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Stadt Pforzheim lässt Sirenen heulen

Am Samstag, 20. April, 16 Uhr:

Per Knopfdruck erprobt die Feuerwehr am Samstag, 20. April, das Sirenenwarnsystem in Pforzheim. Pünktlich um 16 Uhr löst die Integrierte Leitstelle Pforzheim-Enzkreis für Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz am Mühlkanal das Funksignal aus, das alle 45 Sirenen im gesamten Stadtgebiet und in allen Stadtteilen zum Heulen bringen wird. Zeitgleich werden auch in Gemeinden des Enzkreises die Sirenen getestet.

Um 16 Uhr ertönt zuerst ein einminütiger Dauerton. Er kündigt das Ende einer Gefahr an. Anschließend ertönt um 16.05 Uhr ein einminütiger Heulton. Im Ernstfall, wenn kein Probealarm angekündigt ist, bedeutet dieses Sirenensignal: Es besteht eine akute Gefahr oder sie steht unmittelbar bevor. Nutzen Sie alle Informationsmedien für weitere Hinweise. Folgen Sie amtlichen Anweisungen. Wer dieses Sirenensignal in Pforzheim hört, sollte sein Radio schnellstens auf einen örtlichen, öffentlich-rechtlichen oder privaten Rundfunksender einschalten und sich weiter informieren. „Im Anschluss an das Sirenensignal wird die Stadt Pforzheim ihre Bewohnerinnen und Bewohner mit einer Rundfunkdurchsage vor drohenden Gefahren warnen und Hinweise zum zweckmäßigen Verhalten geben“, erläutert Sebastian Fischer, Kommandant der Feuerwehr Pforzheim und Leiter des Katastrophenschutzes, die richtigen Verhaltensweisen bei Gefahrensituationen. „In der rund um die Uhr besetzten Integrierten Leitstelle laufen alle Informationen zur Schadenslage und zum Schutz der Bevölkerung vor Gefahren zusammen“, erklärt Fischer.

Um 16.10 Uhr ertönt ein weiteres Sirenensignal. Ausgelöst wird ein einminütiger Dauerton, der zweimal unterbrochen wird. Er bedeutet im Gefahrenfall Feueralarm und dient der umfassenden Alarmierung aller Einsatzkräfte. Enden wird der Sirenenprobebetrieb um 16.15 Uhr wie er begonnen hat. Ausgelöst wird ein einminütiger Dauerton mit der Bedeutung: Es besteht keine akute Gefahr mehr.

Ausdrücklich weisen wir darauf hin, dass die Warnmitteilung über den neuen Warnkanal Cell Broadcast im Rahmen des städtischen Sirenentests am Samstag, 20. April nicht aktiviert wird.

Verschiedene Möglichkeiten zur Warnung vor Gefahren

Seit vielen Jahren verfügt die Stadt Pforzheim über ein intaktes Sirenennetz zur Warnung vor Gefahren. Im Sommer 2023 wurde das Sirenennetz erneuert, hierzu wurden rund 200.000 Euro aufgewendet. Der Bund fördert die Maßnahme mit rund 110.000 Euro. 

Das Sirenennetz mit seinem Weckeffekt ist im Warnmittelmix weiterhin ein wichtiger Baustein, auch wenn zwischenzeitlich weitere Informationskanäle wie Warnapps für Smartphones einsatzbereit sind.

Über die Warnapp NINA können ergänzende Informationen auf die Smartphones der Menschen geschickt werden, die sich die App vorher heruntergeladen haben.

Neben den fest installierten Sirenen verfügt die Feuerwehr über mobile Lautsprecheranlagen, die auf speziell vorbereiteten Mannschaftstransportwagen aufgesetzt werden können. Damit ist es möglich, Straßenzüge oder Wohnblocks mit vorbereiteten Texten schnell vor Gefahren zu warnen. Daneben zeigen auch die digitalen Informationstafeln im Stadtgebiet Warnhinweise an. „Unsere vorhandenen verschiedenen Möglichkeiten der Warnung vor Gefahren zeigen, welche hohe Bedeutung wir seit Jahren diesem Thema widmen“, so Feuerwehrkommandant Fischer.

Wer sich schon in ruhigen Zeiten über das richtige Verhalten in Gefahrensituationen informieren will, erhält in der Hauptfeuerwache am Messplatz, Habermehlstraße 77, einen Flyer über die Warnmöglichkeiten und die Broschüre „Für den Notfall vorgesorgt“ mit vielen Tipps und Informationen über die Vorratshaltung für Notfälle, über die richtige Zusammenstellung der Hausapotheke, über das Verhalten bei Hochwasser und Unwettern und über Möglichkeiten der Brandverhütung. Flyer und Broschüre sind auch an der Pforte im Neuen Rathaus sowie in den Ortsverwaltungen kostenlos erhältlich.

Im Internet stehen Informationen rund um den Brand- und Bevölkerungsschutz unter www.feuerwehr-pforzheim.de bereit.