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Oberbürgermeisterwahl in Tschenstochau

Eine Stichwahl brachte in Pforzheims polnischer Partnerstadt das Wahlergebnis

Am Sonntag, den 21. April, wurde Krzysztof Matyjaszcyk erneut zum Bürgermeister der polnischen Partnerstadt Tschenstochau gewählt. Knapp 60% der Stimmen erzielte er bei einer Stichwahl im zweiten Wahlgang. Mit diesem Wahlergebnis überflügelte er seine Herausforderin Monika Pohorecka, von der Partei Recht und Gerechtigkeit (PiS), die knapp 40% der Stimmen erhielt. Die Wahlbeteiligung lag bei knapp 50%.

Bereits seit 2010 bekleidet Krzysztof Matyjaszcyk, Mitglied der polnischen Partei Nowa Lewica, das Amt des Oberbürgermeisters von Tschenstochau und wird nun seine vierte Amtszeit antreten. Er bedankte sich bei den Bürgern der Stadt und bekräftigte seine Ziele für Tschenstochau. So soll die Universitätsklinik der Stadt eingerichtet und die Ausbildung junger Ärzte gefördert werden. Auch die Bemühungen der Stadt, Investoren und Arbeitgeber anzuziehen, bleiben eine Herausforderung. Das städtische Programm zur Unterstützung von Senioren soll fortgesetzt und ausgebaut werden. Außerdem sollen Wohnungen gebaut und die Infrastruktur für Kultur- und Sporteinrichtungen verbessert werden, auch im Hinblick auf die Bedürfnisse von Menschen mit Behinderungen.

Oberbürgermeister der Stadt Pforzheim, Peter Boch, gratulierte Herrn Matyjaszcyk zum erneuten Wahlsieg: „Ich freue mich auf die weitere Zusammenarbeit und darauf, die Entwicklung unserer Partnerstadt und weitere partnerschaftliche Projekte gemeinsam angehen zu können.“

Bereits seit 1988 ist die Stadt Pforzheim mit Tschenstochau in Kontakt. Geprägt war diese Phase vor allem vom Wunsch nach Versöhnung zwischen Deutschland und Polen. Im Jahr 2000 schließen Pforzheim und Tschenstochau einen Freundschaftsvertrag ab. Sieben Jahre später wurde dieser dann in einen Partnerschaftsvertrag umgewandelt. Der Austausch zwischen beiden Städten findet regelmäßig und in unterschiedlichen Bereichen statt, z.B. im Kultur- und Sportbereich und zwischen Jugendlichen. Die rund 1000 km entfernte polnische Partnerstadt ist unter anderem bekannt für ihre kulturellen Angebote wie Museen, Kulturfestivals, Galerien und der Philharmonie.