis bittet.